Finne fährt mit selbstgebautem Solarboot über 3.000 Seemeilen bis Spanien – und erleidet Schiffbruch vor dem Hafen

Erst ohne Sprit, dann ohne Glück

Wenn Geschichten mit „eigentlich“ beginnen, bedeutet es meistens, dass bei einer Reise irgendetwas schief gegangen ist. Das trifft auch bei der Geschichte rund um die Helios 11 zu, einem selbstgebauten Solarboot, mit den ein Finne gerade nach einer erfolgreichen Reise ein trauriges wie kurioses Ende gefunden hat. 

Helios 11 Solarboot undter Segeln
Das Solarboot, das mit dem Rigg eines DN-Eisschlittens auch Windkraft nutzt. © Instagram: lukas.seaman

Eigentlich hatte die Helios 11 ihre große Bewährungsprobe längst bestanden. Rund 3.100 Seemeilen war Lukas Sjöman mit dem selbstgebauten Solarboot, auf dem er auch ein Eissegel-Rigg für den Vortrieb nutzte, von Finnland bis nach Ibiza gefahren. Der Finne hatte damit das geschafft, wofür er das ungewöhnliche Fahrzeug konstruiert hatte: eine lange Reise über Flüsse, Kanäle, Küstengewässer und das Mittelmeer, ohne fossile Brennstoffe für den Antrieb zu benötigen. Der Mann heißt übrigens wirklich so. „Sjöman“ bedeutet auf finnisch Seemann – es bliebt ihm also vermutlich nichts anderes übrig.

Das Solarboot-Wrack wird von den Steinen gekrant. © Marina Denia

Das Boot und die Reise



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