Orcas, Tampen, Fischernetz – die unglaubliche Nacht der Segelyacht Peppa vor der marokkanischen Küste.

Wenn ein von Orcas demoliertes Ruder das kleinere Problem ist

Die Straße von Gibraltar gilt als Hotspot für Orcas. Doch was der deutsche Langfahrtsegler Stephan Peters auf seiner Jeanneau 53 erlebte, geht noch darüber hinaus. Mit einem Orca-Vorfall in der Nacht nahm eine Serie von Zwischenfällen ihren Anfang. Wir haben mit ihm gesprochen.

Erst Orca, dann Tampen, dann Netz © Stephan Peters

Ein paar schöne Jahre im Mittelmeer und eine Atlantikrunde lagen im Kielwasser der „Peppa“, als Stephan Peters Ende Mai mit seiner Jeanneau 53  von den Azoren Richtung Mittelmeer unterwegs war. Er hatte sich wie viele Fahrtensegler intensiv mit den aktuellen Orca-Meldungen beschäftigt.

 

Die Crew entschied sich bewusst für eine südliche Route entlang der marokkanischen Küste. Dort waren zuletzt deutlich weniger Begegnungen registriert worden als vor Portugal. Geholfen hat es nicht. Die Verkettung unglücklicher Situationen nahm ihren Lauf, als die „Peppa“ in der Nacht die marokkanische Küste ansteuerte.

Plötzlich mehrere Schläge

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