America’s Cup: Oracle immer schneller, aber Kiwis halten dagegen – Es steht 1:7

Das spannendste Cup-Rennen

Replay Rennen 9&10:

Das Oracle Team USA schien einen neuen Gang gefunden zu haben und gewann mit Rennen neun souverän den zweiten Punkt in Folge beim America’s Cup. Aber die Kiwis hielten im bisher spannendsten zehnten Rennen nach fünf Führungswechseln dagegen und sind mit 7:1 nur noch zwei Punkte vom America’s Cup Sieg entfernt.

America's Cup

Vollgas bei der Luvtonnenrundung. Im ersten Rennen liegt Oracle vorne. © Jens Hoyer

“Jetzt ist der Zeitpunkt, hinter uns zu stehen”, hatte der Oracle Team USA Skipper Spithill gebetsmühlenartig auf den Pressekonferenzen betont. “Jetzt brauchen wir den Heimvorteil, die Unterstützung aus San Francisco und den USA”. Aber die Amerikaner mögen keine Verlierer, sie mögen erst Recht keine Australier, die mit dem Sternenbanner untergehen, und viele mögen schon gar nicht Larry Ellison, der in San Francisco zu vielen Menschen auf die Füße getreten ist.

Aber Amerikaner lieben den amerikanischen Traum, die amerikanische Überlegenheit. Die Stimmung in San Francisco dreht sich, seit das Oracle Team USA beginnt, Rennen zu gewinnen. Die Menschen strömen zu den Aussichtspunkten, lassen  ihre Flaggen wehen, skandieren USA Rufe.

Berühmte Windmaschine

Die herbstliche Kühle der letzten Tage hat sich mit dem notorischen Nebel verzogen. Die Sonne heizt das Land auf und wirft die berühmte thermische Windmaschine von San Francsiso an, die eigentlich um diese Jahreszeit nicht mehr so gut funktioniert. Aber das schönste Segel-Amphietheater der Welt öffnet an diesem Tag den Vorhang für die bisher aufregendste Segel-Show dieses America’s Cups.

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Die Neuseeländer freuen sich über ihren vielleicht bisher wichtigsten Sieg im zehnten Rennen. © Jens Hoyer

Das “Heimteam”, bei dem nach dem Rauswurf des US-Taktikers John Kostecki, nur noch ein Amerikaner an Bord ist, macht sich am sechsten Renntag bereit, den Spieß umzudrehen und den ersten Pluspunkt zu holen. Die Vorstellung des stark verbesserten Oracle Syndikats am Vortag hatte die Hoffnung aufgekeimen lassen, dass es trotz des aktuellen 0:6 tatsächlich zu der von Spithill beschworenen Aufholjagd kommen könnte.

Der rothaarige Australier ist im neuten Rennen voll da. Er legt die bisher beste Renneröffnung dieser Serie hin und treibt die Kiwis so brutal aus der Startbox, dass er sie fast an der rechten Begrenzungstonne abstreift. Es ist die Höchststrafe beim Match Race. Das Rennen wäre schon beim Start entscheiden. Die Fans würden Spithill zu Füßen liegen.

Mehr Speed ins Boot geschraubt

Aber er nutzt die Chance nicht. Mit seinen Taktikern Ainslie und Slingsby entscheidet er sich dagegen. Es ist die sichere Variante. Enge Zweikampfmanöver mit diesen riesigen Katamaranen, bergen die Gefahr, dass man plötzlich völlig die Fahrt verliert.

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Die Kiwis haben ihren Vorsprung verspielt und müssen hinter Oeacle durch. © Jens Hoyer

Zwei Bootslängen Vorsprung reichen der Oracle Truppe aus. Spithill muss den Gegner nicht zerstören und demoralisieren. Er kann auf dem Wasser deutlich selbstsicherer auftreten, seit die Ingenieure mehr Speed ins Boot geschraubt haben. Er muss keinen großen Start-Vorsprung am  herausarbeiten. Er kann sich auch auf dem Kurs gegen die Kiwis wehren.

Tatsächlich sind die Neuseeländer in Rennen neun erschreckend chancenlos. Auf den drei langen Bahnschenkeln verlieren sie jeweils rund 14 Sekunden. Die Amerikaner haben ihre Wendetechnik kopiert und schieben bei der Drehung durch den Wind jetzt sichtbar nur noch einen der beiden Rümpfe durch das Wasser.

Ist Goliath erwacht?

Team New Zealand Fans kann Angst und Bange werden. Ist Goliath jetzt erwacht? Kommt jetzt der große Budget-Vorteil zum Tragen, den man vom vermeintlich übermächtigen Ellison Team längst erwartet hatte?

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Das Oracle Dream Team bei der Arbeit. Ben Ainslie (r.), Tom Slingsby, James Spithill und Jungspund Trimmer Kyle Langford. © Jens Hoyer

Es kommt auf das zehnte Rennen an. Die gesamte Serie steht auf der Kippe. Viele erwarten jetzt den angekündigten Durchmarsch des US-Teams. Kiwi Fans atmen schon auf, als nach eine Startverschiebung der Abbruch droht. Der Wind liegt erneut über dem Sicherheitslimit. Die Auszeit wäre vielleicht willkommen. Würde David vielleicht eine Pause gut tun?

Von wegen. Der Wind sackt unter das Limit. Es entwickelt sich das vermutlich spannendste Rennen der gesamten America’s Cup Geschichte. Die Neuseeländer dürfen diesmal zwei Minuten vor dem Start von der linken Seite in die Startbox eintauchen. Im Rennen zuvor war das ein klarer Vorteil für Gegner James Spithill. Die Strömung schiebt von unten und hilft dem Leeboot.

Das 10. Rennen in der Bild-Analyse:

Aber Dean Barker scheint diesen Trumpf schon früh zu verspielen. Spithill greift geschickt an, drückt den Gegner tief nach Lee, nimmt ihm den Platz zum Beschleunigen. Aber im letzten Moment kommt der Neuseeländer noch aus der Ecke und hält beim Hochgeschwindigkeitsstück zur ersten Wendemarke konzentriert dagegen.

Protest abgewiesen

Spithill fehlen nur wenige Zentimeter, um vorbei zu rutschen. Die Neuseeländer protestieren per Knopfdruck, die Schiedsrichter weisen den Protest zurück (Situation auf dem Umpire Monitor), aber die Kiwis starten mit einem klaren Vorteil auf den ersten Vorwindkurs. Ein weitere Fehler am Leetor scheint das Schicksal der Amerikaner zu besiegeln. Dennoch entwickelt sich erneut eine nicht für möglich gehaltene Aufholjagd.

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Dean Barker zieht den Kopf ein und duckt sich vor dem Spritzwasser. © Jens Hoyer

Die Neuseeländer haben sich im Unterschied zu der engen Boot-zu-Boot Verteidigungsstrategie der ersten Rennen verabschiedet. Sie wissen, dass Oracle inzwischen viel besser wendet und auch ein Wendeduell gewinnen könnte. Kiwi Taktiker Davies versucht den kürzesten Kurs über den Parcours allein nach Winddrehungen zu bestimmen. Er scheint den Gegner einfach zu ignorieren.

Das funktioniert am Anfang sehr gut, sieht sehr selbstbewusst aus, birgt aber Gefahren. Tatsächlich egalisiert Oracle am Ende der Kreuzstrecke gegen den Wind mit einem Schlag wie aus dem Nichts einen 100 Meter Rückstand. Strömung und Wind machen den Unterschied. Die Amerikaner liegen plötzlich vorne.

Heftiger Schlagabtausch

Es folgt ein heftiger Schlagabtausch, bei dem in kürzester Zeit dreimal die Führung wechselt. Gleichzeitig passieren beide Katamarane das Luvtor, Oracle links, Neuseeland rechts. Aber die Kiwis erkämpfen sich dadurch für das nächste entscheidende Aufeinandetreffen vor dem Wind die wichtige Vorfahrt.

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Das Oracle Team bei der Arbeit. © Jens Hoyer

Mit jeweils 40 Knoten rasen die beiden Geschosse aufeinander zu. Oracle Taktiker Ben Ainslie sagt einen taktischen Schlenker an, um knapp am Heck der Kiwis vorbeizupreschen und die Seite zu wechseln. Aber dieses Manöver misslingt vollkommen. Game over.

So enge Zweikämpfe sind auch die besten Segler der Welt noch nicht bei 40 Knoten Speed gesegelt. Auch für sie ist diese Art der Hochgeschwindigkeits-Taktik völliges Neuland. “Wir sitzen hier auf Booten, die längst nicht zuende entwickelt sind”, sagt James Spithill. “Wie in jedem Rennsport bei Formel 1 oder Moto GP muss man permanent neu lernen, wie die Geräte zu fahren sind.” Viele Szenarien werden mit den Coaches theoretisch durchgespielt. Aber in der Realität passieren auf diesen Höllenmaschinen noch viele Fehler.

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Mit 40 Knoten an Alcatraz vorbei. © Jens Hoyer

“Das war so wichtig, nach dem ersten verlorenen Rennen zurückzuschlagen”, sagt Kiwi Skipper Dean Barker nach dem Rennen. Die Neuseeländer haben viel von ihrer bisherigen Überlegenheit eingebüßt. Aber Oracle ist technisch längst nicht vorbeigezogen. Beide Teams liegen unglaublich eng beisammen und können Rennen gewinnen. Aber den Neuseeländern fehlen eben nur noch zwei Siege, Oracle muss noch achtmal punkten.

Fiese Attacke

Da kann es nicht schaden, eine weitere Front aufzumachen, mögen die mächtigen Herren im Hintergrund denken. Viel befürchten noch eine fiese Attacke von Larry Ellison. Der Twitter Tweet von James Spithill, über den die Kiwi-Presse sehr böse ist, gehört sicher nicht dazu. Spithill entschuldigte sich ehrlich und löschte den Beitrag nach einer sanften Rüge von Event Director Stephen Barclay.

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Das Oracle Shore Team bei der Arbeit zwischen den Rennen. Ein harter Job. © ACEA/Ricardo Pinto

Aber Tom Ehman, Vize Kommodore des Golden Gate Yacht Clubs und Sprachrohr von Larry Ellison, ist schon eher für die härtere Gangart bekannt, kramte tief in der vermeintlichen Trickkiste und zauberte eine Beschuldigung hervor.

Dem britischen Independant sagte er, dass die Neuseeländer unerlaubte Funkverbindung vom Katamaran zum Rennboot aufrecht gehalten hätten. Renndirektor Iain Murray winkte allerdings erst einmal ab. Der Fall sei untersucht, und “wir glauben nicht, dass sie betrogen haben.”

SR Video: Knapper Zieleinlauf im 10 Rennen

SR Video für Hardcore America’s Cup Fans. Dean Barker nach der Pressekonferenz. (Die Oracle Segler stehen jeweils nach der PK nicht mehr zur Verfügung)

34th America’s Cup Standings

Emirates Team New Zealand   7
ORACLE TEAM USA   1
(first to 9 points wins)

Race 9 Performance Data

Course: 5 Legs/10.02 nautical miles
Elapsed Time: OTUSA – 21:53, ETNZ – 22:40
Delta: OTUSA +:47
Total distance sailed: OTUSA – 11.3 NM, ETNZ – 11.5 NM
Average Speed: OTUSA – 31.63 knots (36 mph), ETNZ – 31.32 knots (36 mph)
Top Speed: OTUSA – 42.52 knots (49 mph), ETNZ – 42.54 knots (49 mph)
Windspeed: Average – 17.6 knots, Peak – 20.8 knots
Number of Tacks/Jibes: OTUSA – 8/6, ETNZ – 8/8

Race 10 Performance Data

Course: 5 Legs/10.02 nautical miles
Elapsed Time: ETNZ – 22:00, OTUSA – 22:16
Delta: ETNZ +:16
Total distance sailed: ETNZ – 11.8 NM, OTUSA – 11.7 NM
Average Speed: ETNZ – 32.25 knots (37 mph), OTUSA – 31.76 knots (36 mph)
Top Speed: ETNZ – 43.01 knots (49 mph), OTUSA – 44.98 knots (52 mph)
Windspeed: Average – 18.3 knots, Peak – 22.3 knots
Number of Tacks/Jibes: ETNZ – 7/7, OTUSA – 7/7

Upcoming America’s Cup Schedule

Monday, Sept. 16: No racing scheduled
Tuesday, Sept. 17: Race 11 (1:15 pm PT), Race 12 (2:15 pm PT)
Wednesday, Sept. 18: Race 13* (1:15 pm PT), Race 14* (2:15 pm PT)
Thursday, Sept. 19: Race 15* (1:15 pm PT), Race 16* (2:15 pm PT)
( * if necessary)

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.
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37 Kommentare zu „America’s Cup: Oracle immer schneller, aber Kiwis halten dagegen – Es steht 1:7“

  1. avatar Andreas Ju sagt:

    Was für Nerven am ersten Luvfass – ne Überlappung um max. einen halben Meter. Vielleicht hat allein die das ganze Rennen entschieden? Und ohne diese Nasenlänge Oracle am Fass bei der Geschwindigkeit Raum zu geben zu müssen, wäre sicherlich auch kein Kindermanöver geworden.

    Ultra-.spannend, tolles Rennen!

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    • avatar andreas borrink sagt:

      Die Überlappung wurde – siehe Umpire Animation – klar mit dem Pole hergestellt.

      In Anbetracht dieser bei jedem Start wieder auftretenden Situation – Überlappung oder nicht? – war die OR-Entscheidung, den Pole zu kürzen, vielleicht nicht so klug.

      Wenn die Rollen in im Rennen 10 vertauscht gewesen wären, hätte es mit der Überlappung für OR jedenfalls nicht geklappt. Und das hätten sie dann nur aufgrund des durch den kurzen Pole reduzierten Windwiderstandes wahrscheinlich nicht wieder eingeholt.

      Ansonsten: unglaubliche Rennen und das Format stimmt auch. Bloss keine längeren Rennen!

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  2. avatar justinsail0815 sagt:

    Was für ein Spaß! Ich habe keine Ahnung warum so viele Larry Ellisson nicht mögen und kenne ihn nicht persönlich, aber wenn er mit daran Schuld ist, das wir jetzt diese Rennen erleben dürfen, ist mir das so ziehmlich egal.
    Nicht zu vergessen das er dieses unglaubliche Revier ausgesucht hat.
    Trotzdem sind natürlich all meine Sympathien bei den Kiwis und mein Herzkreislaufsystem wird froh sein, wenn dieses Spektakel vorbei ist.

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    • avatar Drahtzieher sagt:

      Stimme dir voll und ganz zu, vor allem dem letzten Satz! Die Rennen vor dem Fast-Kentern der Kiwis waren auf jeden Fall weniger Bedenklich für die Gesundheit der Zuschauer.

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  3. avatar Wilfried sagt:

    so eng wie die liegen wäre es schön wenn sie 7 legs segeln würden. 20 Minuten Rennen sind ein bisschen zu kurz und Langeweile würde auch in der zweiten Runde nicht aufkommen.

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    • avatar polymorph-p sagt:

      Das sicher nicht!

      Aber ich könnte mir vorstellen, dass die Burschen schon nach 5 legs so ausgepowert sind, dass
      weitere zwei Beine wegen nachlassender Kraft und damit einhergehend nachlassender Konzentration
      das Gefahrenmoment über das Maß hinaus erhöhen könnten.

      Zwei Rennen mit je sieben Bahnen an einem Tag wären meiner Meinung nach einfach zu viel.
      Die relativ kurzen Rennen in dichter Folge haben doch was.

      Immer wieder neue Chance neues Glück!

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      • avatar Alex sagt:

        Was die an Power brauchen kann ich nicht abschätzen, nur so viel.
        Vor unserem Nachwuchs bin ich als Mann fürs Grobe auf einem M2 gesegelt. 70m2 an der Kreuz + 78m2 Code-0 auf 430kg Bootsgewicht. Ich hatte zu der Zeit eine Wattleistung auf dem Ruderbock über 1Std wie sie eine Olympiaruderin bringt. Bei Regatten mit 5-6 Bft war ich trotzdem immer zu schwach und zu langsam für dieses Monster.
        Gelegentlich segle ich auch als Grinder. Gut, ich bin nicht mehr so fitt, aber mit meinem XL Kreuz komme ich mir da gelegentlich schon vor wie eine XL Luftpumpe.

        Wenn man unter Vollgas kurbelt sind sämtliche Muskeln im Oberkörper angespannt. Ein vernünftiges Atmen ist nicht möglich. Wenn man jetzt sieht wie viel die Jungs kurbeln, danke!

        Ich denke im Vergleich ist M2 und AC72 segeln wie Ponyreiten an der Leine und Military reiten.
        Ich glaube, die sind nach 5 Schenkel schon recht platt.

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    • avatar Backe sagt:

      Aber eine halbe Kreuz mehr könnte nicht schaden, und ein Zieleinlauf da wo die erste Tonne ist … Hätte unter anderem den Vorteil, dass dann die bisher immer haarsträubend spannende erste Tonnenrundung genau vor der “Zieltribüne” wäre.

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  4. avatar JaTo0 sagt:

    Okay das ist mir nun peinlich , aber könnte mir jemand J Spithills Tweet erklären ? 😀

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    • avatar andreas borrink sagt:

      ja, das wär’ nett!

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      • avatar Super-Spät-Segler sagt:

        Es ist ein englisches Wortspiel mit der Doppelbedeutung des “I”. Üblich ist wohl der Spruch

        There is no “I” in team.

        Einmal in der Beideutung es gibt kein “Ich” in Team, also keinen Gedanken an sich selbst, sondern nur ans Team.

        Und einmal schlicht als Buchstabe, der nicht enthalten ist.

        Das passt natürlich auch für den unflätigen Spruch, den aber die Segler sicher nicht krumm genommen haben. Dean hat zumindest breit gegrinst, als er ihm vorgetragen wurde.

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  5. avatar michael sagt:

    ….sorry, verstehe ich auch nicht, ist bestimmt ein Insider !

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  6. avatar Haengemattenjoe sagt:

    Das ist doch eine Best-of-17 Serie. Wir haben jetzt 10 Rennen gesehen, bleiben also noch 7.
    OTUSA kann also nur noch max. 8 Punkte gewinnen….es braucht aber 9 um den Cup zu gewinnen…
    Gibts es da eine Sonderregelung(mehr Rennen) wegen des 2 Punkte Abzugs oder haben die Kiwis das ding schon im naechsten Rennen im Sack?

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    • avatar Super-Spät-Segler sagt:

      > Das ist doch eine Best-of-17 Serie.

      Nein, ist es nicht.

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    • avatar Michael sagt:

      ….. es ist schon mehrmals geschrieben worden: das Team, dass zuerst 9 Punkte hat, hat gewonnen !

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      • avatar Alex sagt:

        Woher die Leute das immer ziehen?
        Ist aber eigentlich ein netter Gedanke. Würde uns für den LV entschädigen.
        Nur ob das meine Nerven überleben, so ein best-of-17?

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        • avatar Super-Spät-Segler sagt:

          Ist im Zweifelsfall doch zwei Rennen kürzer als “first with 9 points”, weil Oracle zwei Miese hatte!

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  7. avatar Segelass sagt:

    In meiner persönlichen “Best-Sailor-Ever” Rangliste ist Dean in den letzten Tagen ziemlich weit nach oben geklettert. Der stellt sich dahin, den Druck (und das Geld) einer ganzen Nation auf den Schultern und ich kann nicht mal vor dem Bildschirm still sitzen und der spricht als hätte er gerade Tee getrunken mit Plätzchen gegessen. Dabei hat er noch nicht mal geduscht…

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  8. avatar Jojakim sagt:

    Der AC wird bei Servus TV übertragen!

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    • avatar michael sagt:

      …. nee echt ?

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      • avatar Artemisianer sagt:

        Es ist anzumerken, dass das erste Rennen eines jeden Tages/Abends bei Servus TV NICHT live ist, sondern leicht zeitversetzt gezeigt wird.

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  9. avatar E Kramer sagt:

    Dean: God was a Kiwi yesterday…… bzgl. der nahezu Kenterung!

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    • avatar Philipp sagt:

      Von vielen Kiwis wird auch vermutet, dass Sir Peter Blake seine Finger im Spiel hatte 😉

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  10. avatar Alexander sagt:

    Ich habe da mal eine Frage an die Segelexperten zum 10. Rennen: Warum hat Oracle am Ende des upwind legs nicht um die rechte Tonne gewendet (und damit den split verhindert)? Der Anfahrtswinkel zur Tonne waere sicherlich nicht ideal gewesen und der speed wahrscheinlich ordentlich eingebrochen, aber die Kiwis haetten dann ja nur aussen herum ueberholen koennen was ein ziemlich weiter Weg ist. Gilt die Vorfahrtsregel (Wer als erster den 3 bootslaengen Radius an der Tonne erreicht hat Vorrecht) auch an dieser Tonne, oder gilt das nur an der Tonne nach dem Start?

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    • avatar andreas borrink sagt:

      Ganz unabhängig von der Regelsituation: Die Kiwis hätten OR nach deren Wende mit hoher Wahrscheinlichkeit noch vor der Tonne “gerollt”, wären also einfach drübergefahren. Das war von TNZ schon perfekt getimed mit dem rechtzeitigen Abbremsen genau auf der Layline.

      Wird im übrigen bei 102:20 im Replay recht gut kommentiert.

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      • avatar Backe sagt:

        Hätte unter Umständen aber ganz anders ausgesehen, wenn Oracle aufgemacht und einen Dial-down angetäuscht hätte … Dann hätte ETNZ sehr viel weiter aufmachen müssen und vermutlich die Tonne nicht mehr anliegen können. Was meint ihr?

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        • avatar Peter der Zwote sagt:

          Ja, richtig. ETNZ hätte die Tonne dann wohl nicht bekommen. Allerdings OR die linke auch nicht.
          Dann hätten beide nochmal wenden müssen und ETNZ hätte alle Optionen gehabt und OR keine mehr.

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        • avatar Carsten Kemmling sagt:

          das habe ich auch gedacht. dial down, oder einfach abstoppen. aber ich glaube, daran, dass beide teams auf solche kleinen moves verzichten, kann man vielleicht sehen, wie schwer diese kisten wirklich zu segeln sind. man kann schlau denken von außen, aber wenn man da drauf sitzt ist es wohl hilfreich, diese teile ersteinmal zum summen zu bringen…

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          • avatar polymorph-p sagt:

            20 kts TWS + 30 kts BS (upwind) = aprox. 40 kts+ AWS

            AWS ist natürlich nicht unbedingt vergleichbar mit TWS in gleicher Höhe.
            Aber die Luft für irgendwelche Mätzchen ist da schon sehr dünne.
            Wie die Kerle es hinkriegen da noch taktisch brillant zu segeln ist mir
            wirklich ein Rätsel.
            Für Otto normal dürfte nachstehende Tabelle ein guter Anhalt sein, bei 9 Bft.
            ist er meistens schon vom herabfallenden Wirtshausschild erschlagen worden.

            http://www.wayfarer-international.org/WIT/useful_skills_of_all_kinds/CoarseBeaufortScale.htm

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    • avatar michael sagt:

      @Alexander: ja, der dreilängen Kreis gilt generell auch am Gate, aber etwas anders als an der Luvtonne. Du hast nur Wegerecht, wenn du auch die angesteuerte Tonne (also links oder rechts) rundest.

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  11. avatar andreas borrink sagt:

    Schwerer zu verstehen, warum OR danach statt cross nicht mit nach rechts gehalst ist. Damit wäre zumindest der Abstand deutlich kürzer geblieben und bei der Leerundung hätten die Kiwis unter Druck halsen müssen, was vielleicht für OR noch eine Chance bedeutet hätte.

    Mit dem missgeglückten Bremsmanöver haben sie sich dagegen schon vorzeitig rausgeschossen. Aber entscheide das mal in der kurzen Zeit; hinterher ist man immer schlauer!

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    • avatar Backe sagt:

      Ich glaube, die wollten im Split bleiben. Dazu mussten sie hinten durch, wozu sie wiederum in irgendeiner Form abbremsen mussten, wenn es halbwegs sicher sein sollte … Denn einfach nur ein bisschen anluven und den Winkel verändern ist bei dem Tempo und den Druckverhältnissen vermutlich gar nicht möglich gewesen.

      (Kennt man ja “im Kleinen” bei Ballermann auf schnellen Jollen oder nem Cat: Raumschotsdruck kannst du nur durch Abfallen loswerden. Wenn du zu stark anluvst, flippst du over.)

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    • avatar Pete sagt:

      Wurde von Ben Ainslie ja in der Pressekonferenz angesprochen, wenn sie gehalst hätten, wären sie davon ausgegangen, dass ETNZ das verteidigen kann, so hatten sie die Hoffnung beim nächsten Cross auf Stb zu sein.

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  12. avatar Pete sagt:

    Sorry da hat WP die Zeit im Link verschluckt, ist bei 4:06

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