Swan-Initiative: Erinnerung an den Admiral’s Cup – Jochen Schümann stellt Nations Trophy vor

Länder-Vergleich

 

Swan 50

Die neue Swan 50 “Earlybird” von Hendrik Brandis bei ersten Segeltests gegen die italienische CUORDILEONE. © Nautor

Nautor versucht, mit einem neuen Format für seine Swan-Einheitsklassen die Nationenwertung für Hochseeyachten wiederzubeleben. Schiffe aus zwölf Nationen werden erwartet.

Das waren noch Zeiten, als der Admiral’s Cup der bedeutendste Segelwettbewerb für Hochseeyachten und inoffizielle Offshore Weltmeisterschaft war. Deutsche Eigner spielten im Vergleich der Nationen-Teams ganz vorne mit, bauten die schnellsten Boote und ließen die besten Segler für sich antreten.

Christian Plump mit seiner Swan45 “Elena Nova”. © Nautor

Das ist schon fast 20 Jahre her. Und seitdem hat es immer wieder Versuche gegeben, den Länder-Vergleich auf hohem Niveau wiederzubeleben. Dabei sollte unter anderem die Einführung von One-Design-Klassen Erfolg versprechen, um Kosten zu sparen. Es funktionierte nicht.

Nations Trophy vor Palma

Nun gibt es einen neuen Versuch, der wohl in diese Kategorie einzuordnen ist. Jochen Schümann hat als Club Swan50-Klassenpräsident die neuen Nations Trophy vorgestellt, die vom 10. bis 14. Oktober 2017 vor Mallorca beim Real Club Náutico de Palma  stattfinden soll.

Die Club Swan42 im Einsatz. © Nautor

Sie wird in den drei Swan One-Design-Klassen: ClubSwan 50, Swan 45 and ClubSwan 42 ausgesegelt. Um genügend Yachten an die Startlinie zu bekommen bedient sich Schümann eines Tricks. Die Klassen tragen gleichzeitig ihre wichtigsten Meisterschaften aus. Bei der Swan 45 geht es um die WM, 50er und 42 segeln um EM-Ehren.

In die Länder-Wertung gehen dann die Ergebnisse der besten zwei Boote jeder Nation von der gesamten Flotte ein. Die Veranstalter erwarten Meldungen aus Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, Holland, Russland, Rumänien, Spanien, Schweden, Schweiz, Großbritannien und USA.

Wenn diese Initiative wirklich ein Erfolg wird, könnte damit eine spannende Entwicklung im Segelsport eingeläutet sein. Nautor scheint jedenfalls gewillt, den Rahmen vorzugeben. Und der Name Schümann steht für Qualität.

Und Deutschland dürfte gut aufgestellt sein. Besonders die Teams “Earlybird”  von Hendrik Brandis, der jetzt Swan50 segelt, und “Elena Nova” von Christian Plump (Swan45) segeln seit Jahren auf höchstem Niveau.

 

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