Mini-Transat 6.50: Zäher Start für Riechers; drei Mastbrüche

Erste Opfer

Mastbruch bei dem Franzosen Renaud Chavarria. Drei Minis hat es schon erwischt. © Bateau accompagnateur Edulis

Jörg Riechers hatte zu Beginn der zweiten Etappe schon fast den Anschluss zur Spitze verloren.  Nach dem Start auf Madeira Richtung Karibik verkalkulierte sich der Hamburger mit einer östlichen Routenwahl und lag zwischenzeitlich auf dem 23. Rang.

Der Rückstand vergrößerte sich auf maximal 40 Meilen als er etwas nah an die Abdeckungszone der Kanarischen Inseln geriet. Aber nun hat Riechers offenbar seinen Rhythmus wieder gefunden. Er holt bei starkem achterlichen Wind Meile um Meile auf und verkürzte den Abstand zur Spitze auf 27 Meilen.

Chavarria versucht mit seinem Notrigg zu den Kanaren zurückzukreuzen. © Bateau accompagnateur Edulis

Seite an Seite mit dem Plattbug-Mini von David Raison, der ebenfalls schwach gestartet war, hat sich “mare.de” bis auf Rang acht vorgekämpft. Beide Boote sind zurzeit die Schnellsten im Feld.

In Führung liegt erneut  Sébastien Rogues, der die erste Etappe gewonnen hat. Der Franzose profitierte von einer westlichen Kurswahl mit großem Abstand zum 3700 Meter hohen Pic del Teide Berg auf Teneriffa.

Der starke Wind bis zu 30 Knoten hat die ersten Opfer der zweiten Etappe gekostet. Bei den Kanaren verloren drei Minis das Rigg. Die beiden Italiener Caracci und Rossetti parken auf den Kanaren, wo auch der Chinese Chuan Guo mit technischen Problemen festgemacht hat. Der Franzose Renaud Chavarria kreuzt mit einem Notrigg zurück.

Jörg Riechers (blau) hat sich wieder an die Spitze heran gekämpft und liegt westlich der Spitzengruppe parallel zum "Plattbug".

Björn Freels hat in der Serienklasse ebenfalls einen schwachen Start erwischt. Zwischenzeitlich lag er auf dem letzten Platz im Feld der 45 Starter nach einem sehr östlichen Kurs zu Beginn. Nun hat er auf einen Westkurs gewechselt und ist 39. mit einem Rückstand von 128 Meilen zum Ersten.

 

 

Der Start in Funchal auf Madeira erfolgte bei relativ wenig Wind. An der Linie schenken sich die Minis nichts. © Pierrick Garenne / GPO

 

 

 

 

 

 

 

Jörg Riechers kurz nach dem Start auf Madeira mit seiner "mare.de". © Pierrick Garenne / GPO

 

 

 

 

 

 

 

Mastbrüche sind bei den Serien-Minis relativ selten. Filigrane High-Tech Materialien sind nicht erlaubt. © Bateau accompagnateur Edulis

 

 

 

 

 

 

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Carsten Kemmling

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