Red Bull Youth America’s Cup: Heil, Buhl und Co wollen alleine zum Cup

Auf eigene Faust

Das deutsche Youth America’s Cup Team will nach der Absage von STG und NRV als Geldgeber auf eigene Faust den Weg nach San Francisco schaffen.

Team Germany beim Match Race

Das deutsche Jugend-Team beim Match Race am Bodensee. © Brian Carlin / AWMRT

Laser Europameister Buhl sagte der dpa: “Wir wollen es selber versuchen. So eine Chance, am America’s Cup teilzunehmen, bekommen wir vielleicht nie wieder.”

Buhl führt zurzeit das deutsche Jugendteam beim Match Race Germany am Bodensee über den Kurs und hat dafür kurzfristig die Steuermann-Rolle mit 49er-Segler Erik Heil getauscht. “Wir glauben nicht, dass es zu gefährlich ist und können es schaffen”, sagt Heil. Allerdings muss das Team nun in kürzester Zeit das Budget von nahezu 100.000 Euro aufbringen.

Sailing Team Germany Chef Oliver Schwall sagte der dpa: “Unseren Segen haben die Jungs nicht. STG und NRV stehen nicht zur Verfügung. Aber wir können das Engagement auch nicht verhindern.”

In San Francisco freut man sich über den Schritt der deutschen Jugendsegler, die ihre Qualifikation überraschend gewonnen hatten. Die Türe ist nach wie vor offen. Die Organisatoren machten aber auch klar, dass es zahlreiche weitere Bewerber gebe, wenn die Deutschen das Geld nicht zusammen bekommen.

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https://yachtservice-sb.com

30 Kommentare zu „Red Bull Youth America’s Cup: Heil, Buhl und Co wollen alleine zum Cup“

  1. avatar boatsailing sagt:

    Die werden bestimmt zu dieser Form des segelns gezwungen!

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  2. avatar Stefan sagt:

    Respekt!

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  3. avatar Philson sagt:

    Gibt es eine Begründung seitens der NRV oder des STG?

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  4. avatar Ja ne is klar sagt:

    Respekt

    Dann sollte das stg aber doch bitte auch endlich mal die Homepage aktualisieren. Findendes schon recht ,denkwürdig, erst die Jungs im Regen stehen zu lassen, sich auch der Seite aber immer noch mit deren Leistung zu brüsten.

    Geht ja gar nicht….

    http://www.sailing-team-germany.de/teams/youth-americas-cup/

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  5. avatar Thomas W. sagt:

    Wie wäre es mit Crowdfunding, um einen Teil des Betrags aufzubringen? Auf welches Konto kann ich spenden?

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  6. avatar G54 sagt:

    Ich spende das Kindergeld !

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  7. avatar Friedrich sagt:

    Eine Schande, was sich STG und NRV da erlauben, und dann auch noch dieses Geschwalle “unseren Segen haben sie nicht”. Peinlich!

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  8. avatar Laserrecke sagt:

    Medialer Supergau für STG. Lächerlicher Laden. Bin gespannt was das STG schreibt wenn die Jungs in SF gut Segeln.

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    • avatar Andreas Ju sagt:

      Sie werden sagen: super Leistung, wir freuen uns, dass es so tolll geklappt hat und dass nichts passiert ist.

      Und das wäre doch auch völlig in Ordnung und gar nichts Falsches dran

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  9. avatar boatsailing sagt:

    Was für eine hübsche Watsche für das STG!
    Zitat: “können das Engagement auch nicht verhindern…” spricht doch Bände. Die Sache zeigt auch, das über die Köpfe der Segler hinweg entschieden wurde.
    Dem Sport tut es offenbar gut, wenn er nicht allein den Funktionären und Sponsoren überlassen wird und die Athleten (mit)bestimmen. Davon kann es im Segelsport gern möglichst viele weitere Beispiele geben! In diesem Sinne: Gute und mutig Entscheidung Jungs, viel Glück beim Geld sammeln und natürlich auf dem Wasser!

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  10. avatar Schlaufuxx sagt:

    Wahrscheinlich entzieht ihnen Olli Schwall jetzt die Liebe (und die Kohle für Rio).
    So langsam wirds albern !
    Herr Schwall(er) kann nicht für den NRV sprechen, er ist höchstens Mitglied
    und sollte mal zusehen, dass man
    seine Selbstbeschäftigung beim STG nicht zu sehr hinterfragt.

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    • avatar Yuammy sagt:

      Jetzt lasst doch Olli Schwall einfach mal Olli Schwall sein….

      …ist ja unerträglich, was der hier an Aufmerksamkeit bekommt!

      Es geht ja nun nicht mehr um Olli Schwall, STG oder den NRV!

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      • avatar boatsailing sagt:

        Genau, Olli Schwall macht auch nur seinen Job – und taktische Fehler wie wir alle (bzw. hat vermutlich nur das gemacht was Audi wollte – denen es vielleicht nicht gefallen hat, dass die Athleten von ihnen gesponserte Wettkämpfe in den Olympiaklassen sausen lassen wollten).
        Viel interessanter ist doch wie wir die Finanzierung zusammenkriegen. Also: Crowdfunding und Blogseite aufsetzen, Facebook und Twitter anlegen und los gehts 😉
        Als segelnder Marketing Manager und NGO-Campaigner helfe ich gern aktiv mit!
        info@boatsailing.org

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        • avatar Henk sagt:

          Wenn ein Crowdfunding steht, dann bitte als eigenen Artikel auf die Startseite!
          Wir wollen den Jungs doch alle helfen, Ihren Traum zu verwirklichen.
          Wieder mal ein Paradebeispiel, wie Funktionäre den Sport kaputtmachen. Menschlich arm finde ich, dass vor der Entscheidung offensichtlich nichtmal mit den Sportlern gesprochen wurde. AC 45 ist nicht gleich AC 72. Dass Segeln nicht ungefährlich ist (Auch auf Monohulls, man solls nicht glauben) wissen wir alle. Es soll doich bitte jeder verantwortliche Segler selbst entscheiden, wieviel Risiko er bereit ist einzugehen.

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        • avatar Horst sagt:

          Deiner Website nach bist Du kein Marketing Manager sondern Du bräuchtest einen!

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          • avatar boatsailing sagt:

            Gleich so gemein Horst, die Seite war doch nur mal ein Feierabendspass 😉 Ich könnte jetzt hier Seiten nennen, an denen ich beruflich beteiligt war, aber das ist hier nicht der Ort dafür..

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          • avatar Horst sagt:

            Coutts würde ne Feierabend Clubregatta auch nicht verlieren wollen… 😉

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          • avatar boatsailing sagt:

            Digger, ich hab nur meine (ehrenamtliche) Unterstützung angeboten. Du kannst ja stattdessen Geld bezahlen… Wir können uns auch gern per Mail austauschen, meine haste ja 😉

            Aber um mal zum Segeln zurückzukehren:
            Coutts ist maßgeblich für das Konzept der 72er vernatwortlich, das ja (nicht zu unrecht) zumindest umstritten ist. Er selbst hat auch schon eingeräumt, dass der Cup vielleicht besser auf den 45ern gefahren worden wäre.
            Und: Warum müssen Jugendteams eigentlich soviel Geld aufbringen, um im milliardenschweren AC mitsegeln zu dürfen? Trotz Red Bull und anderen, die es vermarkten und ihr Logo dabei fleißig präsentieren können. Andererseits: Wenn es darum geht, die Teilnehmerzahl dadurch einzugrenzen, dass man auch die Fähigkeit einer teuren Kampagnenfinanzierung mit vorraussetzt, ist das ein professionelles Kriterium. Toll würde ich es nur finden, wenn das eingeworbene Geld am Ende nicht in die Taschen – aähm, Säcke des AC ginge, sondern in die Jugendarbeit der Vereine in den Teilnehmerländern!

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          • avatar Segler sagt:

            Stimmt, digger könnten wir in das Thema auch noch einbauen.
            Ist ja auch in etwa downsizing. Von 72 auf 45.
            Naja ne vieleicht auch nicht. Egal.

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  11. avatar SR-Fan sagt:

    Nach dem ganzen Gezicke um den Rücktritt finde ich das ein richtig cooles Husarenstück.
    60.000 EUR – das sollte doch machbar sein.

    Viel Erfolg!!!

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    • avatar Alex sagt:

      In den nächsten 3 Wochen anscheinend erst nur um die 16k für die Versicherung. Die aber dringend!

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  12. avatar Manfred sagt:

    …aber bitte nennt das nicht “am America´s Cup teilnehmen”. Das hat mit dem AC nun wirklich nichts zu tun. Da gibt es seit Beginn an nur 2 Teams, die sich um die Kanne streiten, ääääh segeln. Alles andere ist dummes Zeug. Man sollte einfach ehrlich bleiben und das Kind beim Namen nennen. Sonst kommen ständig solche Desaster dabei raus. Du hast hoffnungsfroh einen Termin bei einem der letzten in Frage kommenden Sponsoren und gleich bei der ersten Frage : “So, sie wollen am America´s Cup teilnehmen? Wie stellen sie sich das denn gegen RC und LE vor?
    Wie hoch war nochmal das geplante Budget?”

    Mann, die sind doch nicht doof in den Chefetagen und zuviel seriöse, eventuell in Frage kommende Sponsoren sind doch schon auf diese oder andere Lügennummern verheizt worden. Crowdfunding für den RedBull Jugendcup, das passt irgendwie. Schicken wir sie hin.

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    • avatar Segler sagt:

      Sehr wichtige und richtige Aussage die du gemacht hast.

      Die Jungs werden NICHT am Americas Cup teilnehmen.
      Das soll jetzt deren Leistung nicht schlechter machen.
      Aber es ist halt nicht DER Americas Cup.

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  13. avatar BBB sagt:

    Aber das Ding heißt nun mal “red Bull youth americas Cup” sagen wir also sie nehmen am RBYAC Teil.
    Scheint mir eh die interessantere Veranstaltung zu werden. Was die Jungs Vorhaben ist sehr respektabel, und hoffen wir das wir alle dazu beitragen können das sie teilnehmen. Besonders gut fand ich den Satz, das sie sich vor dem ersten rennen Gedanken über die Risiken gemacht haben. Richtig so. Also auf nach San Fran und rockt die Nummer.

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  14. avatar <°((( ~~< sagt:

    Woo-haa-haa-haa! Wie erbärmlich ist das denn? “Unseren Segen haben die Jungs nicht. STG und NRV stehen nicht zur Verfügung.” Deutsche Segelbehörde in Hochform.

    Genauer gesagt: Segelverhinderungsbehörde. Aber hauptamtlich. Wir wollen mal hoffen, dass die Kohle wenigstens reicht, um die festen Mitarbeiter zu bezahlen. Herzlichen Glückwunsch: Eigene Schäfchen ins Trockene gebracht, Einkommen gesichert!

    Und jetzt hauptamtlich beledigt, wenn sie merken, dass es viel besser ohne sie geht… so hab ich mir das immer vorgestellt: Viel schlechtere PR für den Segelsport kann man gar nicht machen.

    Den Segeljungs viel Glück beim Auftreiben neuer Sponsoren und natürlich auch beim Segeln!

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    • avatar El User sagt:

      Blöde Frage, wie schaffst du es Kursiv zu schreiben?
      Kann man hier in den Komentaren HTML Codes verwenden oder wie geht das?

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  15. avatar <°((( ~~< sagt:

    So ist es. Spitze Klammer und i ergibt Kursiv, hab beim Schließen aber anscheinend irgendwas übersehen. Man kann auch quote und sowas.

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  16. avatar dubblebubble sagt:

    Könnte mir gut vorstellen, daß es mit Red Bull und Audi Konflikte beim Sponsoring gegeben hat und man deshalb zurückgezogen hat bzw. zurückziehen musste. Das nicht näher erklärte “Risiko” der AC45 als Grund klingt jedenfalls unplausibel.

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