Jugendsegeln: Franzosen entwickeln Foiling-Set für den Optimisten

Kiste mit Flügeln

Die französischen Jugendboot-Hersteller der Firma Erplast entwickeln Flügel für einen Optimisten. Das Projekt nähert sich der Endphase.

Optimist Flügel

Schicke Optik. © Erplast

Foilen, die neue Dimension des Segelsports, ist besonders für die neue Generation der Jugendsegler attraktiv. Kein Wunder, dass auch Opti-Hersteller ausprobieren, wie sie ihrem Gefährt Flügel verleihen können.

Ob es wirklich möglich ist, die Opti-Kiste stabil zum Abheben zu bewegen, muss sich zeigen. Aber die platte Rumpfform unter dem Heck ist bestens zum Surfen geeignet und ermöglicht jetzt schon erstaunliche Geschwindigkeiten, die ausreichen mögen, um das Boot auf die Tragflächen zu heben.

Optimist Flügel

Einen foilenden Optimisten gab es schon.

Ein Amateur-Projekt in dieser Richtung gab es schon. Dabei bauten die britischen Entwickler allerdings einen Bugspriet an und setzten auf die Fühler-Technik der Motte mit einem beweglichen Haupt-Foil am Schwert. Die Franzosen haben feste Tragflächen montiert, die dann mit Körpergewichtsverlagerungen in die passende Winkelstellung gebracht werden

Die Tüftler bei Erplast, die sich besonders auf den Bau von kleinen Katamaranen nach dem rotomold-Verfahren spezialisiert haben, sind noch in der Erprobungsphase. Es ist noch nicht klar, wie gut die Flügel funktionieren, und ob sie dann auch auf den freien Markt kommen. Wenn es klappt, dürfte es viele Interessenten geben.

Optimist Flügel

Die Idee. © Erplast

Optimist Flügel

Der Prototyp in der Werkstatt. © Erplast

Optimist Flügel

Das breite Schwert-Foil. © Erplast

Optimist Flügel

T-Foil auch am Ruder. © Erplast

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.
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