Einsatz: Seenotretter im Sturm 12 Stunden auf See

Belastungsgrenze

 

Ein Einhand-Segler hat der Crew eines irischen Seenotrettungsbootes einen intensiven Arbeitstag beschert. Bei gut 9 Windstärken nahmen sie eine 26 Fuß Yacht auf den Haken.

Der Skipper war nach einem langen Törn mit Start auf den Azoren 45 Meilen vor der irischen Küste in der Nähe von Mizen bei starkem Wind in Seenot geraten, nachdem der Mast seiner acht-Meter-Yacht gebrochen war. Als dann auch noch sein Funkgerät über Bord gewaschen wurde, aktivierte er den EPIRB Sender und ersuchte um Hilfe.

Die malträtierte Yacht im geschützten Hafen-Bereich. © RNLI

Die malträtierte Yacht im geschützten Hafen-Bereich. © RNLI

Der Notruf wurde an die Station der RNLI Organisation in Castletownbere weitergeleitet, und von hier brachen die Seenotretter am frühen Morgen auf. Ein Helikopter führte sie nach zweieinhalb Stunden zum Ort des Unglücks.

Die Wellenhöhe soll laut RNLI-Bericht bis zu 9 Meter betragen haben. Aber das hinderte die Retter nicht, die kleine Yacht auf den Haken zu nehmen. Sie nahm den Mittsechziger-Skipper an Bord, als Zweifel an seinem Gesundheitszustand aufkamen. Aber schließlich schafften sie es, seine Yacht durch die brutale Welle bis in den Hafen Castletownbere zu schleppen.

Der Einsatz dauerte mehr als zwölf Stunden. Und der Gerettete bedankte sich überschwänglich für den extremen Einsatz ganz nahe an der Belastungsgrenze, der ihm auch noch seine Yacht gesichert hatte.

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