America’s Cup: Erste Klatsche für Oracle USA – Kiwis mit unforced Error beim Start

Spiel ist weit offen

Bei 8 bis 12 Knoten Wind zeigt das neue America’s-Cup-Revier seine Tücken. Seglerische Entscheidungen führen zu Überraschungssiegen und Niederlagen. Offenbar kann jeder jeden schlagen.

Artemis gegen Groupama Team France

Nach dem ersten Renntag konnte man die Franzosen für die 35. Auflage des America’s Cups eigentlich nicht mehr richtig ernst nehmen. Mehr als zwei Minuten segelten sie hinter den Gegnern her. Deshalb ist von dem Match gegen Artemis keine Spannung zu erwarten.

Die Franzosen halten überraschend einen knappen Vorsprung gegen Artemis. © ACEA 2017 / Photo Gilles Martin-Raget

Genauso gehen die “Schweden”, bei denen neben vier Australiern und einem Briten maximal ein Skandinavier eingewechselt wird, das Duell an. Steuermann Nathan Outteridge wählt genau den richtigen Start für so einen Fall gegen ein schwächeres Team, dass eigentlich nur mit einem aggressiven Vorstart punkten kann:  Bloß kein Risiko, und schön freihalten, um Schäden aus dem Weg zu gehen.

Prompt liegt Artemis an der ersten Tonne 30 Meter zurück. Aber dann die erste Halse. Die Franzosen klatschen ins Wasser, der Speed sinkt von 28 auf 15 Knoten, Outteridge ist im Manöver gleich 6 Knoten schneller und zieht vorbei. Plan perfekt ausgeführt. Das Rennen ist gelaufen.

Von wegen. An diesem Tag zeigt sich das Bermuda Revier so launisch, wie erhofft für die Zuschauer. Winddrehungen und -Unterschiede ziehen sich über die Bahn und ermöglichen Überholmanöver. Cammas erwischt nach der ersten Kreuz kurz vor dem Luv-Tor eine starke Rechtsdrehung,  Atremis verpasst dadurch von links die Anliegelinie zum Tor und muss eine zusätzliche Wende einbauen. Die perplexen Australier erholen sich davon nicht mehr.

Das Überholmanöver der Franzosen. Eine Rechtsdrehung samt Flaitenloch vor dem Gate lässt Artemis das Tor verpassen und erzwingt eine zusätzliche Wende.

Wied schon am Tag zuvor gegen die nicht sehr hoch gehandelten Briten strauchelt der Favorit gegen ein vermeintliches Leichtgewicht. Wie Absicht sieht es nicht aus. Oder ist es eine Strategie, noch nicht alle Karten auf den Tisch zu legen?

Outteridge gibt später zu, zwei verschiedene Tragflächen (jeweils für leichten und starken Wind) eingesetzt zu haben also asymmetrisch unterwegs gewesen zu sein. Das deutet darauf hin, dass die Schweden durchaus im Test-Modus unterwegs waren. Aber ein absichtliches Abschenken des Punktes dürfte nicht in ihrem Sinn sein. Schließlich kann dadurch am Ende ein stärkerer Playoff-Gegner drohen. Und dass die Schweden noch alles versuchen zeigt der knappe Rückstand im Ziel: drei Sekunden.

Nur gute Taktik?

Aber die Konkurrenz ist sich auch einig, dass man selbst die Franzosen nicht unterschätzen darf. Schon im Training wurde deutlich, dass sie sehr schnell geradeaus segeln können. Nur beim  Handling gibt es Probleme. Ob sie es jetzt besser im Griff haben? Cammas führt den Sieg auf den leichteren Wind und eine gute Taktik zurück.

Tatsächlich zeigen die Rennen des zweiten Tages, dass bei dieser Regatta nicht allein die Designer und Techniker entscheidend sind. Die Leistungsfähigkeit der Katamarane liegt eng beisammen und das Revier hält so starke Windschwankungen breit, dass die seglerischen Vorhersage-Fähigkeiten eine große Rolle spielen wie auf gewöhnlichen Segelbooten.

Das Spielfeld begrenzt zwar die Optionen und trotz schneller Foiling-Wenden ist der Fahrtverlust so groß, dass man sich kaum ein zusätzliches Manöver leisten kann. Aber wenn die Winddreher nun doch so extrem sind wie am heutigen Tag, können mehr geschickt plazierte Wenden eine Rolle spielen. Vielleicht müssen die Taktiker ihre Strategien anpassen.

Oracle gegen Land Rover BAR

Erstmalig treten Jimmy Spithill und sein Taktiker von 2013 beim 35. America’s Cup gegeneinander an. Ben Ainslie war für viele der eigentliche Verantwortliche hinter der historischen Aufholjagd in San Francisco. Seine Sieger-Aura habe es ermöglicht, den Spieß noch einmal umzudrehen, heißt es.

Oracle im Spritzwasser. Es läuft noch nicht alles rund. © ACEA 2017 / Photo Gilles Martin-Raget

Und dagegen soll jetzt Spithill kämpfen? Vielleicht will er es deshalb allen beweisen, dass er einen Ainslie auch in der Startbox besiegen kann. Mit aller Macht greift er an, versucht viel zu spät noch einen “Hook” in Lee anzubringen, schafft die Starttonne nicht, wird zur Wende gezwungen und beim Start vom Meister so sehr düpiert wie noch kein anderer in Bermuda. Einen späten Linksdreher macht der Australier für das Malheur verantwortlich, aber es sieht so aus, als wollte er einfach zu viel.

Doch was macht das schon? Was bedeuten 185 Meter Vorsprung an der Luvtonne, wenn das Boot noch nicht richtig funktioniert? Bei der ersten Wende sacken die Briten von 25 auf 14 Knoten ab, Oracle nur auf 17. Windspeed oder Technik, das ist die Frage. Jedenfalls zieht das US-Team – bei dem ebenfalls drei Australier das Kommando führen – erschreckend mühelos an Ainslie vorbei. Als der beim Abfallen nach dem Luvtor auch noch einen Spinout hinlegt mit dem Luvrumpf ins Wasser klatscht und von 40 auf 13 Knoten absackt, ist das Spiel gelaufen.

Die Speed-Daten im Vergleich:

SoftBank Team Japan geegen Emirates Team New Zealand

Dean Barker gegen seine alten Teamkameraden aus Neuseeland, das ist ein hoch brisantes Match. Und so mag es für den gefallenen Kiwi-Star eine besondere Genugtuung sein, das Duell am Start knapp zu gewinnen. Mit drei Knoten mehr Speed an der Linie rutscht er aus der schwierigeren Luvposition über den Gegner und zwingt ihn in die Abwinde.

Peter Burling stemmt sich beim Bugwechsel gegen die Fliehkraft. © ACEA 2017 / Photo Gilles Martin-Raget

Die Kiwis scheinen nicht in der Lage, das von Burling und Co bei vielen Gelegenheiten gerne etwas abfällig  als “Oracle Junior-Team” bezeichnete Japan-Syndikat zu gefährden. Mehr als 200 Meter liegen sie auf der ersten Kreuz hinten. Doch das Rennen wogt hin und her. Wie aus dem Nichts sind die Neuseeländer am Luvtor wieder auf eine Sekunde dran, erreichen den Split um die entgegengesetzte Tonne, sind in Lee wieder fünf Sekunden achteraus, aber nach zwei Wenden vorne. Japan ist geschlagen. Aber das ist ein spannendes knappes Rennen!

Artemis gegen Oracle

Wieder verliert Oracles Spithill klar den Start. Er lässt eine Lee-Überlappung zu (Hook) und muss dem fälligen Luvmanöver ausweichen. Outteridge kann bestimmen, wann er den Gegner zur Linie lässt. Vier Längen holt er durch die Start-Eröffnung heraus.

Artemis gelingt ein später “Hook” auf dem Weg zur Startlinie und Outteridge luvt seinen Gegner von der Linie weg.

Der Startvorsprung für Artemis ist signifikant

Dabei sind die Schweden nach der Niederlage gegen Frankreich angeschlagen. Aber 77 Meter Vorsprung an der ersten Tonne sind wieder ein Schlag ins Gesicht für den Oracle-Steuermann. Denn diesmal retten ihm das schnelle Schiff und gute Manöver nicht den Punkt.

Artemis schafft den ersten Sieg gegen Oracle. © ACEA 2017 / Photo Ricardo Pinto

Auf der Tabelle sieht Oracle zwar an der Spitze gewohnt solide aus, aber besonders der gestrige Sieg gegen die Kiwis war alles andere als überzeugend. Und nun hakt es auch gegen Artemis. Zwar entwickelt sich auf der Kreuz ein enges Rennen, bei dem Oracle schnell aufzuholen scheint. Aber Artemis findet links guten Druck, und fährt bis auf 320 Meter davon.

Schon Mitte der Kreuz ist der Vorsprung wieder aufgebraucht, Oracle setzt zum Überholen an, doch in Luv fehlen wieder 14 Sekunden. Der Wind spielt die entscheidende Rolle. 39 Sekunden im Ziel sind schon eine Menge Holz. Das Spiel scheint tatsächlich weit offen zu sein.

Land Rover BAR gegen Emirates Team New Zealand

So wie die Karten auf dem Tisch liegen sollten die Briten keine Chance gegen Neuseeland haben. Aber der 49er Olympiasieger Burling beginnt mit einem Unforced Error. Er darf mit Wind von Backbord 10 Sekunden vor dem Gegner in die Startbox einsegeln, um den vom klassischen Match Race bekannten Kollisionskurs zu vermeiden, der zum so genannten Dial Up führt. Aber Burling kreuzt die Eintauch-Linie früher als 2:10 Sekunden vor dem Start und wird mit einem Penalty bestraft. Er muss zwei Längen hinter dem Gegner starten.

Die Kiwis ziehen mühelos an den Briten vorbei. © ACEA 2017 / Photo Gilles Martin-Raget

Das ist ein großes Handicap, zumal die Briten auf dem Highspeed-Reach zur ersten Marke kein Geschwindigkeit-Defizit im Bereich von 36 Knoten zeigen. Dann funktioniert auch die erste Halse parallel zu den Kiwis ordentlich, und Bord an Bord rasen die Katamarane nach Lee.

Ainslie könnte seinen Gegner problemlos mit einem Luvmanöver aus dem Kurs drängen, aber solche Match-Race-Feinheiten hebt er sich offenbar für später auf. Erstaunlich defensiv lässt er das Überholmanöver zu und will wohl in dieser frühen Phase der Rennserie die Shore Crew nicht wieder Überstunden machen lassen wegen eines möglichen Schadens. In dieser Phase fehlt es aber an Speed.

Der “Ausrutscher” von BAR. Das Lee-Foil kommt zu hoch aus dem Wasser, verliert den Grip und der Kat rutscht seitlich weg. Der Luuvrump knallt ins Wasser. Game over.

Die Briten halten dann aber doch gut  auf der ersten Kreuz dagegen und segeln auf Augenhöhe. Aber dann passiert nach der Luvtonnenrundung das gleiche Malheur wie schon gegen Oracle. Beim Abfallen mit etwa 34 Knoten Speed steigt der Rumpf mit dem Lee-Foil zu hoch, der Kat rutscht seitlich weg und knallt mit dem Luvrumpf ins Wasser. Bei der notwendigen Halse vor der Begrenzung sind nur noch sieben Knoten auf der Uhr. Game over!

Land Rover BAR Team erklärt den Tag aus seiner Sicht:

Oracle Team USA gegen Softbank Team Japan

Im letzten Rennen des Tages stehen sich die beiden Trainingspartner gegenüber. Diesmal erwischt Spithill einen besseren Start in Lee. Als das Softbank Team mit seinem japanischen Ruderer an Bord auf dem ersten Schenkel in Luv drüber zu rutschen droht, luvt Spithill den Gegner hoch und verschafft sich etwas Luft.

Barker versucht gar nicht erst einen Split zu schaffen, segelt auf der Kreuz hinterher und fühlt sich offenbar nicht unwohl im Windschatten des US-Teams. Dabei könnte es Barkers Revanche sein für die fiese Niederlage mit dem Kiwi-Team in San Francisco. Aber er macht nur wenige Anstalten, ein hartes Rennen zu liefern. Am Ende scheint sein Team, das mit Chris Draper offenbar den Wing-Trimmer und Taktiker in einer Person vereint, das Duell abzuschenken. Es dümpelt fast einen Kilometer hinter den Freunden ins Ziel.

Fazit: Der zweite Tage in Bermuda hat erneut viele Überraschungen gezeigt. Der Wind spielt eine größere Rolle, als bisher vermutet, und das macht die Rennen unberechenbar und spannend. Es ist klar, dass alle Teams immer noch große Entwicklungssprünge machen. deshalb ist die Hackordnung längst nicht fest zementiert. Aber so langsam wird es ernst. Morgen werden die letzten drei Rennen der ersten Round Robin (Jeder gegen jeden) gesegelt und besonders die Franzosen können bei zwei Duellen zeigen, wie viel Substanz hinter ihrem heutigen Sieg steckt.

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Carsten Kemmling

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8 Kommentare zu „America’s Cup: Erste Klatsche für Oracle USA – Kiwis mit unforced Error beim Start“

  1. avatar Yachtie sagt:

    “Seglerische Entscheidungen führen zu Überraschungssiegen und Niederlagen. ”

    Ich hatte eher den Eindruck, dass die dem Zuschauer unzugängliche Technik (Foil-Justierung) rennentscheident ist.

    Seglerisch geht es ja nur noch darum, den Kurs mit möglichst wenig Wenden und Halsen zu absolvieren, was für den Zuschauer ziemlich langweilig ist..

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    • avatar Yachtie sagt:

      Bestes Beispiel sind die Briten, die seglerisch gut sind, aber mit den Foils nicht klarkommen, weil ihnen die Erfahrung fehlt und sie vermutlich hinsichtlich der Foil-Einstellung technisch hinterherhinken.

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    • avatar Müller sagt:

      Warum ist die Foiltechnik unzugänglich? Auch der blutigste Leihe kann sehr gut erkennen, wer kontrollierter fliegt, bessere Manöver fährt und weniger Fehler macht. Das geht ohne die geringsten Kenntnisse der Foiltechnik – ganz im Gegensatz zum klassischen Segeln, wo man schon einiges an Erfahrung mitbringen muss, um die feinen Unterschiede zu erkennen.
      Und wenn Ainslie spitze segeln kann, sein Boot aber nicht im Griff hat, würde ihm das doch noch nicht mal auf dem schlichten Laser weiter helfen. Das sind doch Grundanforderungen um auf ernsthafren Regatten mitreden zu können.

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    • avatar Carsten Kemmling sagt:

      Also durch die Erfindung der Foiling Wende ist der relative Fahrtverlust im Vergleich zu 2013 deutlich geringer geworden. Dennoch stimmt es, dass man nicht permanent Wenden und Halsen fahren kann. Das liegt aber vor allem daran, dass nicht genug Energie von den Grindern bereitgestellt werden kann. In den Trainings gab es aber auch schon Wendeduelle. Die werden wir auch noch sehen.
      Trotzdem haben die Rennen gezeigt, dass der Wind auf dem Revier teilweise extrem dreht. Und es werden offenbar mehr Big Points durch Dreher und Druck gemacht, als man bisher für möglich gehalten hat. Das hat überraschenderweise zu mehr Überholmanövern geführt als es bei anderen Cups je der Fall war.

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  2. avatar Yachtie sagt:

    “Leihe” :-)))

    Die Foilertechnik ist unzugänglich, weil der Zuschauer die Fehlerursache nicht konkret nachvollziehen kann.

    Er weiss ja nicht einmal, ob die Schiffe gleiche oder unterschiedliche Control-Systeme verwenden und kann somit nicht beurteilen, ob bsw. Oracle ein besseres System als die Briten an Bord hat oder ob die Oracle-Crew besser mit dem System umgeht.

    Wir erkennen also nicht, ob Oracle’s Crew besser segelt oder nur die bessere Technik (Mechanik, Hydraulik, Elektronik) installiert hat.

    Darüberhinaus erkennen wir bei den starren Profilsegeln auch nicht mehr, ob die Segel richtig eingestellt sind.

    Dem Zuschauer erschliesst sich also nicht, warum ein Boot langsamer oder schneller segelt. Amwindkreuzen und Vorwindkreuzen sind optisch kaum noch zu unterscheiden.
    Taktische Manöver werden ihm ebenfalls nicht mehr geboten, da der Speedverlust viel zu gross wäre.

    Ich bin daher bei der Live-Übertragung etliche male eingenickt.

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    • avatar Marc sagt:

      Das ist in der Formel 1 auch nicht für den Zuschauer ersichtlich, warum der Ferrari nun schneller ist als der Mercedes. Liegts am schnellen, fehlerfrei gefahrenen Fahrer oder ist das Auto einfach überlegen. Da sagt man auch, ok das Auto ist schneller weil es immer vorne ist(bzw. der Teamkollege auch). Da sieht man auch nicht aha die haben mehr PS aus ihrem Motor raus gekitzelt, den Flügel 0,2 Grad weniger angestellt, 4 mm weniger Bodenfreiheit usw.

      Ich find den AC Klasse so wie er ist. Schon sehr spektakulär und spannend(vor allen Dingen der Start). Eben sehr nahe an der Formel 1. Der Start ist entscheidend, danach wird 1,5 Stunden im Kreis gefahren, überholen kaum möglich, außer jemand macht einen Fehler.

      PS: Wobei auch die alten Cupper ihren Charme hatten.

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      • avatar Yachtie sagt:

        De Formel 1 hat ja noch etwas Spannung aufgrund der Boxenstopp-Strategie und der Boxenstopps.
        Sonst stände das Ergebnis ja – wie beim AC – gleich nach dem Start fest

        Früher war der AC spannender !

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  3. avatar Andreas Borrink sagt:

    Nach den ersten Übertragungen würde ich sagen: Die Faszination des letzten AC vor Alcatraz ist wohl nicht zu toppen. Da war das Foilen noch neu, die Geräte einfach unglaubliche Monster. Das ganze ist jetzt perfekter, steriler, digitaler – aber leider eben auch unspektakulärer. Gut, dass vor Bermuda wenigstens der Wind hin und wieder dreht, so dass auch die underdogs mal ihr Highlight haben.

    Und ja, “früher” war der AC spannender. Charismatische Typen wie Dennis Conner, Tom Blackaller oder Paul Cayard sucht man da heute leider vergeblich. Alles ziemlich stromlinienförmige Söldner. Ganz ähnlich F1. Wo sind die Mansells und die Sennas? Schade.

    Beim Rennen Japan-Frankreich bin ich dann lieber Rasen mähen gegangen……besser alsl einnicken wie Yachtie.

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