Extreme Sailing Series: Act 4 vom 28. – 31. Juli in Hamburg – „Hot-Seat“-Verlosung für SR-Mitglieder

Hamburg extrem

Extreme Sailing Series, Hamburg,

Die Flotte der Extreme Sailing -GC32-Foiler © sportography

Noch eine Woche bis Act 4 in Hamburg, wo die GC-32-Flotte ihre Rennen mitten in einem der verkehrsreichsten Häfen Europas austragen wird. SR-Mitglieder können „Mitfoilgelegenheit“ gewinnen.

Es wird heiß, richtig heiß werden auf und an der Elbe. Die wilden GC-32-Foil-Katamarane der Extreme-Sailing-Series machen wieder im Hamburger Hafen Station.

SR-Mitglieder können mittendrin statt nur dabei sein – gemeinsam mit Land Rover verlosen wir einen Hot Seat-Platz auf dem Land Rover BAR Academy-Foil-Katamaran. Der Gewinner wird am 29.7. über die Elbe „fliegen“ und den gesamten Tag als VIP-Gast gemeinsam mit einer Begleitperson im VIP-Bereich verbringen.

Wer sich auf diesen Hot Seat traut, sollte baldigst an unserer Verlosung teilnehmen. Einfach über den SR-Feedback-Button eine Nachricht mit den Stichwörtern „Hot Seat Extreme Sailing Series“ an die Redaktion schicken. Einsendeschluss ist Mittwoch, der 27.Juli 2016, 12 Uhr. Wir drücken Euch die Daumen.

Während des Events wird SegelReporter Carsten Kemmling verstärkt mit Interviews und analysierenden Berichten live von den Rennen berichten.

Zum Einstimmen hier die offizielle Pressemitteilung mit allen interessanten Details zu den Teams und Katamaranen.

Nach drei Acts voller Segel-Action in Oman, China und Wales nähert sich die 2016 Extreme Sailing Series™ nun ihrer Halbzeit. In nur einer Woche kommt die GC32-Flotte zu Act 4 in den Hamburger Hafen, der als “Deutschlands Tor zur Welt“ gilt.

Rund 10.000 Schiffe laufen den Hamburger Hafen jedes Jahr an. Dort, mitten im Geschehen, werden die sieben hydro-foilenden GC32-Katamarane vom 28. bis 31. Juli ihre Wettfahrten austragen. Für die Series ist es nach 2015 das zweite Gastspiel auf der Elbe.

Um den neuen, extrem schnellen GC32-Katmaranen ihre Manöver zu ermöglichen, wurde die Rennbahn gegenüber dem Vorjahr etwas vergrößert. Die Kaimauern des Hafens setzen dem Renngeschehen aber weiterhin äußerst enge Grenzen.

„Die GC32 haben sich vorigen Monat in Cardiff auf ebenfalls engstem Raum bewährt. In Hamburg kommen nun noch die starken Gezeitenströme hinzu. Für die Mannschaften bedeutet das große Herausforderungen. Ich erwarte daher sehr enge Rennen und möglicherweise die eine oder andere Überraschung bei den Ergebnissen“, sagte Race Director Phil Lawrence vorab.

Eine Mannschaft, die die manchmal heiklen Bedingungen dieses Reviers im Vorjahr schon zu spüren bekam, ist das SAP Extreme Sailing Team. An einem Tag mit Gewitterstürmen und Windgeschwindigkeiten bis zu 30 Knoten (56 Km/h) kenterten die Dänen bei einem Wendemanöver in dramatischer Manier.

Extreme Sailing Series, Verlosung

Letztes Jahr in Hamburg © renedo

 

„Trotz unserer dramatischen Kenterung und einer Kollision schafften wir es damals noch aufs Siegertreppchen“, erinnert sich Co-Skipper Rasmus Køstner dennoch gern an Hamburg: „Wir haben damals unsere Leistungsfähigkeit demonstriert und werden versuchen, daran anzuknüpfen. Wir haben mittlerweile viel Erfahrung auf der neuen GC32 gewonnen und freuen uns auf spannende Wettfahrten.“

“In Cardiff haben wir bewiesen, dass wir vier starke Tage in Folge abliefern können, und wir verstehen auch die kleinen Details immer besser. Wir werden uns weiter puschen und verbessern“, versprach Køstner, dessen Team vergangenen Monat in Cardiff erstmals auf dem Podium stand und in der Gesamtwertung aktuell auf Platz vier liegt.

Rechtzeitig zum vierten von insgesamt acht Acts der Saison 2016 scheinen die Teams die neue Bootsklasse GC32 immer besser in den Griff zu bekommen. An der Spitze des Leaderboards haben sich allerdings zwei dominierende Mannschaften abgesetzt.

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Red Bull im Angriffsmodus © renedo

Oman Air und das Red Bull Sailing Team waren in diesem Jahr bislang bei jedem Act unter den Top 3. Vor Hamburg liegt Oman Air in der Saisonwertung vorn, dicht gefolgt vom Red Bull Sailing Team mit dem Doppelolympiasieger Roman Hagara als Skipper.

Wegen einer Verletzung musste Hagara im Vorjahr in Hamburg pausieren. Für sein Debüt auf der Elbe hat sich der Österreicher allerdings schon einen Schlachtplan zurechtgelegt.

“Wir haben uns vorgenommen, beständig am Limit zu segeln. Wir wollen uns dabei immer weiter verbessern und Fehler vermeiden. Oman Air mag der Favorit sein. Gemeinsam mit dem Rest der Flotte werden wir aber hart um den Sieg kämpfen“, sagte Hagara, dessen Team aktuell nur drei Punkte Rückstand auf Oman Air aufweist.

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Sollte es ordentlich wehen, stehen wieder spektakuläre Kenterungen auf dem Programm © renedo

“Hamburg ist eine der schönsten Städte Europas, für uns Segler aber auch ein extrem anspruchsvolles Revier. Die Regattabahn ist sehr eng, vor allem für foilende Hochgeschwindigkeitsboote. Die durch die hohen Gebäude am Ufer abgelenkten, häufig drehenden Winde stellen dabei eine ganz besondere Herausforderung dar“, sagte Hagara weiter.

Da Hamburg erst zum zweiten Mal Gastgeber der Series ist, müssen alle Teams noch ihre Erfahrungen mit diesem schwierigen Revier sammeln. Der Vorteil der Etablierten gegenüber den Newcomern dürfte daher geringer als üblich ausfallen.

“Ein neuer und noch wenig getesteter Austragungsort erschwert die Vorbereitung und die Suche nach den richtigen strategischen Antworten. Du musst versuchen, schon während der Rennen die Gegebenheiten zu verstehen. Ein guter Coach und ein Setup, dass aufgrund von Informationen schnelle strategische Anpassungen erlaubt, ist da wirklich hilfreich“, analysierte Køstner.

Das britische Team Land Rover BAR Academy geht abermals mit einer weitgehend neuen Aufstellung in die Rennen. Neil Hunter (21) bleibt allerdings als jüngster Skipper des Feldes an Bord.

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Die Hamburger lieben die Extreme Series – hier bei der Premiere im letzten Jahr © renedo

Mehr Informationen über den Austragungsort und das öffentlich bei freiem Eintritt zugängliche Race Village am Ufer der HafenCity, von dem aus die Rennen aus der ersten Reihe verfolgt werden können, gibt es hier. Online können Segelfans die Rennen live auf der offiziellen Website verfolgen, und zwar am Samstag (30. Juli) von 16 bis 17.30 Uhr sowie am Sonntag (31. Juli) von 15.30 bis 17 Uhr.

Die Mannschaftsaufstellungen – Extreme Sailing Series™ Act 4, Hamburg

Alinghi (SUI)
Skipper/Steuermann: Arnaud Psarofaghis (SUI)
Taktiker: Nicolas Charbonnier (FRA)
Vorsegeltrimmer: Nils Frei (SUI)
Bugmann: Yves Detrey (SUI)
Floater: Timothé Lapauw (FRA)

CHINA One (CHN)
Skipper/ Steuermann: Taylor Canfield (ISV)
Taktiker /Bowman: Chris Steele (NZL)
Großsegeltrimmer: Hayden Goodrick (NZL)
Vorsegeltrimmer: Garth Ellingham (NZL)
Floater: Shane Diviney (IRL)

Land Rover BAR Academy (GBR)
Skipper/Bowman: Neil Hunter (GBR)
Steuermann: Owen Bowerman (GBR)/Elliot Hansen (GBR)
Großsegeltrimmer: Will Alloway (GBR)
Vorsegeltrimmer: Oliver Greber (GBR)/ Adam Kay (GBR)
Floater: Rob Bunce (GBR)

Oman Air (OMA)
Skipper/ Steuermann: Morgan Larson (USA)
Großsegeltrimmer: Pete Greenhalgh (GBR)
Vorsegeltrimmer: Ed Smyth (NZL/AUS)
Bugmänner: Nasser Al Mashari (OMA) & James Wierzbowski (AUS)

Red Bull Sailing Team (AUT)
Skipper/ Steuermann: Roman Hagara (AUT)
Taktiker: Hans-Peter Steinacher (AUT)
Großsegeltrimmer: Stewart Dodson (NZL)
Vorsegeltrimmer: Adam Piggott (GBR)
Bugmann: Brad Farrand (NZL)

Sail Portugal – Visit Madeira (POR)
Skipper/ Steuermann: Diogo Cayolla (POR)
Großsegeltrimmer: Javier de la Plaza (ESP)
Vorsegeltrimmer: Nuno Barreto
Bugmann: Luís Brito (POR)
Floater: João Matos Rosa (POR)

SAP Extreme Sailing Team (DEN)
Co-Skipper/ Steuermann: Jes Gram-Hansen (DEN)
Co-Skipper/ Taktiker: Rasmus Køstner (DEN)
Großsegeltrimmer: Mads Emil Stephensen (DEN)
Vorsegeltrimmer: Pierluigi De Felice (ITA)
Bugmann: Renato Conde (POR)

Extreme Sailing Series™ 2016, Gesamtwertung SaisonRang / Team / Punkte
1. Oman Air (OMA) 35 Punkte
. 2. Red Bull Sailing Team (AUT) 32 Punkte. 
3. Alinghi (SUI) 30 Punkte. 
4. SAP Extreme Sailing Team (DEN) 25 Punkte. 
5. Land Rover BAR Academy (GBR) 25 Punkte. 
6. CHINA One (CHN) 21. Punkte. 
7. Sail Portugal-Visit Madeira (POR) 20 Punkte. 
8. Team Turx (TUR) 11 Punkte.

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