Braschosblog: Der 90 Fußer “Freya” ist die 2000. Swan in 46 Jahren

Noblesse zwischen Billig(h)eimern

So wie diesmal, als der finnische Sommer mit strahlend blauem Himmel bei kräftigem Sonnenschein sein bestes gab, die Gurte um den U-Spant der netto 53 Tonnen verdrängenden „Freya“ gelegt und der gut 28 m lange, 6 ½ m breite Bolide eingewassert wurde. Gezeichnet natürlich vom argentinischen Ästheten German Frers, der seit gut drei Jahrzehnten schon den Mercedes unter den Segelyachten zeitgemäß und – im Sinne cleverer Markenführung verhalten mit der Zeit gehend – zeichnet.
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Erdmann Braschos

Sein Spezialgebiet umfasst Mega-Yachten, Klassiker, Daysailor und Schärenkreuzer. Mehr über Erdmann findest Du hier.

4 Kommentare zu „Braschosblog: Der 90 Fußer “Freya” ist die 2000. Swan in 46 Jahren“

  1. avatar TBC sagt:

    Ein “klasse” Beitrag. Da bekommt man ja glatt Lust, sich sofort eine neue Swan zuzulegen und seinen Billig(h)eimer gepflegt in die nächstbesten Klippen zu jagen.

    Warum hab ich nur das Gefühl, da steht einer über allen Dingen und rümpft über das niedere Fussvolk die Nase? Komisch……muss wohl am Wetter liegen. Aber: weiter so……

  2. avatar imanuel sagt:

    Na wo er recht hat, hat er recht!

    Ich hatte das geneigte Vergnügen über 50.000sm auf verschiedensten Swans fahren zu dürfen und müßte lange nachdenken was mir nicht gefiehl an diesen Booten, ok, manches ist nur bedingt zugänglich und an das Geschwindigkeitspotential moderner Leichtbauten reichen zumindestens die S&S Risse nicht heran, dennoch hört man obligatorisch in jedem Hafen das Wort Beautyfull.
    Während die Skipper vieler andererYachten nach langen und oder harten Seschlägen zunächst ihre Bastelstunden einlegen, kann man sich auf einer Swan ziemlich sicher sein, nahtlos zum gemütlichen Teil der Reise übergehen zu können.
    Problematisch ist lediglich der Umstand, dass andere Yachten es nach so langer Schwanerei schwer haben die Gunst des Skippers zu erlangen.

    • avatar Simon sagt:

      Ich glaube, es geht hier nicht um die Qualität, die zweifellos sehr gut ist und auch unbestritten ihren Preis hat, sondern um die herablassende Art des Autors. In einem späteren Beitrag wird sich darüber beschwert, dass zu wenige (auch junge) Fahrtensegler existieren. Mit so einer Art wird das Verhältnis zwischen shantychorbegeisterten Geldopas und jungen/normalen Segelbegeisterten nicht gerade gefördert.

      • avatar imanuel sagt:

        Meint ja nicht, dass ich nicht auch gerne Abwärts, die Sex Pistols, Social Distortion oder The Clash hören würde oder mir eine Swan, gleich welcher Größe, auch nur ansatzweise leisten könnte.

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