Mini Transat 6.50: Franzose Allaire stirbt bei der Überführung nach La Rochelle

Einhandsegler ertrunken

Jean Marc Allaire wollte mit seiner Pogo 2 am Mini Transat teilnehmen. © DR

Tragisch. Kaum war der Artikel über den deutschen Mini Transat Teilnehmer Björn Freels online, bin ich über die Meldung vom Tod des Einhandseglers Jean-Marc Allaire (34) gestoßen.

Der Franzose  ist auf dem Weg zum Mini Transat Start in La Rochelle am Montag (12. September) über Bord gegangen und ertrunken. Das Fischerboot “Atalante” hatte acht Meilen vor Cap Ferret den Pogo 2 “Karantez VI” unter vollen Segeln treibend gefunden ohne den Skipper an Bord.

Ein Flugzeug und ein Helikopter suchten nach Allaire. Er wurde schließlich eine Stunde nach dem Alarm um 10 Uhr morgens von einem Segler leblos am Strand von Lège-Cap-Ferret gefunden. Er soll eine Schwimmweste getragen haben.

Die Polizei konnte den Leichnam identifizieren. Sie benachrichtigte seine Familie. Die genauen Umstände des Unfalls sind nicht geklärt. Das Schiff soll jetzt untersucht werden.

Die Mini-Szene steht unter Schock. Die Klasse erfreut sich nach wie vor steigender Beliebtheit. Und bei der 18. Auflage der Mini Transat Regatta sind erstmals 84 statt 72 Teilnehmer zugelassen worden. Mit einem zusätzlichen Begleitboot sollten die Sicherheitsbedenken zerstreut werden. Aber gegen einen Unfall bei der Anreise sind die Organisatoren machtlos.

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.

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Ein Kommentar „Mini Transat 6.50: Franzose Allaire stirbt bei der Überführung nach La Rochelle“

  1. avatar O.H. sagt:

    Hier zeigt sich wieder das nur “NICHT ÜBERBORDGEHEN” hilft…

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