Philipp Buhls schwerste Prüfung ist gestartet: Schafft er die Top-Drei im 173-Boote-Feld?

Leistung bringen unter Druck

Philipp Buhl kämpft „um seine Existenz“, wie er es zuletzt formulierte. Für die Fortsetzung seiner Karriere benötigt er den DSV‑Kaderplatz zurück, den er zuletzt verlor. Als Ziel wurde ihm mindestens Bronze bei der EM in Split auferlegt. Zwei Tage sind gelaufen. Er liegt im Soll.

Philipp Buhl
Philipp Buhl führt an der ersten Luvtonne in seinem ersten EM‑Rennen. © EURILCA

Es ist eine schwere Hypothek, wenn man mit einem hoch gesteckten Ergebnisziel in eine Segelregatta geht, die von so vielen Unwägbarkeiten begleitet wird wie eine große ILCA‑7‑Regatta. Bei der vorgestern gestarteten Europameisterschaft in Split sind 173 Segler aus 44 Nationen am Start, so viele wie in keiner anderen olympischen Segeldisziplin.

Entsprechend anders ist ein Platz unter den Top drei zu bewerten. Bei der WM der Nacra17 vergangene Woche waren nur 35 Boote am Start. In solchen technisch ausgelegten Klassen kann man sich durch Investitionen in Training und Material einen Speedvorteil erarbeiten, der Topplazierungen deutlich verlässlicher vorhersehbar macht.

Im ILCA‑7 dagegen sind Speedunterschiede oft kaum messbar.

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Ein Kommentar zu „Philipp Buhls schwerste Prüfung ist gestartet: Schafft er die Top-Drei im 173-Boote-Feld?“

  1. jorgo

    sagt:

    Im Ansatz in Front den falschen Kurs absegeln …. ich dachte das passiert nur mir…..

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