Bei Zac Efrons Kino-Schmachtfetzen steht Segeln im Mittelpunkt

"Wie durch ein Wunder". Teenie-Held kann plötzlich segeln

Teenie Schwarm Zac Efron schauspielert im Trapez. Wen er da wohl grüßt? © Universal Pictures

Seit einer Woche wird auf deutschen Kinoleinwänden wieder gesegelt. Der Mädchenschwarm aus “Highschool Musical” Zac Efron besteigt in “Wie durch ein Wunder” diverse Jollen und Yachten, um das Herz eines Ellen MacArthur Verschnitts (Amanda Crew) zu gewinnen. Er ist immerhin Kapitän des High School Segel Teams.

Die Einhandseglerin hätte fast den Lüchtenborg gemacht und auf ihrem offiziellen Film-Allein-Törn Herrn Efron mitgenommen. Aber sie segelt dann singlehanded und scheitert wie Lüchtenborg an einem Felsen. Die österreichischen Kollegen von der Yacht Revue fassen die Inhalte und die Efrons Segel-Erfahrung zusammen.

Im Trailer (unten) wird viel gesegelt. Aber insgesamt handelt sich offenbar um einen ziemlichen Schmachtfetzen, der kein Auge trocken lässt. Die Efron Fans finden den Film gut. Vielen anderen dürfte er zu schnulzig sein.

Immerhin wird einigermaßen viel gesegelt. Auch wenn nichts Gutes zu erwarten ist. Im Trailer schreit Vorschoter Efron auf dem Raumschotskurs: “Ich kreuze nach innen. Abfallen, wenn ich sage.”  Der arme kleine Bruder  Sammy an der Pinne kreischt, er sei nicht stark genug.  Aber nach einem “das schaffst du schon” schafft er es schon. Das Rennen ist gewonnen. Kein Wunder. Schließlich darf im Gegensatz zu den Gegnern mit Spi segeln.

Aber den echten weiblichen Efron Fans wird dieser Dialog kaum im Gedächtnis bleiben. Eher die Szene, in der der Held sich das Shirt vom muskulösen, unbehaarten Oberkörper reißt und im eiskalten Wasser nach seiner Freundin taucht. So einfach ist es, selbst im Kino m it dem Segelsport Kasse zu machen.

Neuer Schmalz-Film vor Segelkulisse. © Universal Pictures

Nahe am Wasser gebaut. Der hübsche Junge drückt im Film auf die Tränendrüse. © Universal Pictures

Segeln macht sexy. Die Einhandseglerin im Film mag Frau Mac Arthur nachempfunden sein, dürfte aber kaum mit ihr verwechselt werden. © Universal Pictures

Das Making of von Zac Efron als Segler. Der Junge hat das Segeln offenbar für den Film neu gelernt. Und es scheint ihm gefallen zu haben. Er hat gar nicht gemerkt, dass er einen 420er mit Laser Logo im Tuch bewegte. Aber was soll das auch? Die Frage ist eigentlich, warum man dieses eigenwillige Branding für so einen Film benötigte.

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Carsten Kemmling

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2 Kommentare zu „Bei Zac Efrons Kino-Schmachtfetzen steht Segeln im Mittelpunkt“

  1. avatar Andreas Ju. sagt:

    Hübsches blaues Blüschen auch von der Heldin an der Pinne. Henry Lloyd?

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  2. avatar Marc Bäuml sagt:

    Er kreuzt nach innen, sehr gut 😉

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