Rio 2016: Starbootsegler geben Olympiahoffnung nicht auf

Chance für Stare

Der DSV hat Ende September bereits das endgültige Aus für die olympischen Starboot-Hoffnungen auf Rio 2016 verkündet. Aber so weit ist es dann wohl doch noch nicht. Starboot-Olympionike Robert Stanjek erklärt auf SR-Nachfrage, dass das brasilianische Olympische Kommittee nach wie vor die Starboote 2016 dabei haben möchte.

Starboot zurück bei Olympia.

Die Olympia-Entscheidung zum Starboot für 2016 ist immer noch offen. © Polgar

Seit dem Wechsel im Amt des IOC Präsidenten, arbeiten die Brasilianer hinter den Kulissen verstärkt daran, das Starboot zurückzuholen. Dabei könnte es helfen, wenn sich die Einheimischen mit ihren Sport-Stars über Medaillen freuen dürfen. Die Starboot-Klasse ist seit langer Zeit ein Garant für brasilianisches Edelmetall. Zuletzt sorgte Robert Scheidt für herausragende Erfolge.

Die endgültige Entscheidung soll erst im Dezember oder Januar fallen. Vorher veranstaltet die Star Sailors League Anfang Dezember eine außergewöhnlich stark besetzte Regatta auf den Bahamas, die vielleicht meinungsbildenden Charakter haben soll.

Die aktuellen Top 12 der Weltrangliste werden an den Start gebeten und zudem sechs Wildcards verteilt. Sie sollen unter anderem an John Kostecki, Paul Cayard und Ben Ainslie gehen. Schirmherr der Veranstaltung ist Dennis Conner.

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Carsten Kemmling

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30 Kommentare zu „Rio 2016: Starbootsegler geben Olympiahoffnung nicht auf“

  1. avatar WB sagt:

    Hoffentlich lässt man diese Reliquie endlich ruhen. Nach über 100 Jahren hat sie nun doch wirklich mal ausgedient. Auch bei Olympia sind mittlerweile dynamischere Sportgeräte gefragt. Werbung für den Segelsport kann man mit diesen Dinos doch wirklich nicht mehr machen. Anstatt Slow Motion – Segeln und Hängetpatien sind heute wohl eher rasante Skiffs, Kiteboards oder was mit Foils angesagt. Das mag den Konservativen, Schwergewichten und Altherrenseglern nicht schmecken, aber immerhin soll(te?) Olympia ja mal die ‚Spiele der Jugend’ sein. Für die dürfte Starbootsegeln ähnlich zeitgemäß sein wie röm. Wagenrennen.

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  2. avatar x-claim sagt:

    Wenn man gekonnte Akrobatik sehen möchte kann man jederzeit Turnen gucken, das muss nicht auch noch auf dem Wasser stattfinden 🙂

    Seit Jahrzehnten kommen aus dem Starboot und dem Finn die besten Segler. Ich will die anderen (neuen) Klassen ja gar nicht schlecht machen, aber mir geht es beim segeln mehr um Taktik und Physis als um – nein ich will nicht allzu polemisch werden, also sagen ich Turnen.

    Wer noch nie selbst Star gesegelt ist kann die Dynamik eines Stars wohl schwerlich beurteilen. Ich finde die Boote super und die Wettkämpfe mehr als spannend!

    Allerdings sollte man diese “Medal Race” Regelung unbedingt wieder abschaffen. “Würfeln” macht den Wettkampf kaputt und nicht spannender…

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    • avatar yachtfilm sagt:

      “Seit Jahrzehnten kommen aus dem Starboot und dem Finn die besten Segler.”

      Das war tatsächlich jahrzentelang so, ist aber vorbei.

      Die meisten der aktuell besten Segler der Welt haben große 49er Karrieren hinter sich. (Outteridge, Draper, Nicholson, Martinez)
      Der wohl vielseitigste Top-Segler Franck Cammas kommt aus der Multhull Ecke, Ja, es sind immer noch Finn-Segler ganz oben dabei (Ainslie, Barker) Aber Starboot? Ist schon eine Weile her.

      Die Erde dreht sich weiter ….

      P.S. Ich mag das Starboot aus meiner Sicht durch den Kamera-Sucher wirklich gern leiden. Es sieht auch im olympischen Kontext gut aus und könnte von mir aus gern dabei bleiben. Mir ging es nur um die Fakten.

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      • avatar x-claim sagt:

        Iain Percy kommt aus dem Star, passte wohl nicht in deine Aufzählung 🙂 – Natürlich dreht sich die Welt weiter, darum gibt es ja auch sowas wie 49er, aber es ist nicht alles gut nur weil es neu ist und es ist nicht alles schlecht weil etwas alt und bewährt ist.

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  3. Ich fände es mit Blick auf Rio eine sehr gute Entscheidung, den Star mit rein zu nehmen. Und es ist nunmal so, dass die meisten Segler auf der Welt Yachtsegler sind. Und in den Spielen ist keine einzige Yacht vertreten?

    Der Star war deshalb so lange drin, weil es einfach keine Alternative gab. Ich selbst komme vom Moth und 49er, also genau diese Klassen, die eher für das moderne Segeln stehen. Aber ich finde es unheimlich wichtig, dass wir gerade bein Olympia die Breite und Vielfalt unseres Sports demonstieren (Skiff, Jollen, Kat, Yacht, Surfboard). Ich habe alle olympischen Klassen von London selbst gesegelt / ausprobiert und jede hat ihre Berechtigung.

    Und das Medal Race ist nicht etwa eine Absage an die Anerkennung einer konstanten Leistung, sondern die Chancengleichheit aller in den TOP 10, dass noch etwas möglich ist. Als Internationaler Schiedsrichter würde ich mir sogar wünschen, dass bei allen Rennen Umpires dabei wären und alle Teil 2 – Regelentscheidungen auf dem Wasser gefällt werden (siehe Exrtreme40 oder TP52).

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    • avatar Super-Spät-Segler sagt:

      > Und es ist nunmal so, dass die meisten Segler auf der Welt Yachtsegler sind.

      Wirklich? Hast Du dafür Quellen?

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      • avatar klaus sagt:

        Kauf dir fünf Finger, gehe zum nächsten Hafen. Dann zählen.

        Ich bin mir aufgrund der Machenschaften des IOC nicht sicher, ob ich als Star dabei sein möchte.

        Die hier vorgebrachten Argumente bezüglich der Moderen von Skiffs uä halte ich für sachlich nicht vertretbar. Wir benötigen alles Wasser und Wind. Wollen wir das durch etwas “modernes” ersetzen? Schneekanonen?

        Die meisten Bootsklassen haben ihren Reiz und ihren Sinn. Viele sind jedoch auch untergegangen. Mann sollte mal in alten Yacht Hefteln blättern. Unmengen unbekannter Bootsklassen kommen uns entgegen.

        Warum hat der Star sich bis heute an der Spitze gehalten, warum zieht dieses Boot bis heute die besten Segler an. Wieso ist der Drachen, das H Boot, selbst die betagte Varianta so verbreitet, geliebt, vergöttert und begehrt.

        Wie viele Segler sind in der Rangliste bei Drachen, Star, H Boot.

        Auf der 49er KV findet sich keine aktuelle Rangliste. Die von 2007 verzeichnet 20 Boote die nach Deutscher Meisterschaftsordnung zählen. Da hat der Tempest ja mehr.

        Ich motte meinen Star dann mal ein und freue mich auf die nächste Saison.

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        • avatar WB sagt:

          Na dann nehme mal deine 5 Finger und zähle die Segler unter 60 auf den von dir benannten Booten oder meinetwegen die Segler unter 30 im nächsten Hafen! Natürlich ist es gut das die Segellandschaft so bunt wie eben möglich ist und dazu gehören selbstverständlich auch alte Schiffe. Der Segelsport braucht aber auf allen Ebenen schnellstens zeitgemäßen Input, sonst sind die Segler bald älter als ihre betagten Boote und werden vielleicht nicht nur diese, sondern auch den Segelsport, mit ins Grab nehmen. Ich glaube der AC hat ein wenig gezeigt in welche Richtung der Regattasport gehen muss um auch bei Olympia wieder ein mediales Interesse für den Segelsport zu wecken. Dazu braucht es aber zeitgemäße Sportgeräte … und davon ist der Star verdammt weit weg

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        • avatar Super-Spät-Segler sagt:

          > Kauf dir fünf Finger, gehe zum nächsten Hafen. Dann zählen.

          Und nur was im Hafen liegt zählt?

          Allein vom Laser wurden über 190.000 Boote gebaut,
          Hobie 16 um die 130.000.
          Opti auch.
          420er: 56.000

          Stare insgesamt 9.000.

          Gibt es andere Yachten, die in fünf oder sechsstelligen Stückzahlen gebaut wurden?

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          • avatar klaus sagt:

            Star Nummer 8490 ist der aktuell letzte der gebaut wurde.

            Der letzte AC hat Spannung produziert, da jeder Oracle verlieren sehen wollte.

            Und dann bitte mal die Anzahl der Star und Finn Segler zählen die dabei waren.

            Es ist mir ehrlich gesagt völlig egal. Modern. Immer wieder missbrauchtes Stichwort derer die sonst keine Argumente haben. Altes bewahren, neues testen und bei Güte einführen. Die Stare sind bei uns im Verein die begehrtesten Boote.

            Das Problem der Segelverein liegt oft in Ihrer Struktur, nicht in den angebtenen Booten. Die meisten Vereine vermieten eh nur Parkplätze.

            Und die Produktionszahlen zu vergleichen von verschiedenen Bootsklassen. Was zählt ist auf dem Wasser.

            Bei den German Open der 49er waren 10 Boote, davon 5 aus Deutschland.

            Um es zu wiederholen: Unser Problem sind die Strukturen. Nicht die Boote.

            Unserem Verein rennen die Leute die Bude ein. Die Stare sind einer der Gründe dafür.

            Viel Spass noch im Opti.

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          • avatar klaus sagt:

            sorry,

            49erFX 10 Boote
            49er 19 Boote
            Drachen 48 Boote.

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          • avatar Super-Spät-Segler sagt:

            Ich segel F18. Auch ‘ne Alte-Herren-Klasse 😉

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  4. avatar Inflex sagt:

    RIo 2016 den Star noch drin lassen. Danach kann man dann auf was anderes umstellen. Und diese neuen Klassen werden auch super Segler produzieren. Der Star hat diesbezüglich kein Monopol. So können sich die Segler und die Segelwelt auf eine andere Bootsklasse umstellen. Viel wichtiger fände ich ein Boot zu implementieren, dass mind. 3 Leute aufnimmt. Segeln ist doch im Alltag ein Mannschaftssport (mit häufig deutlich mehr als nur 2 – 3 Leuten an Bord), das sollte auch seinen Ausdruck in den Olympischen Bootsklassen finden… Es gibt ja auch einen 8er im Rudern… (nur ein Beispiel)

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    • Das Problem bei den Disziplinen sind die Headcounts. Es werden nämlich nicht Boote oder Mannschaften limitiert, sondern Medallien, also Atheleten. Momentan haben wir eine übrig, weil Frauen MR raus, 49erFX rein, war 3-Frau-Boot gegen 2-Frau-Skiff. Ich pernsönlich fände ein Sportboot wie die Melges24 oder die J70 sehr gut im Olympischen sport. Diese sind gut repräsentativ für moderne Racer wie TP52, VOR oder Maxis. Alles findet sich in klein auf den Sportbooten wieder, Darf ja für die Ex-Starsegler auch gern zu viert oder dritt gefahren werden.

      Diese rolle hat ganz früher mal der Star übernommen. Man kann mit Sicherheit sagen, der Star war die Schmiede für die ACC Segler (1992 bis 2007), weil diese in Trimm und Taktik sehr vergleichbar waren. Aber so sehr die Geschichte des Stars auch bemerkenswert ist, muss man sich einfach ganz klar die Frage stellen: Ist er noch ein echter Stellvertreter moderner Racer-Yachten? Eindeutig: Nein.

      Wenn der Star in Rio reinkommt, dann nur für dieses eine Mal, weil die Brasilianer das wollen. Olympisch wird er einfach nicht mehr gebraucht. Aber mal ehrlich, wenn man sich die Meldezahlen der 505er anschaut, die sich seit Klassenbestand sogar dagegen gewehrt haben, unter den fünf Ringen gegeneinander anzutreten, glaube ich nicht, dass es der Klasse schaden wird, eher im Gegenteil.

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  5. avatar Uwe sagt:

    Der Star ist ein tolles Boot, aber weder vom erforderlichen Mannschaftsgewicht, dem Kaufpreis noch dem logistischen Aufwand (Krananlage, etc.) her für Jugendliche geeignet.
    Für das „Treffen der Jugend der Welt“ – Olympische Spiele – ist der Star daher eher nicht geeignet.
    Es darf damit gerechnet werden, dass sich “ärmere” Länder mehrheitlich gegen den Star aussprechen werden.

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    • avatar g sagt:

      bullshit – die kosten für eine star kampagne sind auch nicht viel höher als eine im 49er…

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      • avatar Uwe sagt:

        Das solltest Du mal in Asien und Afrika erzählen, wo es nicht einen einzigen Starboat-District gibt. 🙂
        Es geht nämlich nicht nur um die Interessen weniger wohlhabender Länder sondern um alle 205 IOC-Mitgliedsländer.

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    • avatar Uschi sagt:

      @ Uwe
      ich erinnere mich an einen Bericht auf sail-world.com vor Peking 2008 der die Kosten der jeweiligen Kampagnen miteinander verglich. Fazit dieses Artikels war, dass die Hauptkosten ausTrainer und Reisen bestehen. Somit ist der Hauptbestandteil der Kosten für alle vorhanden (ausser sie werden von Papa kostenfrei trainiert). Der Materialanteil (vorwiegend Segel, Masten und Rümpfe) ist eher eine kleinere Position in den Gesamtkosten. Zudem kann das Material noch weiterverkauft werden (passiert im Starboot und im Finn Dinghy ständig).
      Sicherlich ein Grund, warum das Starboot in Asien nicht so populär ist, sind die körperlichen Vorraussetzungen (Größe, Gewicht). Athleten um die 100kg wie sie im Starboot und im Finn Dinghy anzutreffen sind, sind eben in Asien und auch in Afrika sehr selten!
      Ich persönlich würde mir wünschen, dass die Stars des Segelsports nocheinmal in Rio im Starboot antreten aber ob oder ob nicht wird sich im Amateurbereich nicht sichtlich bermerkbar machen. Das Starboot bietet Amateurfelder auf, die größer sind wie Felder von ISAF Events oder gar Euro- / Weltmeisterschaften olympischer Bootsklassen.

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      • avatar Uwe sagt:

        Netter Versuch, die Kosten einer Kielbootklasse schönzureden. Bei realistischer Betrachtung wird jedoch niemand ernsthaft bestreiten wollen, dass eine Kampagne im Laser, der auch auf dem Autodach transportiert werden kann, nur den Bruchteil eine Starbootkampagne kostet.
        Vor allem geht es aber auch darum, dass sich eine Bootsklasse vor einer Olympikampagne erst einmal in einem 3.Welt-Land etablieren muss. Dies wird nach den bisherigen Erfahrungen aus Kostengründen eher dem Laser als dem Starboot gelingen.

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        • avatar g sagt:

          uwe, das ist alles bullshit was du schreibst… du hast doch keine ahnung davon lass es doch einfach… deine eigene (finn) klasse hats ja schon kapiert und ignoriert dich oder macht sich über dich lustig…

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        • avatar Uschi sagt:

          Welcher Segler/in der einen ernstzunehmenden Versuch unternimmt an den Spielen teilzunehmen transportiert den Laser auf dem Autodach, ist ohneTtrainer unterwegs und schläft im Zelt? Die Zeiten sind doch schon längst vorbei.

          Wie sieht denn deiner Meinung nach die Materialkosten der anderen olympischen Klassen aus? Laser und RS-X sind sicherlich die günstige variante aber was ist mit 470er, 49er und Finn?

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          • avatar Uwe sagt:

            Uschi, – wie ich bereits schrieb – geht es nicht um die wenigen wohlhabenden Länder, sondern um alle 205 IOC-Mitgliedsländer, die über den Star abstimmen. In sehr vielen Ländern fehlt die Infrastruktur (Sportboothäfen/Krananlagen) , um den Star segeln zu können. Der Laser (u. andere Jollen) lässt sich dagegen einfach auf den Strand ziehen.
            In den ärmeren Ländern spielen übrigens auch aufgrund ungünstiger Wechselkurse die Bootskosten-Kosten eine grössere Rolle als die Kosten für einen einheimischen Trainer.

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          • avatar Uschi sagt:

            @uwe
            sorry Uwe, aber die Währungsproblematik betrifft alle Bootsklassen, nicht nur das Kielboot und was die von die angesproche Infrastruktur angeht, so wird diese nicht nur alleine für das olympische Kielboot sondern auch für das paralympische Kielboot benötigt!

            Daher sind deine Argumente völlig für die Füsse…

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          • avatar Uwe sagt:

            @Uschi,
            selbstverständlich sind von der Währungsproblematik alle Bootsklassen betroffen, leisten kann man sich in den Schwellenländern jedoch allenfalls die kleinen Boote wie z.B. den Laser und keinen Rolls Royce, wie das Starboot.

            Wegen der nicht vorhandenen Infrastruktur waren bei den Paralympics 2012 daher in der 2.4mr Klasse nur 16 Nationen, d.h. weniger als 10 Prozent der IOC-Länder am Start.
            Mit Deiner Argumentation liegst Du also voll daneben.

            Siehe: http://www.sailing.org/uploads/12_PG_24mR_StartList2.pdf

            Nicht ein einziges Boot kam aus Afrika oder Asien, .

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          • avatar Uschi sagt:

            @Uwe
            wieviele Athleten haben denn aus den von dir angesprochenen Ländern in anderen Disziplinen teilgenommen?

            Vielleicht hab ich was verpasst, aber war es nicht die ISAF die den Vorschlag der Bootsklassen gemacht hat? Das IOC ist dann dem Vorschlag gefolgt! Also nix mit dem Argument “Integration von Schwellenländern”

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  6. avatar robi rösti sagt:

    Im Thunersee -yacht club – sind 17 Stare registriert ! gesegelt weden ca. 5 Stare ! warum nur so wenige ? — meiner Ansicht nach weil es keine Vorschot -Leute mehr gibt ! Die jungen Leute möchten sich selbst werwirklichen ! das Hangen auf dem Star ist so ziemlich das härteste und Undankbarste im Segelsport ! ich segle 41 Saisons Star – habe angefangen das Schiff alleine zu segeln – ohne Fock ! — ist nach wenig Uebung wie ein grosser Finn zu Segeln ! Frage was ist die Alternative !

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    • avatar Uschi sagt:

      ich sehe das Problem eher darin, das junge Leute oftmals die Zeit fehlt um an der Vorschot zu hängen. Neben Beruf, Famile/Beziehungen und anderen Freizeitaktivitäten muss man auch eine Menge motivation mitbringen um sich auf dem komplexen Starboot zurecht zu finden.
      Aber dieses Problem haben auch andere Bootsklassen, erst recht, wenn 4-5 Segler benötigt werden um ein Boot auf der Bahn zu bewegen.

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  7. avatar Klaus sagt:

    Es gibt für mich keine Alternative zum Star!

    Aber anstatt hier Kindergartendebatten zu führen sollten wir uns um anderes kümmern.

    – der DSV versucht mit aller Gewalt ein, meiner Meinung nach komplett sinnloses Regattatool durchzusetzen, dabei gibt es doch Raceoffice. Das ist nur Symbol für Fehlentwicklungen.
    – es gibt aber auch Hoffnung. So haben RVS und German Offshore Owners Association fusionierten.

    Segeln ist halt ein langfristiger Sport. Da entscheidet man sich langfristig für eine Bootsklasse. Die Kinder heute sind nicht mehr darauf konditioniert sich langfristig für etwas zu entscheiden. Aber da bleibt dann auch die Gegenfrage: Wen wollen wir überhaupt? Zuerst sollte das definiert werden. Dann: Was wollen wir überhaupt?

    Ist Fussball modern? Die haben immer noch zwei Tore und einen Ball.

    Ich finde diese Moderne Bootsklassen Diskussion knapp gesagt dämlich. Bei uns haben sich Jugendliche mit Elan und glühender Begeisterung an die Rettung einer 12m Kreuzerjacht gewagt. Fünf Jahre haben die durchgehalten. Moderne Bootsklasse?

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    • avatar RichardK sagt:

      “Rettung einer 12m Kreuzerjach”

      Ich glaube wir reden hier vom Segeln nicht vom Basteln!

      “Die Kinder heute…”

      Wenn ich sowas schon lese! Klaus kennt also alle Kinder von heute. Toll!!

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      • avatar klaus sagt:

        Segeln heißt schrauben.

        So habe ich da mal gelernt.

        Wenn sich eine Gruppe von 20 Jugendlichen Tag und Nacht aufopfert um irgendwann mal eine alte Holzkiste zu segeln, dann scheint ja eine gewisse Anziehung zwischen dem Objekt (altes Holzboot) und den handelnden (Schüler und Studenten) sich zu finden.

        Nichts gegen eure tollen Foils und 49er, mit denen eh keiner segelt, und die dazu ja, da Uwe so auf die Kosten schaut, für Obervolta auch nicht zu finanzieren sind. PS: 205 IOC Mitglieder? Ja und? Wer von denen segelt denn? Obervolta eher nicht. Im Tschad wohl auch nicht. Also???

        Und: Eure tollen modernen Segelklassen haben alle so günstige Segel. Der Star hat diese teuren Dracon Segel.

        Die Disskussion ist müßig.

        Kinder? PS: Bin Jugendtrainer.

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