Nach der Strandung einer zwölf Meter Segelyacht an der Nordwestküste Gran Canarias ist ein Streit zwischen den Behörden entbrannt. Bei unseren Recherchen stießen wir auf Indzien, dass die Yacht schon einmal in den weltweiten Nachrichten auftauchte.

Zunächst ist die Geschichte eine, die zwar traurig aber eher unspektakulär erscheint. Seit dem 1. Oktober liegt eine Segelyacht bei Sardina de Gáldar an der Nordwestküste Gran Canarias auf den Felsen. Nach Angaben der Gemeinde wurde das Boot am Nachmittag gegen 16 Uhr gegen die Küste gedrückt und liegt seitdem unmittelbar am Ufer, nur unweit des kleinen Fischerhafens. Eine Bergung hat bislang nicht stattgefunden. Stattdessen wird die Yacht weiter vom Schwell gegen die Felsen geschlagen und zunehmend beschädigt.

Inzwischen hat sich um die gestrandete Yacht ein Streit zwischen der Gemeinde Gáldar und der zuständigen Capitanía Marítima in Las Palmas entwickelt. Das Rathaus verlangt Auskunft darüber, warum das Schiff bislang weder geborgen noch abgeschleppt wurde. Zudem will die Gemeinde wissen, wer für die Yacht verantwortlich ist und welche Maßnahmen gegenüber Eigner, Betreiber oder Versicherung eingeleitet worden sind.
Befürchtet werden neben einem möglichen Totalverlust auch Umweltschäden, falls Treibstoff oder andere Schadstoffe austreten. Wie die Yacht überhaupt an die Küste geraten ist, bleibt derzeit ein Rätsel. Öffentlich bekannt ist lediglich, dass sie seit dem 1. Oktober dort liegt. Ob sie sich von einem Ankerplatz losgerissen hat, führerlos verdriftete oder bei einem Manöver auf die Felsen geraten ist, geht aus den bisher veröffentlichten Angaben nicht hervor.
Das ist die traurige, wenn auch leider gewöhnliche Sache an der Geschichte. Nun die ungewöhnliche:

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