Olympia-Bewerbung: Kiel ist als Segelstandort dabei

Bewährtes Duo

Nun steht es fest: Weil sich der DOSB für München als deutschen Olympia-Bewerber entschieden hat, ist Kiel als Austragungsort für die Segelwettbewerbe gesetzt. Voraussetzung ist allerdings, dass Deutschland auch vom IOC den Zuschlag für die Spiele erhält. Schon 1972 waren Kiel und München die Austragungsorte.

Kiel als Segelstandort gesetzt – falls die Spiele kommen © Stephan Boden

 

Kiel ist Teil der deutschen Bewerbung um Olympische und Paralympische Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044. Der Deutsche Olympische Sportbund hat sich für das Konzept mit München als Hauptaustragungsort entschieden. Daher steht nun fest: Sollte Deutschland später vom IOC den Zuschlag bekommen, sollen die olympischen Segelwettbewerbe auf der Kieler Förde ausgetragen werden.

Damit setzte sich auch das Konzept München/Kiel gegen KölnRheinRuhr durch, das für die Segelwettbewerbe Rostock-Warnemünde vorgesehen hatte. Für Kiel wäre es eine Rückkehr auf die olympische Bühne: Bereits 1972 wurden die Segelwettbewerbe der Münchner Spiele vor Kiel ausgetragen. Es wäre also ein bewährtes Duo,

Der Olympiahafen der Spiele 1972 in Schilksee. Foto: Wikipedia

Noch ist allerdings nichts vergeben. Die DOSB-Entscheidung bestimmt zunächst nur, mit welchem deutschen Konzept das weitere internationale Bewerbungsverfahren geführt wird. Welche Sommerspiele Deutschland am Ende konkret anstrebt und ob das IOC die Spiele tatsächlich nach Deutschland vergibt, ist offen.

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