Video: Wie Dennis Connor 1987 den America’s Cup zurückholte – Best-of in Spielfilmlänge

Stars & Stripes

Das legendäre Duell der beiden Segelnationen USA und Australien vor Fremantle. „Down Under“ hatte die „hässlichste Trophäe der Welt“ 1983   erobert, musste sich zuhause aber geschlagen geben.

Für alle, die sich noch daran erinnern können, dass die America’s Cup-Regatten früher auf Einrumpfern gesegelt wurden, die nicht über der Wasseroberfläche schwebten. Das Video zeigt ein Best-of der Regattaszenen in der teils bewegten See.

Vier „Stars & Stripes“-Yachten ließ die finanziell gut betuchte „Sail America Foundation“ für die Rückeroberung des America’s Cups bauen. Doch erst die vierte, 1987 zu Wasser gelassene Yacht erwies sich als überlegen genug, um zunächst die Ausscheidungswettfahrten für sich zu entscheiden und schließlich die Cup-Verteidiger satt mit 4:0 zu schlagen.

Ein Video, das sich hervorragend als Kontrast- und Ergänzungsprogramm zum AC World-Series-Wochenende eignet.

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2 Kommentare zu „Video: Wie Dennis Connor 1987 den America’s Cup zurückholte – Best-of in Spielfilmlänge“

  1. avatar Olli Schmidt-Rybandt sagt:

    Da ist ein Fehler unterlaufen. Es waren nicht vier, sondern drei Boote.
    “Sail America” hat 1984 mit zwei Booten das Training und das Designprogramm begonnen. Liberty und Spirit. Spirit wurde modifiziert und hieß von da an Stars&Stripes’83. Danach wurden zwei neue Boote gebaut, mit denen das Team ins Training auf Hawai ging. Stars&Stripes’85 und Stars&Stripes’86. Aus diesen zwei Booten sollte eines ausgewählt werden, um vor Fremantle um den Cup zu segeln.
    Das Designteam war sich aber sicher, ein weiteres Boot noch schneller zu machen. Daher entschied Conner, ein drittes Boot zu bauen, welches Ende 1985 fertig gestellt wurde und 1986 ins Wasser gelassen wurde. Es hieß Stars&Stripes’87 und war anfänglich nicht besonders beliebt im Team, weil es durch seinen großen Deckssprung so häßlich für damalige Zwölfer war. Darüber hinaus brachte es das Team an den Rand des finanziellen Ruins. Ende 1986 im Luis Vuitton Cup war das Team so gut wie zahlungsunfähig. Leider erwieß sich das dritte Boot nicht gerade als der schnellste Zwölfer der Welt in den Vorrunden. Zumindest das schier unschlagbare Team New Zealand unter dem 25 jährigen Chris Dickson setzte Conner stark zu. Ebenso sein persönlicher Erzfeind Tom Blackaller mit Paul Cayard als Taktiker. Nach dem Jahreswechsel kam aber der dort typische starke Wind mit Namen Doktor von Fremantle jeweils in den frühen Nachmittagsstunden auf. Dafür war die dritte Stars&Stripes gebaut und unter diesen Bedingungen war sie durchaus der schnellste Zwölfer der Welt. So wurden die Neuseeländer 4:1 und danach die australischen Verteidiger 5:0 abserviert. Die drohende Zahlungsunfähigkeit war dank zahlreicher kurzfristig eingesprungener Sponsoren vom Tisch. Einer jener Gönner war übrigens ein gewisser Donald Trump.

    Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 4 Daumen runter 0

  2. avatar AC 90 sagt:

    Jaaaaa, geil das ist genau die Art Segelsport, die ich aktuell in der Medienwelt vermisse.

    Like or Dislike: Daumen hoch 3 Daumen runter 0

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