Das Germany SailGP Team hat ein maximal enttäuschendes Wochenende in New York verbracht. Erik Heil kann seinen Frust nicht verbergen. Er ist insbesondere mit einer Schiedsrichterentscheidung überhaupt nicht einverstanden, aber auch andere Dinge gingen schief.

Es geht schon nicht gut los beim ersten Rennen von nur drei zählenden Fleetraces. Etwas früh an der Linie, der Schiebestrom falsch berechnet. Dann gelingt eigentlich der Anschluss an das Mittelfeld, aber zusammen mit den am Ende siegreichen Australiern geht der Kontakt zum Feld auf der falschen Seite der Vorwindstrecke verloren. Beide Crews fallen von den Foils, GER wird Letzter. Bei nur drei geplanten Rennen nach dem Ausfall des ersten Tages ist das eigentlich schon das Aus im Bestreben um einen Top-Drei-Platz.
Im zweiten Rennen dann der Super-GAU. Schon eine ausgezeichnete Position beim Start geht verloren, als die Kanadier mit einem kaum zu verteidigenden Angriff in die Leeposition rasen und die Beschleunigung verhindern. Vorletzter Platz an der ersten Tonne.
Aber nach dem zweiten Vorwindkurs ist das Team wieder im Spiel. Platz sechs scheint möglich. Die Dänen müssen ausweichen, halten sich aber nicht ausreichend frei und werden mit einem Penalty bestraft. So weit, so gut. GER muss aber den Crash verhindern, muss durch das eigene Manöver so weit in der Außenkurve die Tonne runden, dass die folgenden Franzosen und Briten innen durchrutschen und überholen.
Das erscheint ungerecht, gehört aber zum Segelsport dazu. Aber es kommt noch schlimmer.

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