Bootsbau: 30 Fußer von Sparkman & Stephens nach 83 Jahre altem Vorbild

Schlicht schön

Ein Beispiel das bezahlbar, handlich und pflegeleicht nicht 0815, gesichts- und seelenlos wie ein Etap-Hotel sein muß, ist die neue S&S 30. Diese Sparkman & Stephens Konstruktion knüpft an ein altes langkieliges S&S Design von 1935 an.

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Erdmann Braschos

Sein Spezialgebiet umfasst Mega-Yachten, Klassiker, Daysailor und Schärenkreuzer. Mehr über Erdmann findest Du hier.

11 Kommentare zu „Bootsbau: 30 Fußer von Sparkman & Stephens nach 83 Jahre altem Vorbild“

  1. avatar Holzwurm sagt:

    Der Innenausbau sieht ja mal so richtig schei… aus! Die schöne klassiche Optik sollte sich doch wohl in Teak/Mahagoni unter Deck fortsetzen. So richtig günstig finde ich jetzt 100TEUR für nen Daysailer auch nicht.

  2. avatar stefan sagt:

    Wo da ausser dem Namen der Bezug zu den “langkieligen Klassikern” sein soll, erschliesst sich mir nicht. Das Boot ist eins wie viele andere die sich im US-Bootsmarkt tummeln.

    Und ganz ehrlich: für das Geld würde ich mir lieber eine J/100 kaufen. Da bekommt man das Selbe für den gleichen Betrag. Allerdings um das Wissen, das es das besser segelnde Boot ist.

    http://www.jboats.com/j100

    • avatar SR-Fan sagt:

      Hm, das mit dem Wissen ist so eine Sache. Ich will Dir nicht widersprechen, da ich die Boote nicht kenne, allerdings sprechen die reinen Daten jetzt nicht gleich dafür. Die S&S 30 ist … 15 % leichter bei nur 4% weniger Segelfläche und hat dabei einen rund 13% besseren Ballastanteil.

      VG

  3. avatar x-claim sagt:

    Nur eine kleine Anmerkung: Hier oben im Text schreibst du es wäre das Design 95 von 1935, in der BilderStory schreibst du es wäre das Design 97 von 1935.

    Ansonsten hat stefan bereits alles gesagt.

  4. avatar Friedrich sagt:

    Für einen Bruchteil des Preises gibt es seit einigen Jahren ein verdammt ähnliches und noch ein bischen hübscheres Boot von Knut Biehl als 8:8.

    Wer kauft diese sauteuren Spielzeuge eigentlich und wird es überhaupt gebaut und verkauft? Erzielen diese Boote auf dem Long Island Sound Stückzahlen?

  5. avatar Cat-Fan sagt:

    Ob einem das Boot gefällt oder nicht ist Ansichtssache, aber bezahlbar, handlich und pflegeleicht? Von welcher Welt sprechen wir? 10m Daysailer sind doch eher eine gehobenere Preisklasse. Um das mal mit der Autowelt zu vergleichen würde ich bei einem Golf noch von bezahlbar sprechen, aber nicht bei einer M-Klasse. Auch wenn es bei Booten noch wesentliche Steigerungen gibt. Bezahlbare Boote gibt es meiner Meinung nach nur gebraucht oder bei 20 Fuß

  6. avatar Andreas Ju sagt:

    “Bezahlbar” – na, das ist bei 100.000 € leicht mal so gesagt.

  7. avatar andreas borrink sagt:

    Ein hübsches, kleines Segelboot. Müsste mit dem Teufel zugehen, wenn das nicht auch sehr schön segelt. Den minimalistischen Innenausbau finde ich durchaus gelungen und dem Zweck angemessen; vielleicht etwas zuviel Ähnlichkeit mit dem schwedischen Elch…..

    Nur der achtere Auslauf des Cockpitsülls ist völlig in Daniela Abbott’s Hose gegangen. Gewollt und nicht gekonnt. Man beachte dazu die Skizze des greisen Masters – der wusste noch, was “goldener Schnitt” bedeutet.

    Zum Preis: Naja, nicht gerade ein Schnäppchen. Aber das Finish des dunkelblauen Rumpfes sieht – zumindest auf den Fotos – erstklassig aus. Sowas kostet eben und ist mit Biligbooten aus dem (europäischen, nicht US-amerikanischen!) Osten nicht zu vergleichen. Mal (am Objekt) sehen, ob sich da nach der ersten Saison nicht auch brechreizfördernd die Gewebestrukur abzeichnet, wie bei Dunkelblau leider üblich!?

    Insgesamt finde ich die Philosophie hinter solchen Booten (wie von Erdmann einleitend treffend beschrieben) gut. Gibt es aber auch schon für 10% des aufgerufenen Kurses; heisst dann: gebrauchte Elb-H-Jolle!

  8. avatar äh sagt:

    Im Text ist es ein Daysailer, und bei Bild 8 ein Overnighter.
    Häää wat denn nu??

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