In den Niederlanden hat die Saison der Skûtsje-Segelei mit einem gefährlichen Zwischenfall begonnen. Eines der 19 Meter langen Plattbodenschiffe ist im friesischen Langweer mit seiner 12-köpfigen Crew gekentert. Es konnte nur mit Mühe aufgerichtet werden.
Das Video zeigt, wie schwierig es ist, ein etwa 40 Tonnen schweres Skûtsje aufzurichten:
Der Start in die neue Skûtsje-Saison – die Szene haben wir hier schon einmal ausführlich beschrieben – ist von einem angsteinflößenden Zwischenfall überschattet worden: Beim traditionellen Auftaktrennen auf den Langwarder Wielen kenterte am Samstag das Skûtsje Twee Gebroeders von Skipper Jan Overwijk aus Oppenhuizen und Uitwellingerga. Bei starkem Wind schlug das historische Segelschiff vor den Augen zahlreicher Zuschauer auf der Rennstrecke um.
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Insgesamt 25 Skûtsjes, überwiegend aus der IFKS-Flotte, die nicht das Niveau der professionelleren SKS-Liga erreicht, waren zur offiziellen Eröffnung des friesischen Wassersportjahres angetreten. Schon kurz nach dem Start zeigten sich die anspruchsvollen Bedingungen: Die Schiffe krängten stark.

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