Knarrblog, Class40 WM Interview: Nicolas Gelpke nach drei Rennen auf seiner “Mare”

"Manchmal ganz schön laut geworden"

So richtig überzeugend war das wieder nicht. Drei Rennen, zwei vierte Plätze und ein sechster führen zu Gesamtrang vier. Die Spitze ist enteilt und wir können fast nur noch versuchen, die fünf Punkte zu Bronze aufzuholen.

Mare Chef und Riechers Sponsor Nikolaus Gelpke ersetzte für einen Tag mit seinem Sohn Anton zwei Crewmitglieder. Im Interview sprechen beide über ihr Erlebnis. Gelpke glaubt felsenfest, der etwas bescheidene Auftritt habe an ihm gelegen. Aber so einfach ist es nicht.

Manöver gingen daneben, Winddreher kamen von der falschen Seite, Vorsegel passten nicht auf den längeren Schenkeln der Küstenkurse. Im ersten Rennen lag “Mare” knapp hinter dem Schwesterschiff auf Rang zwei an der ersten Marke. Aber ein Kommunikationsproblem mag die Ansage des falschen Kompasskurses nach der Tonne zur Folge gehabt haben. Der angebaute flache Spi war das falsche Tuch. Das Code-Rollsegel hätte es sein müssen.

Das gleiche Problem an der vierten Fahrwassertonne lässt aus einem guten zweiten Rang den vierten werden. Die Fehler häufen sich, die Konkurrenz ist besser. Das Niveau hat für diese WM im Vergleich zur Newport Regatta ordentlich angezogen. Aber wir bleiben dran. Es liegen noch jede Menge Punkte in der Bucht von La Rochelle. Vielleicht können wir doch noch mal den Hebel auf den Tisch legen.

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Carsten Kemmling

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12 Kommentare zu „Knarrblog, Class40 WM Interview: Nicolas Gelpke nach drei Rennen auf seiner “Mare”“

  1. avatar Manfred sagt:

    Gute Berichte Carsten und die zeigen mal wieder deutlich, wie hoch die Trauben hängen und was für Anstrengungen es bedarf, da wirklich auf ´s Podium zu kommen. Und von wegen, das Schiff ist den anderen überlegen und die Siege fallen Jörg in den Schoß. So einfach ist das auch nicht.

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    • avatar Uwe sagt:

      Nach meiner Wahrnehmung hat Carsten ziemlich deutlich geschrieben, dass das Schiff vorn lag, d.h. also schnell ist, das Ergebnis jedoch von der Crew versemmelt wurde. Hat Manfred nicht gelesen, dass man in Führung liegend eine Tonne falsch gerundet hatte, und wieder zurück musste. Ist es Mannfred entgangen, dass es aufgrund sprachlicher Missverständnisse dazu gekommen ist, dass die falschen Segel gesetzt wurden ? Ist es Manfred entgangen, dass z.T. als Regattagäste der Eigner samt Sohn an Bord waren, die sicher nicht so eingespielt wie die ersetzten Crewmitglieder waren.
      Mit einer eingespielteren Crew und ohne die Sprachprobleme läge das Schiff sehr wahrscheinlich auf Rang 1.

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      • avatar Olli sagt:

        Interessant! Und wer bist Du, daß Du das beurteilen kannst? Carsten bedient sich nur der gleichen Sprache wie Du, das heißt nicht, daß die Herren auch seglerisch auf dem Level sind. Fahr mal Rennen gegen ein paar verrückte Franzosen. Da geht die Post ganz schön ab.

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        • avatar SR-Fan sagt:

          Uwe hat doch eigentlich (ich dachte eigentlich eher zu deutlich) versucht auf den Artikel zu verweisen! Manfred hat ihn ja offensichtlich “überlesen”. Ob die Schlussfolgerung von Uwe stimmt steht allerdings auf einem anderen Blatt.

          VG

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          • avatar Uwe sagt:

            SR-Fan hat den Durchblick !

            Nach 5 Wettfahrten führt das Schwesterschiff der Mare, die”Jack in the Boxe”.
            Die Schlussfolgerung, dass Mare hätte führen können, wenn nicht so viele “dumme Fehler” passiert wären, ist naheliegend.

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        • avatar Uwe sagt:

          Vielleicht helfen ja ein paar Zitate:

          Knarrblog, Class40 WM Interview: “In Führung die Tonne falsch gerundet…” http://segelreporter.com/blog/2012/10/04/knarrblog-class40-wm-in-fuehrung-die-tonne-falsch-gerundet/

          “Vorsegel passten nicht auf den längeren Schenkeln der Küstenkurse. Aber ein Kommunikationsproblem mag die Ansage des falschen Kompasskurses nach der Tonne zur Folge gehabt haben, dass der flache Spi angebaut war statt des Code-Rollsegel.”

          “Das gleiche Problem an der vierten Fahrwassertonne lässt aus einem guten zweiten Rang den vierten werden. ”
          http://segelreporter.com/blog/2012/10/05/knarrblog-class40-wm-interview-nicolas-gelpke-nach-drei-rennen-auf-seiner-mare/

          Das Boot lag vorn in Führung oder auf Rang 2 und fiel dann aufgrund des Fehlers des Navigators und eines Kommunikationsproblems zurück.

          Damit ist zweifellos bewiesen, dass das Boot – wie auch Jörg immer wieder beteuert – schnell ist und eigentlich auf Rang 1 oder 2 liegen müsste.

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      • avatar Carsten Kemmling sagt:

        lieber uwe, was möchtest du mir eigentlich sagen? steuere ich die raketen-mare vielleicht etwas zu hoch, oder zu tief? trimmt jörg zu flach oder zu voll? guckst du hier irgendwo zu? vielleicht hast du ja noch einen guten tipp, den wir morgen für das finale verwerten könnten.

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        • avatar Uwe sagt:

          Lieber Carsten, ich habe nicht den Hauch einer Kritik an Dir geäussert und wollte Dir keineswegs etwas sagen.
          Stattdessen habe Dich zitiert, um Manfreds Aussagen zu kommentieren.
          Es ging also um die von Dir genannten Fehler – “Shit happens” – die nicht von Dir sondern von anderen Crewmitgliedern begangen wurden und offenbar dazu geführt haben, dass die Mare derzeit etwas schlechter als erwartet platziert ist.
          Ich gucke also nicht zu , wie Du vermutest, sondern habe Deine drei Artikel zum Thema aufmerksam gelesen.

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  2. avatar sr fan 2 sagt:

    Das ist eine komische Diskussion hier: egal ob das Boot schnell ist… in Regattaserien geht es doch nicht darum ob ich Erster gewesen wäre, wenn ich alles richtig gemacht hätte, das richtige Segel gesetzt hätte, wenn die Kommunikation an Bord besser gewesen wäre. etc. etc….sondern darum ob man weniger Fehler gemacht hat als die Anderen, besser gesegelt ist, die richtigen Segel gesetzt hat, konstant gute Plätze segelt. Das läuft wohl im Moment noch nicht…ein schnelles Schiff allein reicht nicht…obwohl es natürlich “hilfreich” ist.

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  3. avatar andreas borrink sagt:

    ?????

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  4. avatar Hanjo sagt:

    Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 5 Daumen runter 1

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