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Virtuelles Segeln: Cleversailing App von Drachen-Weltmeister Malte Philipp

Die App vom Meister

Hobie Cats auf dem iPhone. Der Pfeil zeigt die Windrichtung auf dem eigenen Boot.

Segelspiele gehörten bisher nicht gerade zu den Stärken der zahlreichen Apps für iPod, iPhone oder iPad. Die Interpretation des Themas von Malte Philipp, dem ehemaligen Drachen-Weltmeister, Chefbundestrainer des DSV und Regattabuch-Autoren, könnte das ändern.

Seine App zurzeit für 1,59 Euro im iTunes-Store kann den Sport schmackhaft machen. Dabei geht es weniger um Strategie als Geschicklichkeit. Die Schiffe segeln sehr schnell. Im Tutorial bekommt man einen ersten Eindruck.

Man steuert die verschiedenen Boote (Opti, Starboot, Hobie Cat, TP52, Tornado) durch das Auspendeln des Mobilgerätes oder durch Daumenbewegung eines Steuerrads auf dem Display.

Starboote bei Cleversailing. Die Segelstellung kann manuell oder automatisch erfolgen.

Die Winddrehungen sind den Windmustern der echten Reviere angepasst. Um optimale Zeiten beim Zeitfahren zu erreichen, müssen sie klassisch ausgesegelt werden. Aber das Spiel wendet sich ausdrücklich auch an Nichtsegler und wird dem Anspruch bei ersten SR-Tests durchaus gerecht.

Phillipp sagt: “Die App ist etwas für alle, die Spaß am Segeln und Spielen haben. Diejenigen, die dabei noch etwas lernen wollen, kommen ebenfalls auf ihre Kosten.”

Optis im manuellen Modus. Das Steuerrad rechts unten wird per Daumen gedreht, der Tampen links bedient das Segel mit Auf- und Abwärtsbewegungen.

Die App soll in Kürze auch für mobile Android-Geräte verfügbar sein.

SR-Urteil: Ein Spiel mit Sucht-Potenzial für kurze Abstecher zum Segelsport.

Cleversailing Website

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.
Fallentasche XT

11 Kommentare zu „Virtuelles Segeln: Cleversailing App von Drachen-Weltmeister Malte Philipp“

  1. avatar follistar sagt:

    angegebener app-Preis war bis 2.Januar befristet!

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  2. avatar John sagt:

    Läuft auch nicht auf dem iPod Touch…

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  3. avatar Kosch sagt:

    Also auf meinem iPod Touch (aktuelles Weihnachtsgeschenk)+ iPhone GS3 läuft’s komplikationslos. Preis ist aktuell 2,39. Ist imer noch ein Witz, wenn ich bedenke, dass ich nach dem ersten Drittel des Films für diesen Preis jeden Kinosaal verlassen müßte. Ansonsten kann ich dem Artikel nur beipflichten. Wunderbares Spielzeug, um die öde Winter zu überbrücken und anderen zu zeigen, warum Regattasport rasant und packend ist. Finde das Motto der Clversailing-Macher cool: Aurorennen war gestern. Sehr schöne und zeitgemäße Werbung für unsere Passion.

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  4. avatar robert Stanjek sagt:

    jetzt muss ich mir wohl doch ein phone holen

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  5. avatar Heini sagt:

    Zitat Kosch: “Wunderbares Spielzeug / Aurorennen war gestern”

    Und vor Autorennen war Super-Mario!?
    Aber in vier Jahren, wenn Du volljährig bist, darfst Du für die 2,39 € auch mal ne halbe Schachtel Kippen kaufen.

    scnr ;)

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  6. avatar Burkhard sagt:

    Weiß aus eigenem Erleben, dass es nicht immer einfach war, meinen Sohnemann konstant für seinen Opti zu motivieren. Halte dieses Spiel daher für eine wirklich gute Sache, um Kids und Neueinsteiger für’s Segeln zu begeistern. Endlich mal ein entstaubter, innovativer Ansatz. Da hinter diesem Projekt der alte “Taktikpapst” Malte Philipp steht, scheint auch für “alte Hasen” genügend Unterhaltungspotential mit an Bord zu sein. Muß aus Ermangelung eines iPhones leider noch auf die Android-Version warten.

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  7. avatar Heini sagt:

    Ach so, die “Cleversailing-App” motiviert also zum Segeln, d.h. Zuhause bräsig auf dem Sofa im Warmen auf dem Handy daddeln motiviert dazu, stundenlang bei Regen und Kälte an der Pinne des Optis zu sitzen und um Tonnen zu fahren.
    Ja nee iss klar.
    Das ist ungefähr genauso realistisch, wie das Klein Dicki (12 Jahre/83 kg/Sport 6) Dank 4 Stunden täglichem FIFA-World spielen auf seiner PS3 zum Weltfussballer mutiert.

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  8. avatar McGyver sagt:

    Ich finde es ist ein nettes Spiel. Allerdings scheint der auto-modus noch nicht optimal zu sein. Zumindest bin ich beim Zeitfahren gegen mich selbst in manuellen Modus deutlich schneller. Ich hätte eigentlich erwartet, schlechter zu sein, weil ich ja gleichzeitig steuern und trimmen muss … Habt ihr da Erfahrungen?

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    • avatar Wilfried sagt:

      ist bei Simulationen immer so, um dich zu motivieren die komplexere Herausforderung anzunehmen. Wer würde schon manuell steuern wenn er mit Automatik immer schneller wäre.

      Beim richtigen Segeln droht uns ja auch inzwischen Gefahr von immer besseren Autopiloten. Nicht das die irgendwann nicht nur ausdauernder sind sondern auch noch schneller. Dann dürfen wir nur noch Strippen ziehen und Kaffee kochen. Und jedesmal wenn du die Pinne nimmst, zetert Mutti oder die Kinder “wir wollen ankommen und nicht ewig hier rumdümpeln”- ein Horrorszenario ;-)

      Wer das nicht für realistisch hält sollte immer an das hier denken, wenn die Kollegen ihn entgeistert angucken weil er sich ein Auto mit Schaltung angeschafft hat.

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      • avatar HansW. sagt:

        Ist lt. Beschreibung auf der Cleversailing Website genauso, wie Wilfried sagt. Erscheint mir persönlich auch logisch, um den “Mehraufwand” beim manuellen Trimmen und Steuern durch eine höhere Bootsgeschwindigkeit zu belohnen. Es gibt mittlerweile das Spiel auch als iPad-Version und als kostenlose Testversion für das jüngste Spielupdate (Dez. 2012) auf dem iPhone. Find ich gut, daß man hier jetzt erstmal probieren kann, ob sich ein Kauf überhaupt lohnt. Sind mit Kiel und Warnemünde immerhin zwei deutsche Reviere vertreten.

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