Auffällige Häufung: Warum derzeit so viele Segelboote stranden

Viel auf Schiet

Wer in diesen Tagen die Meldungen der Seenotretter auf Ostsee, Nordsee und Co. verfolgt, bekommt den Eindruck, dass kaum ein Tag ohne eine neue Strandung vergeht. Ist das so und wenn ja – warum ist das so?

© DLRG/DSRS/KNMR

Mehrere aktuelle Fälle verdeutlichen das. Vor Norderney strandete Anfang Juli eine Yacht am Nordstrand und blieb dort tagelang liegen. Vor zwei Tagen lief an nahezu derselben Stelle erneut eine Segelyacht auf eine Buhne auf. Auch in Dänemark häufen sich derzeit die Einsätze. Innerhalb weniger Tage mussten unter anderem vor Endelave, vor Langeland, Sjælland und bei Marstal Segelboote nach Grundberührungen oder Strandungen Hilfe anfordern Die dänischen Seenotretter veröffentlichen derzeit beinahe täglich, manchmal auch mehrfach am Tag Mittteilungen über gestrandete Yachten. Allein die Fotos und Videos im Verlauf dieses Artikels sind aus neun Fällen der vergangenen sechs Tagen. 

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2 Kommentare zu „Auffällige Häufung: Warum derzeit so viele Segelboote stranden“

  1. Andreas Borrink

    sagt:

    Wer in die Headlines des Segelreporter schaut, der bekommt tatsächlich den Eindruck, dass „kaum ein Tag ohne eine neue Strandung vergeht“. Über die natürlich berichtet werden muss. Was ja viel wichtiger ist, als z.B. das aktuelle Regattageschehen, das vor Urzeiten mal die Kernkompetenz des SR war.

    Ach ja: und über missglückte Anleger und verendende Wale. Klar doch……

    1. Ja, wir diskutieren intern in der Redaktion sehr oft, was wir von den zig Meldungen bringen oder nicht. Die allermeisten, weil wir kein Schadensportal sein wollen. Und wir versuchen immer eine Einordnung der Fälle, damit die Leser was mitnehmen können. Deshalb übrigens auch dieser Beitrag.
      Uns schicken übrigens auch Leser sehr häufig Hinweise zu solchen Meldungen. Alles andere haben wir versucht, in diesem Artikel einzuordnen.
      Grüße!

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