Rätsel um Superyacht-Kenterung: “Yogi” versinkt vor Skyros

Griechen retten Luxusyacht-Crew

Vier Tage nach dem spektakulären Untergang der 60 Meter langen Superyacht “Yogi” ist die Szene immer noch geschockt. Nach wie vor ist unklar, wie das unter französischer Flagge fahrende Schiff kentern konnte.

Ein Hubschrauber birgt die Crew der "Yogi" ab. © Hellenic Coast Guard

“Yogi” war nach einem schweren Sturm in der Ägäis vor der Insel Skyros auf die Seite gekippt und langsam gesunken. Die griechische Küstenwache hatte die achtköpfige Crew per Helikopter abgeborgen.

Das 2011 ausgelieferte Schiff war nach absolvierten Garantie-Arbeiten beim Anstrich auf der Rückfahrt von der türkischen Werft Proteksan Turquoise in das Mittelmeer. Die Werft teilte mit, dass sie noch nicht mit dem Kapitän und der Crew habe sprechen können. Der Eigner war bei dem Überführungstörn nicht an Bord.

Unglaublich aber wahr. Die Multi-Millionen-Yacht "Yogi" versinkt in der Ägäis. © Hellenic Coast Guard

Die Untersuchung solle in den nächsten Tagen erfolgen. Sie wollte Meldungen nicht bestätigen, dass kurz vor der Kenterung die Maschinen der “Yogi” ausgefallen waren. Zwei griechische Luftwaffen-Helikopter, eine Fregatte der Marine und vier Frachter unterstützten die Rettungsmaßnahmen

Die Luxusyacht war 2011 auf der Bootsschau in Cannes zur  ‘Most Innovative Yacht of the Year’ gewählt worden. Sie wurde durch die Firma Burgess für bis zu 357.000 Euro pro Woche im Charter-Business angeboten.

Yogi aufrecht

Acht Menschen an Bord müssen abgeborgen werden. © Hellenic Coast Guard

 

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Carsten Kemmling

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5 Kommentare zu „Rätsel um Superyacht-Kenterung: “Yogi” versinkt vor Skyros“

  1. avatar Ketzer sagt:

    Das hat man dann davon, wenn man die Kinder auf dem Sonnendeck mit den Goldbarren spielen läßt…

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  2. avatar Hurghamann sagt:

    Hmm, bei dem Link YOGI aufrecht shieht es so aus als hätte das Schiff nicht sonderlich viel Freibord (um nicht zu sagen hat Ähnlichkeit mit einem Flusskreuzfahrer).
    Maschine aus – Quer zur See – Brecher drückt die Scheibe ein – Wasser im Schiff auf höhe erstes Deck – das kann dann schon reichen.

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    • avatar Wellentänzer sagt:

      Naja – wenn man sich die Wellen auf den Videos ansehe, scheint das alles nicht plausibel. Sonst dürfte man mit keinem 10-Meter-Boot aufs Mittelmeer, die sind deutlich niedriger. Vielleicht hat ja jemand das Rumpffenster offen gelassen 😉

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    • avatar Peter sagt:

      Wenn man von dem Bild auf dem Link ausgeht, könnte man auch denken, dass die draußen hängenden Fender eigentlich prima Auftriebskörper hätten abgeben müssen….

      Nein mal im Ernst: Der Artikel ist überschrieben mit “Griechen retten Luxusyacht” – ist das Boot gehoben worden, oder komplett versunken?

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  3. avatar Kluchschieter sagt:

    Hmmm… war da ein italienischer Kapitän drauf?

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