Video: Melges 32 rasen durch Opti-Pre-WM-Regattafeld auf dem Gardasee

Hoher A…-Faktor

von alan williams auf Vimeo.

Kaum zu glauben: Mehrere Melges brettern unter Gennaker ins Optifeld an der Leeboje.  Rücksichtslos!

Rette sich wer kann. Alan Williams dokumentierte gerade die Positionierung der britischen Opti-WM-Kids an der Leeboje, als vier Melges 32 unter Full Speed in das Regattafeld rasen und haarscharf um die Optimisten herum kurven. „The most stupid thing ever seen,“ kommentiert der Filmer very british die gefährlich rücksichtslose Aktion.

Gepostet auf Sailing Anarchy

Tipp von SR Leser Martin Dillmann

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68 Kommentare zu „Video: Melges 32 rasen durch Opti-Pre-WM-Regattafeld auf dem Gardasee“

  1. avatar Christian sagt:

    Zitat aus dem betreffenden Forum-Thread auf Sailing Anarchy:

    “First asshole through was Brontolo HH (ITA-667) skippered by Filippo Pacinotti.
    Second asshole through was Bribon-Movistar (ESP-226) skippered by Marc de Antonio Altimira”

    Das Mindeste, was diesen Profi-Teams zu blühen hat, ist ein Verfahren wg. Regel 69 samt einer mindestens einjährigen Sperre durch die jeweiligen nationalen Segelverbände.

    Rgeltechnisch ist die Sache ja glasklar.

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    • avatar SR-Fan sagt:

      Wer weiß, ob sie diese Strafe überhaupt noch antreten können. Am Ufer haben ihnen sicherlich bzw. hoffentlich die Opti-Eltern zu dieser “Großtat” gratuliert … 😉

      VG

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      • avatar Narr sagt:

        Das sind selber Opti Eltern,die ihren Spross so nach vorne ziehen wollen 🙂

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    • avatar CDR sagt:

      Dem ist nichts mehr hinzuzufügen: 1. Arschloch durch… 2. Arschloch durch!
      Ich weiß schon, warum ich nen SailingAnarchy Stander fahre.

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    • avatar Fastnetwinner sagt:

      Hallo Christian,

      die Sache ist überhaupt nicht glasklar und wie kommst Du auf 69? Ich denke wir sind gespannt auf Deine Ausführungen.

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      • avatar Christian sagt:

        Fasnetwinner, es war nur eine Frage der Zeit, bis hier jemand den Provokateur gibt…

        Hast schon mal was von Regel 10 gehört, die hier von den M32 grob missachtet wurde? Und die 11 und die 12 noch dazu? Falls nicht, möchte ich dir lieber nicht auf dem Wasser begegnen.

        Und warum Regel 69? Weil hier durch grob fahrlässiges Verhalten die Gefahr von schweren Verletzungen (noch dazu von Kindern) in Kauf genommen wurde. Und dann nicht die geringste Anstrengung unternommen wurde, für diesen schweren Fehler Verantwortung zu übernehmen. Wenn das kein Verstoß gegen die Prinzipien fairen Segelns ist, weiß ich auch nicht.

        Zur Lekttüre für die Sommerferien bestens geeignet ist das hier, denn da werden fast alle Fragen beantwortet, die dieser Fall aufwirft.

        http://www.sailing.org/tools/documents/ISAFRRS20132016Final-%5B13376%5D.pdf

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        • avatar Fastnetwinner sagt:

          Wenn eine Gegenposition als Provokation angesehen wird, dann gerne. Würdest Du mit Deiner Auslegung der 69 auch den AC absagen müssen?

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        • avatar Andreas Kadelbach sagt:

          Hallo Christian,

          soweit ich das hier verfolgt habe, gab es keinen Protest und keine wie auch immer geartete Sanktionierung durch die verschiedenen Wettfahrtleitungen. Insofern scheint die “Sache” vor Ort nicht nicht ganz so klar gesehen worden sein, wie von Dir angenommen.

          Davon einmal ganz abgesehen, haben wohl viele von uns Situationen auf der Bahn schon einmal falsch eingeschätzt und sind froh nicht jedesmal gleich für 1 Jahr gesperrt worden zu sein.

          Dieses selbstgerechte, empörte, und immer anonyme Geschrei von offensichtlich fehlerfreien Gutmenschen hier im Forum ist manchmal schwer zu ertragen.

          Andreas Kadelbach

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          • avatar Christian sagt:

            Herr Kadelbach,

            dass es keinen Protest gab (immerhin sind die Regatten von Riva und Torbole, also von unterschirdlichen Orten aus durchgeführt worden) oder die Wetftahrtleitungen nicht aktiv wurden (die hier selbst reichlich versagt haben, weil sie sich nicht darüber vertständigten, wie die Bahnen entzerrt werden können), heißt noch lange nicht, dass hier alles ok war und man beide Augen zudrücken sollte.

            Und nein, solche gefährlichen Situationen hat nicht jede/r schon mal herbeigeführt. Im übrigen darf man gerade von Profiteams erwarten, dass sie Segeln nicht als Kampfsport betreiben und das Recht des Stärkeren rücksichtslos durchsetzen.

            Ihr letzter Satz fällt auf Sie selbst zurück.

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          • avatar dubblebubble sagt:

            Also das mit dem “Herr” ist jetzt etwas viel Drama.
            Zuviel.

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  2. avatar Mirko sagt:

    In der Tat unglaublich! Genauso unglaublich sind vereinzelte Standpunkte von Diskussionsteilnehmern bei der auf Sailing Anarchy geführte Diskussion zu dieser Situation (“War doch nicht so eng…”, “Trainerboote hätten eingreifen sollen…”, “Vielleicht war das ja eine Raumschenkeltonne der Melges…” etc.).
    Es ist zunächst schlichtweg eine gefährliche Situation, die von den verantwortlichen Steuerleuten der Melges hätte vermieden werden müssen – und das wäre absolut problemlos machbar gewesen!

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    • avatar Kevin8862 sagt:

      Ich kann mich auch immer super beherschen wenn andere durch regattafeld fahren, würde bestimmt etwas laut 😀

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  3. avatar Hinterherfahrer sagt:

    Hier ist der Link zur FB Seite des Teams ITA-667 (https://www.facebook.com/pages/Brontolo-Sailing-Squadron/186296637520), sie wollen heute noch eine Erklärung herausgeben. Das wird sicher interessant.

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    • avatar Hobby-Regatteur sagt:

      Bisher steht da keine Stellungnahme.
      Ist auch schwierig, als Täter da passende, nicht zu peinliche Worte zu finden.

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  4. avatar Uschi sagt:

    Unfassbar!!!
    Da müsste man glatt mal nach Malcesine fahren und nen großen Haufen ins Cockpit legen. Honig durchs Cockpit verteilen und Vogelfutter drüber streuen!!! Den Rest übernehmen die Vögel.
    Dann haben die Teams mal Zeit ihr Hirn wiederzufinden während sie die Scheisse wegschrubben…

    Absolute Vollhonks die auf dem Wasser nix zu suchen haben!!!

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    • avatar Christian sagt:

      eine solch unschöne Form der Selbstjustiz bedient vielelcht emotionale Bedürfnisse, ist aber auch eher Regel 69-verdächtig…

      Die ganz normalen Racing Rules reichen doch völlig aus, um diese Vollgas-Segler zeitweise stillzulegen. Ihr Ruf ist eh schön mächtig ramponiert.

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  5. avatar andreas borrink sagt:

    Brontolone = ital. für Querulant. Passt doch – da haben die(se) Italiener ja ihr eigenes Klischee bestens bedient: fahren (offenbar auch Boot) wie die Gestörten, schmeissen ihren Müll in die Landschaft und wählen Berlusconi……..Die werden schon eine Ausrede finden; Ruderschaden, Hörsturz oder Adrenalinschock würden sich eignen.

    Schade, denn es gibt ja auch viele nette Italiener!

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    • avatar dubblebubble sagt:

      “…Adrenalinschock…”

      Kommt imho wohl am ehesten hin. Eine Winzigkeit Abfallen hätte gereicht. So verliert er auch noch Speed weil er im Feld dann doch ausweichen/anluven muß, um schlimmeres zu vermeiden. Das der zweite dann den gleichen Mist zusammenfährt, ist für mich noch unfassbarer wie die schon unglaubliche Aktion des Brontal Teams.

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  6. avatar Backe sagt:

    Als sich bei 2:30 des Clips das Trainer-Mobo BB von der dritten Melges befindet, hat es mich kurz in der imaginären Gas-Hand gezuckt: … jetzt denen einfach seitlich an den Bug fahren und einmal kurz und herzhaft Gas geben! Dann hätten die Idioten ne schöne Patenthalse gefahren und sich gepflegt auf den Bart gelegt. …
    Aber … ist zum Glück nicht jeder so ein Grobian wie diese Melges-Vollpfosten.

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  7. avatar Uwe sagt:

    Seid ihr sicher, dass da kein Video-Zoom (z.B. 30 fach) im Spiel ist, der die Entfernungen kleiner erscheinen lässt, als sie tatsächlich waren ?

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  8. avatar Pete sagt:

    Zuerst mal: ja es sieht ziemlich gefährlich aus was da ab geht. Aber die Vollhonks sind wohl eher in der Wettfahrtleitung der Melges zu suchen, die waren nämlich genauso in einer Wettfahrt ( Audi Series) wie die Optis (pre-worlds, nicht WM). Und weil auf der Seite des Sees mehr Wind ist und diese Audi Serie ziemlich wichtig für die Jungs ist, waren denen zwei Halsen mehr und dafür weniger Wind wohl zu ‘teuer’.
    Die haben wahrscheinlich gedacht ‘schei… was machen denn die ganzen Optis hier auf unserer Bahn, können die Ihre Tonne (übrigens nicht die Leetonne sondern die äußere Luvtonne) nicht woanders hinlegen? Sowas hat immer zwei Seiten.
    Das der Coach dann aber mit maximaler Wellenstörung ins Optifeld fährt, während die letzten beiden Melges im Video in Lee der Optis bleiben ist auch nicht schlecht… Typischer ‘Coach’ der eigentlich Wasserträger ist.
    Also nach Regeln: alle in einer Wettfahrt, wenn einer regeln bricht sollte der andere Protestieren, ziemlich schlechte Taktik der ersten beiden, dass sie in Luv der Opti Tonne ankommen, Mobifahrer der aller noch schlimmer macht weil er mit max-Welle ins Optifeld fährt und da gar nichts zu suchen hat.

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  9. avatar Fastnetwinner sagt:

    Und jetzt wo sich alle ausgekotzt haben würde mich auch langsam mal die Fakten interessieren.

    – Musste eine Wegerechts-Boot seinen Kurs ändern und fand dies zudem so schlimm, das es deshalb protestiert hat? Nein. Kein Beteiliger hat protestiert.
    – Hat überhaupt jemand der Beteiligten protestiert? Nein.
    – Ist es zu einer Berührung gekommen. Davon ist nichts bekannt, also vermutlich eher nicht.
    – Ist jemand vor Schreck gekentert? Zumindest auf dem Video nicht.
    – Gab es eine Unsportlichkeit im Sinne der Regel? Nein, denn die Melges sind ja auch ganz regulär Ihre Regatten gesegelt und hatten deshalb genausoviel Rechte wie die Kids.
    – Reden wir hier von kleinen Kindern: Ja-Nein-Ja: Die wollen doch immerhin zur WM, oder?
    – Ist es schlau, wenn zwei Wettfahrt-Leitungen Top-Events auf überlappenden Kursen ausrichten. Nein, aber der See ist ja auch beengt.

    So. nun kriegt Euch mal alle wieder ein! Das ist doch hier keine Shitstorm-Plattform!

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    • avatar Uwe sagt:

      Ich kann in dem Video im übrigen auch keinen Opti erkennen, der durch die Melges, also bsw. durch eine Heckwelle, Windabdeckung o.ä. in eine gefährliche Situation gekommen ist. Stattdessen segeln die Optis in aller Ruhe – vollkommen unbeeindruckt – weiter. Gefährlicher schienen eher die Optihalsen aufgrund des Seeganges und Windes zu sein. Was die Optieltern ihren Kindern manchmal zumuten, sehe ich gelegentlich auf der Niederelbe, wo selbst die Kleinsten bei Sturm und Eiseskälte rausgeschickt werden. Mich wundert’s daher nicht, wenn die Kids später keine Lust mehr zum segeln haben.

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      • avatar Super-Spät-Segler sagt:

        @Uwe:
        vollkommen unbeeindruckt? Sicher nicht!

        http://1.bp.blogspot.com/-epBp7iB9NEg/UeIyDoEl1QI/AAAAAAAAA7k/b61s6E_QBc8/s640/DSC_7618.jpg

        Oder wie deutest Du die Körperhaltung und ein ein komplett querstehendes Ruder?

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        • avatar Fastnetwinner sagt:

          Nun hört doch mal mit Spekulationen auf! Das wird doch der Qualität dieses Forums gar nicht gerecht! Wenn der Optisegler tatsächlich negativ beeindruckt war, dann hätte er protestieren können. Hat er aber nicht. Das sagt doch wohl alles. Kein einziges Optikind hat übrigens protestiert. Ist doch komisch, dass die Online-Community auf SR und SA sich mehr aufregt, als die Beteiligten selber!

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          • avatar Super-Spät-Segler sagt:

            Stimmt, solange ein Kind nicht gegen einen Erwachsenen protestiert,
            darf der Erwachsene alles mit dem Kind machen…
            BTW: Auf SA sind mindestens ein Teilnehmer und ein Trainer der Optis vertreten.

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          • avatar Jörg sagt:

            2 unterschiedliche Wettfahrten… Damit wird es schwierig mit dem Protestieren…

            Und unabhängig davon, gelten die COLREGS auf für Melges-Driver…. Und wie war das nochmals mit dem Überholer?

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        • avatar Uwe sagt:

          @ Super-Spät-Segler

          Das starke Teleobjektiv verkürzt die Abstände, so dass ein falscher Eindruck entsteht. In Wirklichkeit liegt die Melges weit vor dem Opti.

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          • avatar dubblebubble sagt:

            Das Foto zeigt ja die zweite Melges und im Video kann man sehen, daß es kurz nach der Boje als der Baum das Wasser streift, geschossen wurde. Da der Fotograf vermutl auch irgendwo im Bojenbereich lag, kommt da wahrscheinlich kein besonderer Tele-Effekt zum tragen.

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    • avatar Uschi sagt:

      Zum Glück ist bei der Aktion niemand zu Schaden gekommen…Das hätte aber auch ganz anders ausgehen können.
      Auch wenn aus deiner Sicht nicht unbedingt Regeln verletzt wurden war die Aktion völlig unnötig und aus meiner Sicht wäre es ein leichtes gewesen vorher zu Halsen und an den Optis vorbei zu fahren. Dann wäre es eine völlig normale Begegnung zweier Regattafelder gewesen…

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    • avatar peter sagt:

      nicht anderes ist segelreporter… leider…

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  10. avatar Fastnetwinner sagt:

    Hier das Statement der Melges 32 Brontolo:

    My name is Filippo Pacinotti and I am the owner of the Melges 32 Brontolo.
    Brontolo is racing the Melges 32 European Circuit since 5 years now.
    During the 4th leg of the 2013 Circuit in Torbole – Lake Garda – Italy for reasons that I will try to explain in details at the end of this statement my boat during racing sailed through the Optimist Fleet that was competing for their Pre Worlds organized by the Yacht Club of Riva del Garda (Fraglia Vela Riva).
    It happened 2 times upwind and 2 times downwind in 2 different days.
    Brontolo was not the only Melges 32 sailing there, it happened to multiple boats of the fleet.
    I thought a lot about how to start this kind of press release and the I decided to go straight forward:
    I have to express my most sincere apologies to 4 groups of people:
    • The Kids – especially those who have potentially been scared by our behavior.
    • Their Families for the same reason above
    • The Coaches that have undirect responsibility on the water for their athletes
    • The Optimist International Class that, I imagine, was putted under heavy pressure for what happened.
    Let me have even some words for my crew, including the afterguard, that has no responsibility either if some exists.
    I could have easily gybed away being the helm in my hands.
    Again, on my opinion, there are reasons why this has happened, the helmsman is not looking for excuses but some additional infos should been analized.
    Hopefully what above is clear enough.
    Now why this has happened?
    • North Lake Garda is a very particular place where to sail, crowded and superbusy on the water during summer time (hundreds of dinghies, kitesurf, windsurf etc). It is a place like many knows which obliges you to sail on the extreme border of the racing area (left or right it depends).
    • The racing areas for the Optis and the Melges 32 were overlapping. Both racing committees were, on my opinion, not reacting to this fact in the way they could (moving one of the field away from the other even after many complaints).
    • Communication between the Yacht Clubs and the racing committes was simply not working.
    • Moroever, with the exception of the last day, the starting time for the 2 fleets was basically the same.
    • Conflicts were basically guaranteed.
    • As a results the “encounters” with the Opti Fleet were usual, I would not say safe but usual.
    • While racing we thought was an option to go extreme left and to cross the Opti Fleet we maneuvered to find our hole, depowering the boat letting the kite fly for a while and then proceed until the finish line as well documented in the video posted.
    • We thought was safe enough. We did not hit anybody, nobody was even close to be injured, we had no discussion with our racing committee that clearly saw us and many other right there.
    • The Melges 32 Brontolo did not infringe any rule letting, on our opinion, enough water for everybody to sail.
    To make what has become a long story short this has been a bad day for me, for sure this it is not going to happen again to my boat and I feel sorry for what happened.
    At the same time let’s try all to stay objective and understand well that there were too many coincidences not created by the competitors.
    Hope this helps.
    Filippo Pacinotti

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  11. avatar Willii Gohl sagt:

    Zunächst einmal “DANKE” für die beiden letzten Kommentare von Fastnetwinner und Pete!!!
    Es ist schon auffällig, wieviel Sachverstand in diesem Forum versammelt ist. Sicher kann dieser Sachverstand auch mal erklären, wieso Regel 69 hier ins Spiel kommen könnte (außer bei denen, die während einer Regatta das Wort Arschloch benutzen würden) Ist einer der klugen Kommentatoren einmal auf die Idee gekommen, bei Leuten nachzufragen, die dabei waren, z.B. bei den beiden beteiligten Wettfahrtleitern oder den Umpiren, die den Melges folgten, um herauszufinden, was wirklich geschehen ist. Oder bei den beteiligten Kids? Na klar, das ist aufwändig und emotional heraus zu rülpsen (ein Wort meines viel zu früh verstorbenen Deutschlehrers) ist so einfach. Herr, schmeiß Hirn ra!!
    Willii Gohl

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    • avatar Christian sagt:

      Da bleibt einem echt die Spucke weg, wenn ein Regelpapst hier dermaßen eklatante Verstöße gegen die Regeln 10-12 verharmlost.

      Dass Pacinotti hier alle Schuld auf die Wettfahrtleitungen schiebt, mag ja eine mehr oder minder verständliche Verteidigungstrategie sein. Folgen muss man ihr aber nicht. Alle M32 hätten ohne Probeme entweder rechtzeitiig tiefer fahren können, um am Opti-Feld vorbeizukommen, oder eine Halse fahren können. Sie haben sich entschieden, drauf zu halten.

      Es ist ein riesiges Glück gewesen, dass niemand zu Schaden kam. Ein M32-Bugspriet etwa in Kofhöhe eines Opti-Kids kann bei einer Geschwindigkeitsdifferenz von ca. 15 Knoten potenziell tödlich sein. So etwas kann nicht ungeahndet bleiben.

      Falls es ernsthaft Ihre Ansicht ist, dass den M32-Teams hier keine Regelverletzung vorzuwerfen ist, apelliere ich dringend an Sie, nie wieder als Schiedrichter aktiv zu werden, Herr Gohl.

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      • avatar Willii Gohl sagt:

        Hallo Christian,
        ich weiß, es ist manchmal schwierig genau zu lesen. An keine Stelle habe ich gesagt, dass keine Regel verletzt wurde. Ich habe aufgefordert zu prüfen und sich zu erkundigen, bevor man hier losplärrt.
        Da Sie aber so gut informiert sind, beschreiben Sie doch einmal exakt mit den korrekten beschreibungen für “festgestellte Tatsachen” welches Boot an welcher Stelle auf dem See gegen a) WR 10, b) WR 11 und c) WR 12 verstoßen hat. Sie haben ausweislich Ihres Kommentares das ja schon genau analysiert .
        Auch wenn ich nicht mehr als Schiedsarichter tätig sein soll, möchte ich doch lernen!
        Viele Grüße und mit einer Entschuldigung, dass ich gerade bei der Contender-WM als Schiedsrichter bin.
        Willii Gohl

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        • avatar Christian sagt:

          Herr Gohl, sehen Sie sich die Videosequenzen und die zahlreichen Fotos etwa auf dem SA-Forum an, dann stellt sich die Angelegenheit sehr eindeutig dar. Schon allein die Ttasache, dass mehrere Optis mit Wegerecht gezwungen waren, ihren Kurs zu ändern, ist völlig ausreichend, um eine Regelverletzung zu konstatieren.

          Das Video gibt übrigens ein akkurateres Bild von den Ereignissen ab als so manche Zeugenaussage; von den Aussagen Betroffener ganz zu schweigen. (Zum Thema Videobeweis wird sich die ISAF in nächster Zeit mal was überlegen müssen. Im Fußball geht der Trend nicht ohe Grund in diese Richtung.)

          Sicherlich ist eine ordentliche Protestverhandlung unabdingbar.. Da wird dann u.a. zur Sprache kommen, dass ein enges Revier und die mangende Absprache von zwei Wettfahrtleitungen keine Ausrede dafür darstellen, gegen die Prinzipen guter Seemannschaft und des Sportsgeistes zu verstoßen.

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          • avatar thorsten sagt:

            Dass die Aktion der Melges keine Glanzleistung, sondern wohl eher ein Griff in die Kanalisation war, sagt ja nun auch Herr Pacinotti in seinem Statement.
            Allerdings lassen sich weder aus dem Video, noch aus den Fotos irgendwelche Distanzen oder gar fehlendes Freihalten im Sinne der Regeln 10 -12 ableiten, einfach, weil Objektive so etwas nicht hergeben.
            Ein Beispiel:
            http://www.prompty.de/welches-hochhaus-steht-im-vordergrund/

            Es mögen Regeln (10,11,12) gebrochen worden sein oder auch nicht – wir wissen es nicht.
            Das einzige, was wir wissen, ist, dass, gottlob, nichts passiert ist und dass auch niemand protestiert hat – aus welchem Grund auch immer.

            Jemandem aufgrund des vorhandenen Foto- und Videomaterials irgendeine Qualifikation als Schiedsrichter abzusprechen finde ich da schon verwegen.. 😉

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      • avatar Fastnetwinner sagt:

        Hier gibt es auch andere Lizenzschiedsrichter und Lizenzwettfahrtleiter im Forum, die sich vollumfänglich der Regelsicht des Herrn Gohl anschließen. Es ist allerdings ein guter Case für die SR- und WL-Kurse im nächsten Winter.

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    • avatar Jörg sagt:

      Unabhängig davon, ob man eine Wettfahrt segelt oder nur so zum Spass, ob man beruflich auf dem Wasser unterwegs ist, oder in der Freizeit, gibt es einige Grundregeln, die vo allen beachtet werden sollten und welche in den COLREGS bzw. in den jeweiligen nationalen Bestimmungen festgelegt sind, und die auch während Regatten eingehalten werden sollten bzw. müssen, unabhängig von Wettfahrleitern, Regatta-speziefischen Regeln oder sonstigem
      Leider vergessen das manche Regattasegler in der Hitze des Gefechts immer mal wieder und es kommt dann zu solchen unschönen Situationen……

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  12. avatar Willii Gohl sagt:

    Übrigens: mein letzter Kommentar wurde geschrieben und “gepostet”, ohne den Beitrag von Fastnetwinner mit der Stellungnahme von Filippo zu kennen. Auch dafür Dank an Fastnetwinner.
    Übrigens: Die Stellungnahme von Fillipo deckt sich exakt mit der Schilderung des Wettfahrtleiters!
    Willii Gohl

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  13. avatar DirtyHarry sagt:

    Es geht dabei nicht nur darum, das ohne Wegerecht durch eine Gruppe von Wegerechtsbooten gebrettert wurde, selbst wenn dabei kein anderes Boot getroffen wurde. Es geht darum, dass es mit einem solchem Boot mit der Geschwindigkeit und der Crew bei weitem nicht mehr sicher manövriert werden konnte. An anderer Stelle wurde der Vergleich mit nem Suv gezogen, welches absichtlich durch einen Kinderspielplatz mit 50km/h brettert. Selbst wenn dabei zufällig keiner erwischt wird, ist das nicht ok. Bei 1Bft oder ner Gruppe von Lasermastern mag das anders aussehen, aber die Haltung “Die Optis haben ihre Tonne in meinem Regattafeld, jetzt zeige ich es denen mal so richtig ” hat mit Fairniss nichts zu tun und Leute mit dieser Haltung haben im (Segel)sport nichts zu suchen.
    Dsq für das Rennen. Sperre durch den nationalen Verband für ein Jahr. Ich möchte nicht, das in meinem Sport dieses Verhalten für Ok gehalten wird.

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    • avatar Fastnetwinner sagt:

      “Den zeige ich es jetzt mal richtig” ist doch völlig am Thema vorbei. Die Melges haben ihre Regatta gesegelt, und nur das interessiert die Melges. Nach welchen Regeln wollt Ihr ganzen Kommentarschreiber eigentlich die Melges rausschmeißen? DSQ ohne Protest geht nicht. Protest ohne Protestierenden geht auch nicht. Protestwürdig fand das Verhalten keiner der Beteiligten. Unfair im Sinne der Regeln war auch keiner.

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      • avatar Hinterherfahrer sagt:

        Regel 69.1:
        Ein Teilnehmer darf kein grobes Fehlverhalten begehen. Dies schließt einen groben Verstoß gegen eine Regel, die guten Sitten oder das sportliche Verhalten ein sowie das in Verruf bringen des Sports. Im Sinne von Regel 69 bedeutet Teilnehmer Mannschaftsmitglied oder den Eigner
        eines Bootes.Regel 69 behandelt die …

        zusammen mit

        69.3 Maßnahmen durch einen Nationalen Verband oder Einleitung einer Maßnahme durch die ISAF

        (a) Erhält ein Nationaler Verband oder die ISAF einen Bericht über einen Verstoß gegen Regel 69.1(a) oder einen nach Regel 69.2(d) oder 69.2(f) geforderten Bericht, muss er eine Untersuchung und muss, wenn angebracht, eine Verhandlung in Übereinstimmung mit den festgelegten Bestimmungen durchführen. Er kann dann eine beliebige, ihm angemessen erscheinende, innerhalb seines Zuständigkeitsbereiches liegende Disziplinarmaßnahme gegen den betreffenden Teilnehmer, das Boot oder eine andere, darin verwickelte Person treffen. Das schließt die Aufhebung der Teilnahmeberechtigung an jeder Veranstaltung in ihrem Zuständigkeitsbereich dauerhaft oder für eine bestimmte Zeit und den Entzug der ISAF-Zulassung entsprechend ISAF-Regulation 19 ein. Der Nationale Verband muss unverzüglich die anderen betroffenen Nationalen Verbände und die ISAF über seine Entscheidung und die Begründungen informieren, auch dann, wenn die Entscheidung darin besteht, keine weiteren Maßnahmen zu treffen.

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    • Ich lerne ja immer gerne dazu…

      Ein Opti hat also mehr Wegerecht als ein Laser Master segler?
      Bei 1 WS hat ein Opti hingegen weniger Wegerecht als bei 4 WS?

      Ich bin ganz klar der Meinung, dass die Fotos nicht ansatzweise aussagekräftig sind, da der Zoom den Abstand nicht realistisch wiedergeben kann. Auch im Video ist der Abstand und die Lücke zwischen den Booten praktisch nicht zu erkennen – Ob Regel 10 gebrochen wurde ist nicht zu klären. Der Abstand von Lee nach Luv scheint ja auch größer zu sein als es aussieht, außerdem machen beide Melges Crews ja auch den Spi auf um nicht abfallen zu müssen – halten sich also frei. Demnach ist Regel 11 nicht gebrochen. Nach Regel 12 Haben die Optis zwar Luvrecht, machen von diesem aber nicht Gebrauch.. wäre ja auch mit nem Opti äußerst dämlich ne Melges zu luven.

      – der Videoanalyse-Kommentar ist für mich daher völlig unverständlich. Die einzige Chance eine ansatzweise faire Regel-Entscheidung zu erhalten ist durch Fachpersonal auf dem Wasser. Aber auch hier entscheiden eben nur Menschen die nicht alles sehen können. Es wären übriegens die selben Menschen, die die Entscheidung dann vorm TV treffen. Neben den Menschen, die diese Filmen und auch nicht immer auf der richtigen Position sein können….
      Sorry Christian aber Tv- Analyse wird sich im Segeln nicht durchsetzen.

      Ich würde es mal cool finden, wenn man sich etwas informiert bevor man sich aufregt.

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      • avatar Dirty Harry sagt:

        Ja in der Tat, das die Faehigkeit ein Boot mit weiniger Abstand sicher zu Manövrieren von der Windstärke abhängt, sollte in einem Segelforum nicht erwähnt werden müssen. Das Wegerecht (ausreichender Raum zum Manövrieren) hängt selbstverständlich von der Bootsgrösse und dem Wind ab.
        Ich sehe hier (so wie einige andere) ohnehin Regel 69 für relevanter.
        In der Pressemitteilung kann man zwischen den Zeilen durchaus lesen, dass von den Profis der taktische Plan vorher so gefasst wurde, das Optifeld zu kreuzen.
        Regel 69: (Dies schließt einen groben Verstoß gegen eine Regel, die guten Sitten oder das sportliche Verhalten ein sowie das in Verruf bringen des Sports.)
        Mit ner Melges 32 bei ca 4Bft durch eine Opti-Marke zu rasen erfüllt dies.

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        • avatar Fastnetwinner sagt:

          Da bin ich ja mal bzgl der 69 gespannt. Der Reihe nach:

          – Groben Verstoß gegen eine Regel: Nicht bewiesen, nicht protestiert. Greift also nicht. Gab ja nicht mal eine Berührung.
          – die guten Sitten: Greift hier nicht im Sinne der Regel. Hier liegt kein Sittenverstoß vor.
          – das sportliche Verhalten: Ein Regattaboot der Melges-Klasse in einer Regatta fährt seinen richtigen Kurs zum Leefass. Diese Regel greift also auch nicht.
          Bleibt noch das in Verruf bringen des Sports: Das ist ja nun ganz einfach zu beantworten: Ist der Ruf unseres Sports jetzt intern oder extern geschädigt? Ich hätte da eine Meinung…

          Und so ist ganz einfach bewiesen, daß 69 nicht greift und damit hat sich die Sache zumindest faktisch auch schon wieder. Was bleibt jetzt noch an Fakten im Regelsinne und nach “Facts found”? Any views?

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          • avatar Dirty Harry sagt:

            Sportliches Verhalten ist nicht gleich Regattaboot fährt seinen richtigen Kurs!
            Für mich ist der taktische Plan “Ich weiss, das da ne Opti Regatta auf meinem optimalen Kurs liegt und ich kümmer mich nicht drum und segel da einfach mal durch, die werden schon irgendwie Platz machen” kein sportliches Verhalten.
            Ich bin der Meinung, darüber sollte ein Schiedsgericht urteilen.
            Fakts found? Auch kleinliche Fakten sind da: su. Regel 17 erstes Bild
            Für in Verruf bringen des Sports haben wir wirklich bessere Kandidaten.

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  14. avatar RVK sagt:

    Das wirklich Erbärmliche ist die digitale Hexenjagd, die nach meiner persönlichen Meinung weder Segelreporter noch Sailinganarchy gut steht. Keiner der hier Kommentierenden war wohl vor Ort. Und es gibt einen guten Grund warum die ISAF weder Videos noch Bilder bei Protestverhandlungen zu lässt. Das Thema wird dazu emotionalisiert durch die Teilhabe von Optis. Wären die Melges auf Finns oder auf FDs oder 18s getroffen, wäre sicherlich nicht so viel Aufhebens gemacht worden. Nicht ohne Grund haben wir im Segelsport eine objektive, judikative Instanz in Form von Schiedsrichtern. Wenn die dann nicht eingreifen einfach zur Selbstjustiz zu greifen und einen medialen, subjektiven Shitstorm loszutreten ist ebenso unschön und unelegant, wie das Verhalten der Crews.

    Ich bezweifle weiter, dass hier schon jemand mal mit so ner Melges32 intensiv gesegelt ist (mich eingeschlossen). Aber im Gegensatz zu vorherigen Kommentaren, glaube ich nicht, dass die Kollegen nicht mehr sicher manövrieren konnten oder es gar den Optis so richtig zeigen wollten. Die nehmen ja sogar Fahrt raus und lassen den Kite flattern. Sicherlich kein Vorbild an einwandfreiem Sportsgeist, aber ich bin mir sehr sicher, dass der ein oder andere Empörte hier ebenso viel (oder sogar mehr) auf dem Kerbholz hat…

    Sei’s drum, war ja hier so herrlich einfach sich als absoluter Gutmensch aufzuführen. Hoffentlich hält es an, wenn es das nächstes Mal um die richtige Yardstickzahl, das richtig vermessene Segel, die Ausgleichsgewichte, das Pumpen oder das Rumbrüllen an der Tonne geht…

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    • avatar dubblebubble sagt:

      Den Empörungs-Communities genügen wenige Stichworte und dann wird unreflektiert losgetrampelt. Wenn Kinder, hier Opti-Kids, gefährdet erscheinen, kann manch aufgewiegeltes Muttertier halt nicht anders.

      Übrigens, in Lee der Melgessen ist der See leer. Die Italiener hatten vermutlich Angst, daß der Spanier in Führung geht, wenn sie es anders gemacht hätten.

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      • avatar Dirty Harry sagt:

        Nur zur Info: kein Muttertier, kein Kind im Opti, nie Opti gesegelt, segel u.A. SB20.
        Und sieh Dir bitte mal das Video und die Bilder an: Sichere Manövrierfähigkeit sieht anders aus.
        Genacker losgeworfen, Gross im Wasser. Und rein formal: Wegerechtsopti muss Kurs ändern und auch noch Regel 17:
        http://1.bp.blogspot.com/-epBp7iB9NEg/UeIyDoEl1QI/AAAAAAAAA7k/b61s6E_QBc8/s640/DSC_7618.jpg
        Boot ohne sichere Manövrierfähigkeit, nicht freihaltend:
        http://3.bp.blogspot.com/-Ni7-6J0q7G8/UeIyGrUXv5I/AAAAAAAAA7s/ICEVbcoh4iY/s640/DSC_7625.jpg

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        • avatar dubblebubble sagt:

          Ich habe nirgends gesagt, daß ITA 667 im Recht ist, im Gegenteil, dem sind im Rennfieber ein paar Sicherungen durchgeknallt.

          Die Melgessegler haben sich wahrscheinlich schon die ganze Regatta darüber geärgert, daß man ihnen die in einer ungeschriebenen Hierarchie weiter unten angesiedelten Optis in die Ideallinie gelegt hat und waren vielleicht dementsprechent vorkonditioniert, daß es unterbewußt hiess: Na gut, die wollen es nicht anders….

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          • avatar Dirty Harry sagt:

            Und genau das finde ich nicht ok und sollte geahndet werden.
            Besonders bei Profis darf ein “paar Sicherungen durchgeknallt” nicht sein.

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  15. Sorry Dirty Harry,

    da bin ich leider etwas anderer Meinung: Die Geschichte mit dem Zoom hatten wir ja schon, aber auf Bild 1 sieht man den doch recht großen Abstand zwischen der Melges und dem Opti, der durch luven der Melges noch vergrößert wird – Dann gilt sich auch zu fragen, warum der Opti sein Ruder voll zum Anschlag legt, ein Teilnehmer der Pre-Worlds wird ja wohl auch wissen, dass das den gegenteiligen Effekt haben kann. “Over-Rotation” kommt evtl. in dem Fall eher durch ne shclechte Halse (?) zustande.

    Im Zweiten Bild sieht der Optisegler USA 10873 eigentlich doch recht entspannt aus, oder? – Wahrscheinlich wieder eine Täuschung durch zu großen Zoom.

    – Bitte versteht mich nicht falsch, ich finde es auch nicht richtig durch ein enges (Opti) Regattafeld zu fahren, Das Risiko war sehr hoch, trotzdem kann man nicht einfach alle Regeln von denen man man glaubt, dass sie evtl. gebrochen wurden hier aufzählen, wobei Regel 69 dabei die schwachsinnigste ist. Keiner war dabei, man spekuliert nur nach Bildern und Videos, die unter großem Zoom aufgenommen wurden, in einer Perspektive aufgenommen wurden, die nicht aussagefähig ist….

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  16. avatar Dirty Harry sagt:

    Hallo Heizkörper Sailing,
    wenn man im ersten Bild davon ausgeht, dass die Boote etwa auf gleicher Höhe sind und entweder mit der Unterlieklänge des Genacker, oder durch die Breite des Opti den Abstand nach links schätzt, kommt man nicht auf 2 Melges 32-Bootslängen: Verletzung Regel 17.
    Die Ruderstellung würde ich mal (verständlicherweise) als Panik deuten. Der wollte da mit aller Kraft weg.
    Von diesen Details abgesehen finde ich es aber unsportlich den taktischen Plan so auszulegen, dass eine solche Situation provoziert wurde. Natürlich haben die beiden Clubs die Bahnen falsch (überlappend) ausgelegt, aber die Verantwortung trägt das Boot. Mein Problem ist die Einstellung (die sich nicht nur bei Profis findet, sondern sich auch bei mir auf dem Wasser bei Yardstickregatten findet) “Grosses, schnelles Boot, mir doch egal, welche Jolle da rumsegelt.” Und das finde ich unsportlich. Hier in dem Video noch dazu gefährlich: Regel 69

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    • avatar thorsten sagt:

      “wenn man im ersten Bild davon ausgeht, dass die Boote etwa auf gleicher Höhe sind” – das ist schonmal der erste Knackpunkt. Das gibt das Foto nämlich einfach nicht her. Der Abstand zwischen den beiden Booten ist in der Tiefe nicht aus dem Foto ablesbar und daher nicht beurteilbar. Damit hinkt dann die weitere Beurteilung auch.

      Ich verstehe allerdings nicht genau, was Du mit Regel 17 meinst – warum soll die jetzt verletzt sein? Ich find da nix…

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  17. avatar Uwe sagt:

    Sicher ist es ein Unding in das Opti-Feld hineinzufahren. Wild gestikuliere Opti-Segler sind in dem Video aber nicht zu sehen. Die Opti-Kids sind offenbar cooler als viele SR-Leser. Liegt das vielleicht daran, dass sie schlimmeres gewöhnt sind ?

    http://www.youtube.com/watch?v=KA6DLj8Qv6M&feature=related

    http://bp1.blogger.com/_1CDZ7Ya8Ni0/R6iGhwegOFI/AAAAAAAACq4/HEytAA-s43I/s1600/CAPIZZANO_2081.jpg

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  18. Regel 17??

    Proper Course on the same tack.

    Frei übersetzt ist es doch so, dass ein Boot dass das Luvboot sich freihalten muss, solange die Überlappung von Luv hergestellt wurde.

    Die Geschichte mit den zwei Bootslängen hast du falsch interpretiert: If a boat becomes overlaped to leeward of a boat on the same tack, she sail not sail above her proper course.

    Übersetz: wenn ein Boot in Lee die Überlappung bricht (mit weniger Abstand als zwei Bootslängen von Lee kommend) muss sie den proper Kurs segeln.

    In dem Fall ist die Melges aber in Luv, der Opti hat also volles Luvrecht, die Melges darf den Opti nicht behindern seinen Kurs zu segeln. Sie behindert auf dem Bild den Opti nicht, sie luvt sogar an.

    Proper Course wäre zwischen Opti und Melges in der Situation auch interessant, da der Proper Course des Optis ein anderer ist als der der Melges ( sind ja verschiedene Bahnmarken) – Proper Course bedeutet ja (einfach übersetzt) der Kurs den das Boot segeln würde, wenn kein anderes in der nähe wäre, um schnellst möglich zur Tonne zu kommen…. Regel 17 spielt hier gar keine Rolle.

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  19. avatar Christian sagt:

    Die Melges 32 Class Association hat (anders als so mancher Regelpapst hier auf SR) erkannt, dass die M32-Teams alles andere als regelkonform unterwegs waren:

    “We realize that a higher level of situational awareness and a more conservative approach should have been exercised by several of the Melges 32 teams, honoring and giving right of way considering the breezy conditions. Do know that many of the competing teams did just that.”

    Schon bemerenswert, dass sich eine Class Association von eigeen Mitgliedern distanziert. Noch bemerlenswerter ist, dass sie sogar ein Regel 69-Verfahren bei der ISAF anstrebt:

    “We agree that best next step for our classʼ is to file a joint report to ISAF in accordance with rule 69.3 to see if any Melges 32 team breached rule 69.1(a) and that under The Racing Rules of Sailing, ISAF has the ability and authority to review this matter properly.
    Kind regards,
    Hank Stuart, President
    International Melges 32 Class Association (IM32CA)”

    Auf den Ausgang des Verfahrens darf man gespannt sein. Es ist jedenfalls ein positives Signal der Class Association, dass sie das gefährlich-rücksichtslose Verhalten einiger ihrer Mitglieder nicht einfach hinnimmt. Respekt!

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    • avatar thorsten sagt:

      “Die Melges 32 Class Association hat (anders als so mancher Regelpapst hier auf SR) erkannt, dass die M32-Teams alles andere als regelkonform unterwegs waren:”

      das mit dem regelkonform hätte ja eben, zumindest, was regel 69 betrifft, die klassenvereinigung gerne überprüft – wenngleich ich eher nicht glaube, dass es hier zu einer strafe kommt.
      nach wie vor reicht dafür vermutlich die faktenlage, so es nicht noch neue fakten gibt, nicht aus – von den regeln 10 – 12, die du weiter oben erwähnst, mal noch ganz zu schweigen.
      dazu müsste man ja zumindest mal den abstand zwischen den booten eindeutig benennen können (fakt).

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    • avatar Fastnetwinner sagt:

      Hank is ein Schlitzohr und wird genau wissen was er da macht. Schlaue Taktik. Zitat: “ISAF has the ability and authority to review this matter properly.” Honi soit qui mal y pense…. Sehr smart 😉

      Christian, wirst Du uns in Deinem Eifer auch auf dem Laufenden halten, wenn es tatsächlich zu einem Hearing kommt, und wenn dies tatsächlich in einer Nicht-Verurteilung endet?

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      • avatar dubblebubble sagt:

        Würde das eher als business as usual ansehen. Ein Verband leitet wg (Social-)Medien-Tratra ein Verfahren ein, das dann im Sand verläuft oder von Milde geprägt ist. So geschieht das überall F1, Fußball, Radsport etc. etc. Mehr als einen erhobenen Zeigefinger muß wohl niemand fürchten.

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  20. avatar RVK sagt:

    Ich wundere mich, ob dieses Verfahren auch zu Stande gekommen wäre ohne die digitale Wutbürgerei. Für mich sieht das LEIDER mehr nach medialer Schadensbegrenzung als nach ehrlicher, ethisch motivierter Selbstreflektion aus.

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  21. avatar Christian sagt:

    RVK, sicherlich gab es kritikwürdige Formen der “Wutbürgerei”. Was da in manchen Foren vorgeschlagen wurde an Formen der Selbstjustiz, war schon haarsträubend.

    Aber: Die ganze Empörung wäre halb so groß gewesen, wenn die M32-Teams ihre Fehler frühzeitig und offen eigestanden hätten und mittels RAF die Wettfahrt in nachhinhein aufgegeben hätten. Das wäre sportmanslike gewesen.

    Der Class Association puren Opportunismus vorzuwerfen, ist nicht angebracht, solange nicht das Gegenteil bewiesen ist. Das Statement klingt schon ziemlich glaubhaft. Übrigens auch das aus dem Hause Melges. Da sind einige Leute ganz schön erschrocken, wie rückisichtslos manche den Segelsport ausüben.

    Ansonsten bin ich auch dafür, nun in aller Ruhe abzuwarten, was die ISAF entscheidet. Der Weltverband ist tatsächlich die richtige Instanz, um Klarheit zu schaffen, wie weit man beim Regattasegeln draufhalten darf. Insofern ist das Regel 69-Verfahren auch kein bisschen “lächerlich”, wie das “Heizkörper Sailing Team” glaubt (gilt bei euch eigentlich Nomen est omen?)

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  22. avatar Markus Steinlein sagt:

    Hallo Seemänner,

    diese Diskussion ist schwer zu verstehen.

    M32 werden von Ownerdrivern gesteuert, die erfahrungsgemäß weniger Routine haben, das erkennt man an den Hektikmanövern.

    Hier haben einfach die meist gut bezahlten Herren Taktiker (meist Profis) nicht aufgepasst und die Steuerleute in diese Situation gebracht. Das ist nicht zu verstehen, wenn Stb unter Kite gefahren wird hätte man die optis auf bb
    (Halbwind) leicht sehen können. Wenn sie ein paar grad abfallen wäre nichts passiert.

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