Ein unbemanntes Überwasserfahrzeug (USV) der britischen Royal Navy ist mit der 55 Fuß langen Regattayacht „Lutine“ kollidiert. Die Royal Navy hat den Vorfall bestätigt und eine Untersuchung eingeleitet. Der Zusammenstoß wirft Fragen zur Sicherheit autonomer oder ferngesteuerter Schiffe im dichten zivilen Schiffsverkehr auf.

Der immer häufigere Einsatz von Drohnen auf dem Wasser mag Seglern Kopfzerbrechen bereiten. Wie geht man damit um, wenn man ihnen begegnet? Die Flotte der Saildrones wächst immer weiter, und auch unbemannte Motorboote spielen bei den Marinen eine immer größere Rolle – zuletzt als Rettungsboot im Iran-Krieg.
Nun kam es nach Angaben der britischen Marine tatsächlich zu einer Kollision mit einer Segelyacht während einer „kontrollierten Trainingsübung“ im Hafen von Portsmouth. Beteiligt war ein unbemanntes Boot des Typs Rattler, das zum Experimentierprogramm der Royal Navy für künftige autonome Marineoperationen gehört. Sowohl das USV als auch die X-55 Lutine, die vom Lloyd’s Yacht Club betrieben wird, wurden beschädigt. Beide Schiffe blieben jedoch schwimmfähig und konnten später wieder eingesetzt werden.

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