Erstes Briefing für potenzielle America´s Cup Teams

Cup Syndikate prüfen AC Teilnahme

Großer und kleiner Cupper. In Paris haben sich mögliche Cup Teams die Rahmenbedingungen für eine AC-Teilnahme erklären lassen. © America´s Cup

24 interessierte Parteien aus 13 Nationen sind am Freitag einer Einladung des America’s Cup Race Management (ACRM) nach Paris gefolgt, um Einzelheiten über den 34. America’s Cup zu erfahren. Damit ist das Interesse am Cup größer als nach der Absage der Briten erwartet.

Die Identität der möglichen Teams wurde geheim gehalten. Aber es sickerte durch, dass mindestens ein weiteres US-Team unter den Zuhörern saß, das BMW Oracle zu Ausscheidungsrennen um die Verteidigung zwingen könnte.

Außerdem sollen neben den überwiegend europäischen Interessierten auch Vertreter aus dem asiatischen und pazifische Raum anwesend gewesen sein. Australien habe allerdings niemanden geschickt.

Iain Murray sagt im Interview mit Valencia Sailing: „Alles über acht Teilnehmer wäre fantastisch. Genau acht Teams wären gut. Und zwölf wären unglaublich.“ An anderer Stelle sagt Murray, dass er im Moment nur fünf Herausforderer klar erkennen kann.

Die finanzkräftigen Teams dürfen maximal je zwei AC45 Onedesign kaufen und zwei AC72 bauen. Die kleinen Teams werden jeweils nur ein Boot beider Klassen segeln.

Die Meldeliste öffnet am 1. November und schließt am 31 März 2011. 2011 sollen fünf Veranstaltungen mit den neuen 45 Fuß Flügel Katamaranen stattfinden, die im Januar erstmals ersten Wassertests unterzogen werden.

Die ersten beiden Boote werden BMW Oracle und der Challenger of Record Mascalzone Latino erhalten. Die nächsten 45er sollen je nach Anmeldestatus vergeben werden. Wer zuerst für den Cup meldet, bekommt ein Schiff.

Das ACRM soll unabhängig fungieren und ist so angelegt, dass es auch über den nächsten Cup hinaus bestehen bleibt unabhängig vom Ausgang der Verastaltung.

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Carsten Kemmling

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