Volvo Ocean Race Straße von Malakka: Puma in Fischernetz und Flaute gefangen

In Sichtweite

Beim Volvo Ocean Race fällt bei der Passage der etwa 800 Kilometer langen Straße von Malakka das Feld immer weiter auseinander. In der hoch frequentierten Meerenge zwischen der malaiischen Halbinsel und Sumatra, hat ein Schiff nach dem anderen den Anschluss an die Spitze verloren.

Calvin Harrap steuert Puma in Sichtweite zu Groupama und Telefonica an der Spitze. © Amory Ross/PUMA Ocean Racing/Volvo Ocean Race

Die ersten vier Boote waren in Sichtweite zueinander in die Meereng eingefahren. Dann ließ sich Camper mit einem Schlag unter die Ostküste abhängen. Die Neuseeländer mussten im Gegenstrom ankern und Abu Dhabi schloss auf.

Das nächste Opfer war Puma in der vergangenen Nacht. Erst verfing sich die Crew mit Michi Müller aus Kiel an einem Fischernetz, dann gerieten das Schiff dabei in eine Flautenzone. Das Team verlor mehr als zehn Meilen auf Telefonica und Groupama.

Puma (rot) war abgehängt, schließt könnte jetzt aber wieder zu Telefonica und Groupama aufschließen.

Die beiden führenden Boote haben aber zuletzt nach einem Umweg gen Süden Meilen verloren. Das Feld schiebt sich wieder zusammen. Selbst die fünftplatzierte Abu Dhabi liegt nur noch 20 Meilen achteraus.

Tony Rae wirft schweren Herzens den Anker auf Camper um das Zurücktreiben im Gegenstrom zu vermeiden. © Hamish Hooper/CAMPER ETNZ/Volvo Ocean Race

Justin Slattery spaziert über das Abu Dhabi Vorsegel, um Reparaturen vorzunehmen. © Nick Dana/Abu Dhabi Ocean Racing/Volvo Ocean Race

Unintelligenter Ruheplatz. Eine Fledermaus hat es sich unter dem Großsegelrutscher von Abu Dhabi gemütlich gemacht. © Nick Dana/Abu Dhabi Ocean Racing/Volvo Ocean Race

Die Straße von Malakka ist fast geschafft. Im Südchinesischen Meer warten harte Bedingungen. Sanya (grün) segelt auf dem Weg zum Heimathafen bisher chancenlos hinterher.

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Carsten Kemmling

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