Finn Dinghy extrem: Jonathan Lobert zeigt Vorwind-Alarmfahrt

Harter Kerl bei Hack

Segeln nur die Finn Dinghys bei Sturm? Es hat den Anschein. Jedenfalls präsentieren sich die Athleten der zurzeit einzigen olympischen Schwergewicht-Klasse immer häufiger mit ihrem eher antiquierten Sportgerät bei Hack.

Diesmal zeigt Olympia-Bronze-Gewinner Jonathan Lobert, wie man die 140 Kilo Schüssel mit ihrem zehn Quadratmeter Lappen auf einem Extrem-Vorwindkurs beherrscht. Der Franzose braucht nicht Tragflächen, Gennaker oder Trapez, um auf Höchstgeschwindigkeit zu kommen. Er nutzt vor Mallorca die schiere Kraft des Windes und die Rutsch-Rampen der Wellenberge. Eine Augenweide.

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10 Kommentare zu „Finn Dinghy extrem: Jonathan Lobert zeigt Vorwind-Alarmfahrt“

  1. avatar x sagt:

    Antiquiert ist das Sportgerät und ausgereift! Und die Top-Segler derartiger Bootsklassen sind so gut in diesen Geräten, daß Newcomer kaum eine Chance haben, diese Leistungen in absehbarer Zeit toppen zu können. Wieviele Trainingsstunden braucht man, bis man das Finn so gut beherrscht?
    Das ist der Grund warum es neue Bootsklassen und neue Sportdisziplinen gibt. Man kann bei NULL anfangen. Ideal für alle optimistischen Newcomer. Ich kann es schaffen, in einem anderen Boot!
    Das ist auch der Grund für die ständigen Neubauten im Dickschiffbereich. Warum soll ich segeln lernen, wenn mein Konstrukteur mir das bessere Schiff verspricht.
    Nein – es ist nicht falsch eine antiquierters Boot zu segeln – aber es ist so gemein den anderen gegenüber, die so lange üben müssen.
    Wie lange muß man üben, bis eine eine gut besuchte Ranglistenregatta in Deutschland gewinnen kann,
    in Finn, Drachen, Folkeboot, Starboot, 470er, Laser, Conger, Pirat, Varianta usw.
    Die wissen alle wie es geht. Oder beim Windsurfen, sorry Kiten heißt es ja heute.

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  2. avatar Christian sagt:

    So’n Finn ist halt serienmäßig vorgerefft. Deshalb müssen die Finnsegler bei mäßigem Wind pumpen wie die Berserker, um ein bissel ins Fahren zu kommen.

    Bei 30 kn Wind kommt jeder Holzschuh ins Fahren… man stelle sich aber mal einen 505 vor oder was anderes wirklich schnelles.

    Zugegebenermaßen macht das Video aber Lust auf eine schnelle Beendigung dieses grausamen Winters…

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    • avatar Sven sagt:

      oder auf einen Tripp nach Malle oder noch weiter in den Süden, wo es jetzt schon warm ist.

      Ich glaube, sollte dort auch ein 505er oder ein Skiff wie Int. 14 unterwegs sein, würde der Finn gefühlt stehen.

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      • avatar Vollmatrose sagt:

        Bleibt nur die Frage, ob sich ein 505er oder Int. 14 sich bei 30kn+ noch über Wasser halten kann… (wenn ja, dann wahrscheinlich nur sehr wenige und erfahrene Spitzenteams)

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    • avatar jon sagt:

      Es geht hier doch nicht um das Leistungsvermögen eines Bootes sondern um das Leistungsvermögen eines Seglers. Als Lasersegler kann ich mir ungefähr vorstellen was bei den Bedingungen in einem Finn abgeht. Probier es mal aus und du wirst schnell merken was für einen Blödsinn du schreibst.

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      • avatar Christian sagt:

        jetzt mal allen Spaß beiseite (den hier eh kaum jemand versteht, offensichtlich): Mit einem Finn sind noch Bedingungen beherrschbar, die mit anderen Booten nicht mehr beherrschbar sind. Ein 49er bei dem Wind und der Welle ist mehr oder minder unsegelbar. Das hat nicht unwesentlich mit der Segelfläche zu tun; es ist schon ein entscheidender Unterscheid, ob man bei 120 kg Bootsgewicht 10 qm oder 60 qm downwind gesetzt hat.

        Natürlich hat Lobert es drauf, das hat nie jemand bestritten (wobei es uns Otto-Normalseglern ein bisschen gut tut, auch ihn kentern zu sehen).

        So, und nun wieder Lästermodus an: Querflügel würden so’ Finn stabilisieren. Sieht schon arg kippelig aus mit seinem eierrunden Rumpf und der Guillotinen-Klinge als Schwert.

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  3. avatar Skiffsegler sagt:

    Tolles Video! Geiles Wetter!

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  4. avatar Leichtmatrose sagt:

    Tolles Video, macht Lust auf die neue Saison!
    Zu den Kommentaren: Mit Verlaub, mir gehen die ständigen Polemiken für oder gegen diese oder jene Klasse auf den Wecker. Natürlich darf jeder sagen, was er will – aber auch das Wie ist nicht ganz egal.
    Wenn einer Spaß an seinem Folke oder seiner Varianta hat – lassen wir ihn doch einfach…..

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    • avatar Christian sagt:

      das (zumeist freundschaftliche) Lästern über andere Bootsklassen ist fast so alt wie der Segelsport selbst… bisschen Spaß muss sein. Nur wer das bierernst nimmt, dem geht es auf den Wecker.

      Als Finnsegler wäre ich aber ernsthaft irritiert über den Vergleich mit einem Folkeboot. So weit würde ich jetzt nicht gehen… 😉

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  5. avatar Oh, nass is sagt:

    Ich denke nicht, daß Lobert die Bedingungen nicht beherrschen kann, wenn er wirklich will. Sieht so aus, als würde er eher vorsätzlich nicht voll konzentriert zu Werke gehen oder eventuell die spielerischen Grenzen austesten. Wie auch immer.

    Es ist im Finn so!

    Wenn man schon richtig gut segelt und auch weiß, wie man ne gute Welle fährt, dann nimmt einem ein Finnprofi immer noch locker 100 m auf einem Downwind ab!

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