Warum der Buckelwal mehr ist als die traurige Geschichte eines Meeressäugers

„Noch nie in der Geschichte hat ein Wal so viele Selfiesticks vor sich gesehen“

Die Geschichte rund um den Buckelwal (Timmy, Hope, Buckli, etc.) ist mehr als die traurige Geschichte eines Meeressäugers. Sie zeigt, wie schwer es geworden ist, in einem dauernden Strom aus Emotionen, Halbwissen und Aufmerksamkeit überhaupt noch Vernunft und Fakten von Lärm zu unterscheiden.

Generiertes Symbolbild

 

Der Buckelwal in der Ostsee war am Anfang einfach nur eine seltene Sichtung. Ein großes Tier am falschen Ort. Mehr nicht. Als die ersten Meldungen aus der Wismarer Bucht auftauchten, reagierten viele Menschen zunächst mit Staunen. Ein Buckelwal in der Ostsee ist ungewöhnlich, aber nicht völlig unbekannt. Immer wieder verirren sich Wale über Skagerrak, Kattegat und die Belte in die vergleichsweise engen und flachen Gewässer der Ostsee. Meist endet das schlecht. Genau das erklärten Meeresbiologen und Fachleute auch diesmal sehr früh. Doch diese Geschichte blieb nicht lange eine fachliche Geschichte.

Wenn die Öffentlichkeit ins Spiel kommt

Spätestens mit der ersten öffentlichkeitswirksamen Strandung vor Niendorf begann etwas, das man inzwischen aus vielen anderen Bereichen kennt. Bilder des riesigen Tieres im flachen Wasser verbreiteten sich innerhalb weniger Minuten über soziale Netzwerke. Menschen standen am Strand, filmten, kommentierten, spekulierten. Aus einem erschöpften Wildtier wurde ein digitales Ereignis. Erste Influencer kamen ins Blickfeld und wie so oft gibt es Streit, wenn Influencer auftauchen. Und damit begann sofort die emotionale Aufladung. Nicht nur Anteilnahme, sondern Lagerbildung. Selbst bei der Kreation der Namen wie „Timmy“, „Timmi“, „Buckli“ oder „Hope“ bildeten sich solche Lager. Um den Namen wurde später sogar öffentlich gestritten. 

Als der Wal später erneut vor Poel strandete, war die Sache endgültig außer Kontrolle geraten. In sozialen Netzwerken entstanden regelrechte Echokammern. Menschen ohne jede marinebiologische Erfahrung erklärten plötzlich öffentlich, wie man einen Buckelwal retten müsse. Erst digital, dann mit Plakaten vor ort und durchgeknallten Menschen, die von Fähren sprangen und zum Wal schwammen, um „mit ihm zu reden“.  Gleichzeitig wurden Fachleute, die zur Vorsicht mahnten oder geringe Erfolgsaussichten beschrieben, massiv angegriffen. Wissenschaftler galten plötzlich als herzlos, untätig oder Teil irgendeines angeblichen Behördenversagens. Manche erhielten Beleidigungen und sogar Morddrohungen. Und immer schwingen Verschwörungstheorien mit, bei denen es um Geld oder Macht geht. Damit einhergehend: Falschinformationen, die rausgehauen und für gut befunden werden, solange sie in den eigenen Kram passen. Das ist bei dem Wal nicht anders als bei Impfstoffen, Elektroautos oder Treckerdemos. 

Besonders ernüchternd ist dabei, wie sehr inzwischen die Grenzen zwischen echter Expertise, Vermutungen, Halbwissen und glatten Falschmeldungen verschwimmen. In sozialen Medien stehen wissenschaftliche Einschätzungen heute direkt neben TikTok-Videos, emotionaler Musik unter Handyaufnahmen, KI-generierten Songs, erfundenen Behauptungen und irgendwelchen „Insiderinformationen“. Für viele Menschen ist kaum noch erkennbar, wer tatsächlich Fachwissen besitzt und wer einfach nur laut genug auftritt. Und laut waren plötzlich viele.

Es kommt nicht auf Fakten an, sondern auf Lautstärke

Der größte Teil der Gesellschaft ist bei solchen Themen meistens still. Die meisten Menschen beobachten solche Entwicklungen eher kopfschüttelnd, sprechen vielleicht am Küchentisch darüber und gehen dann wieder ihrem Alltag nach. Sichtbar ist im Netz dagegen fast ausschließlich ein kleiner, extrem lauter Teil. Menschen, die kommentieren, fordern, moralisieren, attackieren und permanent Druck erzeugen. Dieser kleine Teil prägt inzwischen öffentliche Debatten oft stärker als die schweigende Mehrheit. Beim Wal konnte man das in Echtzeit beobachten.

Es entstand ein digitaler Mob, der irgendwann alles und jeden beeinflusste. Medien. Aktivisten. Politiker. Behörden. Offenbar sogar sehr reiche Menschen. Denn plötzlich wurden Summen mobilisiert, die man sonst kaum für den Schutz von Schweinswalen, Seevögeln oder sterbenden Fischbeständen in der Ostsee zusammenbekommt. Rund 1,5 Millionen Euro sollen am Ende bewegt worden sein. Aktiviert durch eine Mischung aus Livetickern, viralen Videos, Social-Media-Kampagnen und dem verzweifelten Wunsch nach einer Heldengeschichte mit Happy End.

Walkadaver im Livestream. Screenshot Youtube

Dabei hatten Fachleute von Anfang an erklärt, wie gering die Chancen sind. Viele Meeresbiologen wiesen früh darauf hin, dass sterbende Großwale häufig flache Bereiche aufsuchen. Nicht nur aus Orientierungslosigkeit, sondern offenbar auch, um nicht in der Tiefe zu ertrinken. So brutal das klingt: Der Wal könnte sich seine letzten Stunden selbst gesucht haben. Doch in einer Welt, in der Fakten inzwischen regelmäßig gegen Emotionen verlieren, wollte das kaum noch jemand hören. Narrativ in den Chats: „Das Meeresmuseum will mit dem Walskelett Millionen verdienen!“

Dann begann ein Rettungsspektakel, das irgendwann jede Grenze verlor. Influencer inszenierten sich vor Kameras. Aktivisten stritten öffentlich. Experten wurden beschimpft. Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus schien zwischenzeitlich selbst auf dieser emotionalen „Walflüsterer“-Welle mitzuschwimmen. Gruppen zerstritten sich öffentlich um Zuständigkeiten und Deutungshoheit. Jeder wusste plötzlich alles besser. Jeder wollte derjenige sein, der den Wal rettet. Noch nie in der Geschichte hat ein Wal so viele Selfiesticks vor sich gesehen. 

Und während all das passierte, lief die mediale Maschine zuverlässig weiter. Der Youtube-Kanal News5 sendete rund um die Uhr, noch nach dem Tod des Wals einen Livestream vom Kadaver des toten Wals vor Anholt und sammelt rund um die Uhr Spenden. Dort, wo bei anderen Nachrichtenkanälen Aktienkurse und Kurznachrichten durchs Bild laufen, läuft bei News5 die eigene IBAN und das Paypal Konto. Die BILD produzierte Liveticker, Dauerupdates und maximale Reichweite. Das Internet bekam genau das, was es liebt: Drama, Hoffnung, Wut, Tränen, Schuldige und Heldenrollen in Echtzeit. Am Ende muss man leider sagen: Die eigentlichen Sieger dieser Geschichte heißen Reichweite und Aufmerksamkeit. News5 bekam Klicks, Sichtbarkeit und Spendendynamik. Und Besucher im Chat, die ihre eigenen Wahrheiten verbreiteten und es noch heute tun. Die Bild bekam Traffic und Emotionen. Influencer bekamen Aufmerksamkeit. Kommentarspalten bekamen ihr tägliches Empörungstheater. Auch diese hier wird das wieder tun. 

Ein Wal als Sinnbild

Und sonst? Sonst gibt es eigentlich nur Verlierer. Der Wal ist tot. Wissenschaftliche Expertise wurde öffentlich zerlegt und lächerlich gemacht. Behörden wirkten getrieben statt souverän. Die öffentliche Debatte wurde von Emotionen, Halbwissen und digitalem Gruppendruck dominiert. Und viele Menschen haben erneut gelernt, dass Lautstärke im Netz heute oft mehr zählt als jahrzehntelange Erfahrung.

Das Erschreckende ist: Dieses Muster sieht man längst nicht mehr nur bei einem Wal in der Ostsee. Ob Umweltpolitik, Migration, Verkehr, Energie oder Landwirtschaft — immer häufiger lassen sich politische Akteure von extrem aufgeladenen Online-Debatten treiben. Nicht selten entstehen daraus hektische Entscheidungen, symbolische Maßnahmen oder öffentlicher Aktionismus. Politiker reagieren zunehmend auf den lautesten Teil der Debatte, weil dieser durch soziale Medien riesig wirkt, obwohl er oft nur einen kleinen Teil der Gesellschaft repräsentiert. 

Und genau dadurch verlieren viele Verantwortliche offenbar zunehmend das Gefühl dafür, was die Mehrheit eigentlich erwartet: Ruhe, Vernunft, Augenmaß und Entscheidungen auf Basis von Fakten statt digitaler Erregung. 

Doch diese stille Mehrheit produziert keine viralen Clips. Sie startet keine Shitstorms. Sie schreibt keine Morddrohungen. Sie trendet nicht. Der laute Teil dagegen schon. Und deshalb gewinnen inzwischen oft genau jene, die am meisten Lärm machen. 

Und am Ende verlieren alle. 

Und vielleicht ist genau das der bitterste Gedanke, der von dieser Geschichte übrig bleibt: Der Wal war vermutlich gekommen, um zu sterben. Nun wurde er vorm Sterben nochmal vermarktet, gefilmt und – man muss es so nennen – gequält statt ihn einfach in Ruhe sterben zu lassen, so wie hunderte andere Wale täglich. Nun liegt er verwesend vor der Küste. Das gilt inzwischen offenbar auch für die Vernunft. Sie liegt ganz augenscheinlich immer öfter verwesend irgendwo herum. 

93 Kommentare zu „Warum der Buckelwal mehr ist als die traurige Geschichte eines Meeressäugers“

  1. Ulrich Scharmann

    sagt:

    was für ein persönliches Glück für Sue Scheidegger, dass sie nicht zu solchen Menschen gehört, die solche Artikel schreiben und sie damit zum moralischen Hochadel zählt, der die Weisheit besitzt, einen Zusammenhang zwischen dem einmalig dramatischen Sterben eines Wales und dem Sterben von Bienen wo auch immer auf dem Planeten erkennen kann. Von einem ungeklärten Einzelereignis auf die Probleme der ganzen Welt zu folgern, dazu gehört schon eine riesige Portion Naivität.

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  2. Kitty

    sagt:

    Ich finde es wirklich schlimm, wie sich Menschen über das arme Tier streiten. Ich habe von Anfang an gedacht, der Wal ist das empathischste Wesen in dieser ganzen Geschichte. Er hätte so viele Leute verletzen können, die sich an seiner Fluke aufhielten. Für mich, war er das intelligenteste Lebewesen in dem ganzen Irrsinn!

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  3. Jörg Weber

    sagt:

    Moin Stephan,
    danke für Deinen treffenden Artikel.
    In der heutigen Gesellschaft gibt es eine Tendenz zur Naturromantik, die oft nicht mit der Realität übereinstimmt und/oder dieselbige auch immer mehr verdrängt.
    Diese Illusion der Naturverbundenheit führt sicherlich oft dazu, dass wir die tatsächlichen ökologischen Zusammenhänge und Herausforderungen nicht mehr erkennen und/oder verstehen.
    Darunter fällt dann auch die Frage:
    Wildtiere retten – moralische Pflicht oder unnötiger Eingriff in die Natur ?
    Fazit:
    Wir sind eben nicht die

    1. Jörg Weber

      sagt:

      Krone der Schöpfung !

  4. Kerstin Wienhold

    sagt:

    Ehrlich gesagt…ich war auch dafür, dass er gerettet wird und die Chance bekommt, weiterzuleben. Timmy war noch ein junger Wal und man konnte es nicht ertragen, ihn ewig gestrandet dort liegen zu sehen. Er sollte sterben. Niemand kann genau sagen, wie krank und desorientiert er wirklich war. Ohne die beiden Geldgeber wäre er dort jämmerlich verendet. Man hat es versucht, ihn das Weiterleben zu ermöglichen. Timmy hat es leider nicht geschafft, warum auch immer…das weiß bisher keiner…aber er durfte nochmal frei sein und schwimmen, das ist das Wichtigste. Er ist im Meer gestorben…und nicht auf der Sandbank elendigst verendet.

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    1. Er ist vermutlich qualvoll ertrunken, so wie das von den Meeresbiologen und Walforschern prognostiziert wurde.
      Vorher nochmal zwei Wochen richtig gestresst und somit gequält.
      Wale stranden absichtlich auf Sandbänken, wenn sie schwach sind. Warum wird so wenig auf Expertise vertraut und stattdessen Tiktokern geglaubt? Es ist unerträglich.

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    2. Dieter

      sagt:

      Dass Menschen Anteil nehmen am Leiden eines Tieres finde ich vom Grundsatz her erstmal gut; aber zu meinen, dass man es besser weiß, als Fachleute, ist für mich nicht nachvollziehbar! Mein Unverständnis verstärkt sich noch dadurch. dass die meisten der soo „tierlieben“ Leute ganz selbstverständlich Fleisch essen und damit das Leid unzähliger Tiere in ihrem sonstigen Leben ignorieren!! das ist letztlich schizophren…

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  5. Petra Grubert

    sagt:

    Herr Boden, danke für Ihren ausführlichen Bericht., dem ich voll und ganz zustimme.
    Wie soll es auch anders sein, schon wieder geht die Diskussion los. Für mich ist hier der Schlußpunkt.

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  6. Martina Brodbeck-Desoi

    sagt:

    Wir werden es wohl nicht mehr erfahren, was tatsächlich mit Timmy los war, was dann als Rettungsversuch passiert ist. Auch die vielzitierte Wissenschaft weiss gar nicht soviel über Grosswale und hat auch einfach zuviel Meinung in ihre Äußerungen (Sterbeplatz , Lebenswille, vermutete Krankheiten) . Das war ja selbst bei Corona besser.
    Aber zielorientierte Verschwörungsschwurbler führen die aufschäumenden Emotionen gerne an

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    1. Die „Wissenschaft“ hat im Fall des Wals teilweise exakt vorausgesagt, was passieren wird. Die Stellungnahme der britischen Walretter vom 8.4. liest sich wie eine Weissagung, die komplett so eingetreten ist.
      Sie verwechseln da offensichtlich was.

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    2. Karin A.

      sagt:

      joa, da haste auch wieder recht 😊 die meisten Wissenschaftler wissen meist mehr als irgendwelche Verschwörungstheorethiker 🤣

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  7. Martina Brodbeck-Desoi

    sagt:

    So ein Zufall: keiner der Initiative äußert sich, dazu warum Timmy in einer ungefilmten Nacht und Nebel Aktion viel zu früh Schicht und ergreifend abgekippt und entsorgt wurde: wenn schon retten wollen, dann nicht mit hysterischen Frauen und wichtigtuerischen Männern- es ist im tierschutz ganz oft so, dass äußerst merkwürdige Gestalten da das Wort führen.

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  8. Sue Scheidegger

    sagt:

    Solche Artikel und Menschen sind Schuld, was die Welt immer ärmer, kränker und kälter wird, was sie langsam stirbt! Ich möchte nicht zu diesen Menschen gehören die so sind! Die Wahrheit ist aus der Mode gekommen, auch das der Journalismus, Menschen spaltet und goutiert, interessiert nur noch wenige, oder die Falschen ohne Interessen und Gefühle, die sich ergötzen und darüber freuen, wenn sie sagen können, wir sind ja so vernünftig und haben es ja gesagt und gewusst, leider wird sich das böse rächen, wenn wir nicht versuchen emphatisch zu leben, es geht darum was passiert in unserer Umgebung, warum Wale stranden oder wenn die Bewohner der Meere ausgebeutet ausgerottet, vergiftet sind und wir keine Bienen mehr haben! Dann ist auch das Leben zu Ende und das für alle Menschen!

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    1. Erklären Sie mal: Was ist denn die Wahrheit? Oder anders gefragt: Listen Sie mal auf, was an diesem Artikel nicht der Wahrheit entspricht?
      Oder wollen Sie sich einfach nur über alles beschweren, was nicht Ihrer Meinung entspricht?
      Ich warte auf Ihre Anworten.

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    2. Ulrich Scharmann

      sagt:

      was für ein persönliches Glück für Sue Scheidegger, dass sie nicht zu solchen Menschen gehört, die solche Artikel schreiben und sie damit zum moralischen Hochadel zählt, der die Weisheit besitzt, einen Zusammenhang zwischen dem einmalig dramatischen Sterben eines Wales und dem Sterben von Bienen wo auch immer auf dem Planeten erkennen kann. Von einem ungeklärten Einzelereignis auf die Probleme der ganzen Welt zu folgern, dazu gehört schon eine riesige Portion Naivität.

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  9. Manuela

    sagt:

    Timmy hat es geschafft, ich bin sehr traurig aber er kam scheinbar zum Sterben wo er gestrandet ist, aber keiner hat es bemerkt . Es tut mir so leid, hoffe das sie wenn so etwas wieder passiert, das Tier in Ruhe sein ablegen hat.

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    1. Sibylle Plagemann

      sagt:

      Timmy hat es geschafft.Seine endlose Quälerei mit dem traurigen Ergebnis,das er letztendlich elendig ertrunken ist,macht mich immer noch sehr traurig.Statt ihn einfach in Ruhe zu lassen,müssen alle Schlaumeier der Welt darüber diskutieren wie man sein Elend am besten vermarkten kann.
      Und das Elend von Timmy hat ja leider immer noch kein Ende,stattdessen müssen die größten Arschlöcher noch auf das arme Tier draufsteigen,um noch eine coole Trophäe zu erhaschen.
      Das ist unsere sensationsgeile Welt heutzutage.
      Einfach ekelhaft!!!

  10. Ana Fraga

    sagt:

    Was mich am meisten an der Geschichte gestört hat sind die Stellungnahmen einiger Medien, die nicht mehr wissen, was neutrale Berichterstattung ist. Stattdessen wird ganz klar sich für eine Seite entschieden und die andere diskreditiert. Ja, wir sind Zeugen eines Phänomens geworden, welches erst noch versteht werden muss. Ich positioniere mich ganz klar: keiner weiß, wie es dem Wal ging und keiner weiß, was der Wal wollte. Wenn irgendjemand behauptet, der Wal wollte sich zum Sterben hinlegen, dann kann ich die Person, die Berichterstattung oder auch den sogenannten Experten nicht mehr für voll nehmen. Wenn mir aber jemand sagt, dieses Tier liegt im Sterben und kann die Gründe dafür auch aufführen, dann will ich das glauben. Nun wurde aber die Bevölkerung Zeugen, wie sich die sogenannten Experten, immer wieder eines besseren belehrt wurden. Glaubwürdigkeit der Experten ist leider verloren gegangen. Ich bin wieder für noch gegen eine Rettung gewesen. Ich bin aber für eine neutrale Berichterstattung, die ich als Leser nicht bekommen habe. Und das ist enttäuschend!

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    1. Ana Fraga

      sagt:

      Sorry, haben sich ein paar Rechtschreibfehler eingeschlichen, ich bitte dies zu verzeihen.

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      1. LieberNicht

        sagt:

        Frau Fraga .. oder wie immer …
        nein, es geht nicht um Rechtschreibfehler! die seihen allen verziehen.
        Sie behaupten Dinge/Aussagen, die nirgendwo belegt werden können
        „neutrale Berichterstattung“ nö, das was Sie damit meinen findet in der Tat nicht statt, weil es unmöglich ist.
        Erhrlich gesagt würde es mich nicht wundernd, wenn die den Wal schon vor anholdt rausgeworfen hätten und den Rest nur noch aus Showgründen durchgezogen hätten.
        dann passt das auch mit dem Todestermin und etc

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    2. Ich empfehle Ihnen, die Stellungnahme der britischen Walretter vom 8.4.2026, also weit vor der Aktion. Dort wurde genau vorausgesagt, was passiert. Aber Sie nehmen diese Experten mit Jahrzehnten Erfahrung mit vielen Walstrandungen nicht für voll.. https://segelreporter.com/panorama/stellungnahme-warum-britische-wal-retter-raten-timmy-sterben-zu-lassen/
      Was ist Ihre Erfahrung?

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    3. Lydia Friberg

      sagt:

      Da stimme ich vollumfänglich zu.

  11. Doreen

    sagt:

    Und da sind sie alle wieder…diese Einzeller, die so laut schreien das ihre Dummheit unbemerkt bleibt.
    erst Corona, da wussten sie alles. Demos…einfach mitlatschen und mit den anderen brüllen. Der Wal…freigeschwommen… oh man, lauter
    Experten mit Fachwissen von der YouTube-Uni. 😅selbstverständlich ist der geflohen. Hätte ich bei so einem Aufgbot an Hirnamputierten auch gemacht,
    sogar mit letzter Kraft. Das Schlimmste ist, die merken nicht wie bescheuert sie sind. Die denken echt sie haben Recht. Wir sind verloren.

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    1. Lydia Friberg

      sagt:

      Jeder Mensch ist mündig verfügt über einen Menschenverstand. Selbstverständlich läuft man bei den Corona-Demos mit, wenn man das Gefühl hat, die Berichterstattung ist einseitig und andere Koryphäen der Virenforschung kamen im Mainstream gar nicht erst zu Wort. Die Berichterstattung ist überwiegend einseitig geworden. Aber der Bürger will sich nicht das Essen vorkauen lassen, der Bürger informiert sich mittlerweile auch alternativ, und das sollte jeder tun. Letztendlich entscheidet jeder für sich selbst, auf welcher Seite er stehen will.

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      1. Andreas Fangmann

        sagt:

        klar. und wenn jemand glaubt, die Erde ist doch eine Scheibe, dann ist das auch eine alternative Sichtweise eines mündigen Bürgers…aber leider dennoch falsch. Und leider ist es weit weg von jeglichem Menschenverstand. Allgemein scheint bei einigen Menschen wissenschaftliche Erkenntnisse weniger Wert zu sein als ihre individuelle emotionale Weltanschauung. Etwas mehr Demut und weniger Hybris wären wünschenswert.
        Übrigens vielen Dank für den Artikel, dem ist nichts hinzuzufügen…ach ja, eins noch. Das, was passiert ist, mag gut gemeint sein, war aber nichts anderes als Tierquälerei in meinen Augen, was formal strafbar ist. Bin gespannt, ob hier irgendwann Klage gegen die Verantwortlichen eingereicht wird. Wäre dann wieder ein gefundenes Fressen für Social Media.

  12. Iris Schulte

    sagt:

    Warum hat dann das sterben so lange gedauert oder war es doch ein Überlebenskampf.Ganz zu schweigen vo der Freilassung das war eine richtige Tierqälerei aber darüber spricht ja keiner schade eigentlich.Meinen Dank gilt den beiden Sponsoren.

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    1. Ihr Dank gilt denen, die die ganze Quälerei finanziert haben?
      Und woher haben Sie eigentlich Ihr Wissen, das sich mit diesem Kommentar als Unwissenheit herausstellt?

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    2. Über die Spuren der Tierquälerei (beginnend mit dem ganzen Tamtam um das bedauernswerte Geschöpf noch an deutschen Küsten), wie sie wohl insbesondere während der Horrortour auf See und dem Aussetzen verursacht wurden, wird hoffentlich der Obduktionsbericht der dänischen Forscher und Behörden Aufschluss geben, die haben jetzt das Zepter in die Hand genommen, bevor die Trabrennbahn-Millionärin ihre Drohung wahr machen kann, den Wahlkadever wieder ins Meer zu bugsieren. Man darf auf die Ergebnisse gespannt sein. Ich hoffe sehr auf juristische Folgen.

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      1. Martina Brodbeck-Desoi

        sagt:

        Frau Rennbahn sollte besser mal die Geldmacherei auf Kosten von Pferden (sSchinderei bis zum Schlachthof – vor allem bei Galoppern) zum Thema machen

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    3. Lydia Friberg

      sagt:

      Stimme vollumfänglich zu.

  13. MANUELA GENTSCH

    sagt:

    Ich bin niemand der weiss was richtig und falsch ist…aber ich glaubte zu fühlen das der Wal nur sterben wollte…so einfach ist die Natur …

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  14. Dieter

    sagt:

    Sehr guter Artikel!! Aber vermutlich werden sich diese ganzen, lauten Dummen nicht angesprochen fühlen – dazu sind sie eben einfach zu dumm! Da passt der Satz dazu: was haben „tot sein“ und „dumm sein“ gemeinsam? Es merken nur die anderen…

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    1. Nein, sie machen einfach weiter. Neueste Erzählung: Der Wal lebt, der tote ist ein anderer, wir werden alle betrogen. Zwar sagt niemand, von wem, aber das ist ja auch egal.

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      1. Thomas Frick

        sagt:

        Na vom Meereskundemuseum natürlich. Das steckt doch hinter allem, von Tag 1 an. Oder wahlweise jemandem der zufällig einen ähnlich grossen toten Wal auf Lager hat.

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  15. Kerstin Schumann

    sagt:

    Aber warum hat der Wahl sich immer wiederholt frei schwimmem können ‼️⁉️

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    1. Freischwimmen? Man hat um ihn herum alles weg gebaggert, ihm Stress gemacht.
      Der ist eher geflohen. Wissen Sie eigentlich, wie scheu solche Tiere sind, erst recht in solchen Situationen?
      Und ein Tipp: Bevor man Theorien zu Walen verbreitet, sollte man sich erst einmal informieren, wie Wal eigentlich geschrieben wird. Da helfen auch keine plakativen Satzzeichen.

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      1. Stefan

        sagt:

        Recht haben sie 100%
        Vielen Dank

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      2. Becker 3

        sagt:

        Ich frage mich warum ist diese Freilassung erst nach so langer Zeit erfolgt wo der Wal schon erheblich geschwächt war.

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        1. Wilma ruth gertraud weinberg-riese

          sagt:

          zumindest hat ein Teil der dt. Bevölkerung Emphatie und Menschlichkeit gezeigt. Normalerweise kenne ich seit 1990 nur psychopathische Sadisten mit enormer krimineller Energie. besonders moslrms u evang. christen, keine Buddhisten und Hindis.

    2. Stefa

      sagt:

      Blöder Kommentar das ist wohl ein Booster zuviel gewesen

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      1. Wenn man keine Argumente hat, muss man beleidigend werden – immer die gleiche Leier. Ihr Kommentar zeugt sehr deutlich davon, auf welchem geistigen Niveau die Gesprächs(un)kultur inzwischen angelangt ist; Satzzeichen braucht es auch nicht mehr. Einfach nur peinlich.

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