Ostsee: Mehr Salz sorgt für neues Leben – weniger Todeszonen ohne Sauerstoff

Leben eingehaucht

Gute Nachrichten für die Ostsee. Der Salzgehalt ist so hoch wie seit 65 Jahren nicht mehr, und das tut dem attraktivsten deutschen Segelrevier sehr gut. 

Ostsee

© ostsee von oben

Viele Jahre lang haben Forscher der Ostsee den Garaus vorhergesagt. Einige nannten sie sogar “weltweit größte Sauerstoffmangelzone menschlichen Ursprungs”. Das Problem: Besonders der zunehmende Nitrat-Eintrag aus der Landwirtschaft bringt das flache Gewässer an vielen Stellen zum Umkippen.

Aber auch die höhere Temperatur des Wassers sorgt dafür, dass sich darin weniger Sauerstoff lösen kann. Unter anderem vermehren sich verstärkt Cyanobakterien, die wiederum den Sauerstoffverbrauch weiter erhöhen.

Aber nun gibt es mal wieder positive Nachrichten. So soll durch die Winterstürme mehr salzhaltiges Wasser aus der Nord- in die Ostsee gespült worden sein. Mehrere Medien berichten, dass der Salzgehalt im Gotlandbecken so hoch ist wie zuletzt vor 65 Jahren.

Forscher wie Michael Naumann vom Leibnitz-Institut für Ostseeforschung hoffen, dass sich in der stark belasteten zentralen Ostsee wieder zuletzt verschwundene Fische und Pflanzen ansiedeln.

Es scheint ja schon zu funkionieren. So wurden ja schon Buckelwale und zuletzt selbst in der Flensburger Förde Delphine gesichtet.

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Ein Kommentar „Ostsee: Mehr Salz sorgt für neues Leben – weniger Todeszonen ohne Sauerstoff“

  1. avatar Robi Wahn sagt:

    Wer die Natur des zweiten Bildes genießen will, der fährt mit dem Segelboot ins Salzhaff bis zum schönen Örtchen Rerik.

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