„The Black Knight“ mit Prinz Heinrich von Bayern am Steuer und den Martin-Brüdern an der Vorschot ist es erstmals in der 88-jährigen Geschichte der JJ Giltinan 18-Foot-Weltmeisterschaft gelungen, ein Rennen zu gewinnen. Dafür suchten sie sich das spektakuläre, windige Finale aus.
Die letzten Meter auf dem Weg zum Laufsieg:
Nach fünf von neun Rennen beim 18-Footer-Saisonhöhepunkt in Sydney hatte der Ur-Ur-Enkel des letzten bayerischen Königs Ludwig III. aus dem Hause Wittelsbach noch eine Podiumsplatzierung im Blick, dann fiel die Black-Knight-Crew aber nach zwei 12. Plätzen auf Rang sieben zurück und schien den Faden verloren zu haben.
Insbesondere das vorletzte Rennen verlief ernüchternd. Nach einer langen Kreuz zeigte das Trio zuvor vermisste Leichtwindqualitäten und ging auf Rang eins um die Luvmarke.

Aber das Feld zog am Ende des Vorwindkurses vorbei und insbesondere die Leetonnenrundung ging bei starker Strömung im Sydney Harbour ziemlich daneben. Am Ende fand sich die deutsche Crew auf Platz 12 wieder.
Die schwierige Leetonnenrundung in Rennen 8:
Das Podium geriet vor dem letzten Rennen aus dem Fokus. Aber am nächsten Tag reagierten die Bayern mit Trotz und einer beeindruckenden Leistung. Bei starkem Nordostwind mit 15 bis 18 Knoten zeigten sie, wie sich harte Trainingseinheiten auf dem Gardasee auszahlen können. Mit gutem Speed lagen sie nach solidem Start schon an der ersten Marke auf Rang zwei und rückten sofort nach dem Setzen des Gennakers auf Platz eins vor.

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