Rutschpartie: Melges 32 mit Vollgas ins Wellental

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Während hierzulande immer noch überwiegend Segel-Winterschlaf gehalten wird, trainieren die Profis schon wieder. Die Melges 32 mit dem dänischen Profi Jesper Radich absolviert einen klassischen Stecker.

Mit 23 Knoten rauscht die Melges über die Wellen, Ruder und Kiel surren im Glitsch. Der Gennaker entwickelt extremen Druck und kann nur noch über die Winsch gefahren werden. Der Großschoter reißt an seinem Segel, um den Rumpf über die Wellenrampen zu puschen. Die Crew ist im Heck versammelt. Der Bug soll entlastet werden.

Es hilft nichts. Der Bug kracht in einen Wellen-Rücken. Das Schiff bremst abrupt ab. Der Fahrtwind wird geringer, der scheinbare Wind setzt raumer ein, er erzeugt eine Querkomponente, das Schiff schmiert ab, legt sich auf die Seite.

Kein großes Drama, aber schnell ist das nicht. Als Gegenmittel wird das Team versuchen, noch mehr Crewgewicht nach achtern zu verlagern.

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2 Kommentare zu „Rutschpartie: Melges 32 mit Vollgas ins Wellental“

  1. avatar Manfred sagt:

    Fall los… oder wie befreien sie sich jetzt aus der Lage?

    Die Segelclips stehen den Surf-und Kiteboardclips bald in nichts mehr nach. Wenn etwas schief geht wird ausgeblendet.

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  2. avatar Andreas sagt:

    Segel auf und weiter gehts, alles kein Ding.
    Finde aber auch, dass die hätten ruhig das Video noch bis zum weiterfahren laufen lassen können. Aber warscheinlich hat das zu lange gedauert und der prominente Skipper wollte sich nicht die blöße geben

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