Warnemünde: Politik streitet über marode Steganlage – 470er gehen nach Kiel

Traumrevier mit Problemen

In Warnemünde ärgert man sich, dass die Ausrichtung der 470er Junioren  WM wegen der gesperrten Steganlage auf der Mittelmole absagt werden musste. Nun profitiert der ärgste Konkurrent.

Segel-Bundesliga Warnemünde

Die Liga erlebte Action in Warnemünde, kommt 2016 aber nicht wieder. © Lars Wehrmann

Warnemünde hat es dieser Tage nicht leicht, wenn es um das Segeln geht. Zwar kann man stolz sein auf das beste Segelrevier Deutschlands und doch reicht es nicht für die Ausrichtung der großen Veranstaltungen.

Kiel wurde bei der inzwischen gescheiterten Olympiabewerbung Hamburgs mal wieder vorgezogen. Die Segel-Bundesliga macht nach der Premiere 2015 in diesem Jahr wieder einen Bogen um Warnemünde, und schließlich verlor Warnemünde auch bei der Bewerbung um die Ausrichtung der 470er Junioren WM gegen die Kieler.

Grund dafür ist diesmal die nach wie vor ausstehende Sanierung der Steganlage auf der Mittelmole am Sitz des Warnemünder Segel-Clubs. 2,8 Millionen Euro soll die Reparatur kosten. Aber die Politik ist sich nicht einig, wer zahlen soll.

Der Rostocker Sportsenator Steffen Bockhahn sagte der Ostsee-Zeitung, dass die Stadt nicht für die Probleme auf der Mittelmole zuständig sei. Das falle in den Bereich des Landes Mecklenburg Vorpommern, weil die Anlage Teil der Landessportschule sei. Eine Lösung des Problems ist offenbar nicht in Sicht.

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