Das will man nicht erleben. Mit halb ausgerollter, schwer schlagender Fock auf eine Dalbengasse zutreiben, ohne Möglichkeiten, sich aus der Bredouille zu befreien. Schwerer Wellengang im Hafen macht die Situation nicht einfacher.
Dabei arbeitet der Mann im Cockpit verbissen. Ob er versucht, das knatternde Vorsegel einzurollen? Bei dem starken Wind scheint ihm die Kraft zu fehlen. Er ist in seinem Bemühen jedenfalls nicht erfolgreich. Oder versucht er, die Heckleine kontrolliert zu lösen, die noch an einem Dalben befestigt ist? Möglicherweise ist er auf dem Liegeplatz von den Bedingungen überrascht worden.

Es ist nicht viel über diesen Vorfall in Erfahrung zu bringen. Bis auf die Tatsache, dass es sich um einen Hafen in Connecticut am Nordufer des Long Island Sound handeln soll. Ungewöhnlich starke östliche Winde sollen in die Bucht gedrückt haben. Die festgezurrte Baumpersenning deutet darauf hin, dass die Yacht nicht gerade erst eingelaufen ist, sondern fest im Hafen lag. Ob Festmacher gebrochen sind? Wurden die Stege überflutet?
Wie auch immer: Die Fock wird diese Episode nicht überstanden haben. Hoffentlich ist auch der Yacht nicht mehr passiert. Das hängt wohl davon ab, wie lange sie von Wind und Wellen am Steg aufgerieben wurde. Und ob es gelang, mit vereinten Kräften die Leinenverbindung in Luv zu verstärken.

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