Vendée Globe: Jeremie Beyou setzt seine „Maitre Coq“ in Szene – Favorit im dritten Anlauf

Hahn im Korb


Der IMOCA-Skipper empfiehlt sich per Video als einen der Favoriten für die kommende Vendée Globe. Pure Open-60-Action.

Jeremie Beyous Hochsee-Skipper-Karriere hat was von einem Bilderbuch: Dreifacher Solitaire du Figaro-Sieger, mehrfach auf dem Podium beim Transat Jacques Vabre, Champion de France Course au Large (einhand) und und und…

Der Vorzeige-Skipper im „Team Maitre Coq“ (Coq = Hahn), eines dieser französischen Hochseeteams mit enthusiastischen Sponsoren und entsprechenden Möglichkeiten, hatte sich zuletzt mit einem fulminanten Sieg bei der New York – Vendée Regatta empfohlen – letzter Test für die IMOCA-Skipper vor dem Start der legendären einhand-Nonstop-Weltumseglung Vendée Globe im November dieses Jahres.

Mit der Beyou bisher allerdings noch nicht viel Freude gehabt hat : zwei Mal ging er bei der VG an den Start, zwei Mal musste er wegen Havarien aufgeben: 2012 wegen eines Schadens am Schwenkkiel, 2008 kam der Mast von oben.

Für die diesjährige Ausgabe des legendären Rennens scheinen Mann und Boot  besser vorbereitet. Beyou fühlt sich auf den nagelneuen Foils seiner „Maitre Coq“ jedenfalls sauwohl und zeigte er sich während der Atlantik-Überquerung wie auch bei zusätzlichen Schwerwetter-Testausfahrten vor der bretonischen „Belle Ile“ höchst zufrieden mit dem Segelverhalten seiner IMOCA im Foil-Modus.

Der Film unterstreicht das: Obwohl wir alle wissen, was für eine Tortur nur ein paar Stunden bei so einem Wetter sein können, sieht dennoch alles ziemlich locker und flockig aus. Merke: Vom Videogucken gibt es nur selten blauen Flecken, geprellte Rippen oder Beulen am Schädel.

Website Beyou

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