Strandung im Adria-Sturm: Segler setzen Notruf ab ohne zu wissen, wo sie sind. Wie kann das sein?

Denn sie wissen nicht, wo sie sind

Eine acht Meter lange Segelyacht reißt sich in der Adria bei Lignano im Sturm vom Ankerplatz los und gerät in Seenot. Die dreiköpfige Crew konnte später geborgen werden, eine Person verletzte sich. Ein Detail fällt bei der Meldung besonders auf: Die Crew konnte ihre Position nicht angeben. Woran kann das liegen?

Drei Segler geborgen, einer verletzt © Vigili del Fuoco

Drei österreichische Segler sind in der Nacht bei einem Sturm vor der Küste von Marano Lagunare aus einer Notlage geborgen worden. Nach übereinstimmenden Medienberichten geriet ihr etwa acht Meter langes Segelboot in der Lagunenregion zwischen Grado und Lignano Sabbiadoro bei einem plötzlichen Wetterumschwung in Schwierigkeiten. Die Männer setzten in den frühen Morgenstunden einen Notruf ab. Einsatzkräfte lokalisierten das Boot später auf einer Sandbank und brachten die Crew an Land. Ein Beteiligter wurde leicht verletzt.

Auffällig ist ein Detail: Die Segler konnten bei ihrem Notruf offenbar nicht genau angeben, wo sie sich befanden. Kommuniziert wurde per Telefon – das heißt, eine Verbindung bestand. Dennoch konnte die Crew den Rettungskräften nicht sagen, wo sie sich befand.

Wie kann es dazu kommen?

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