Bayesian: Wie eine Klage Italiens Yachtindustrie in Unruhe bringt

Werften gehen auf Distanz

Der Fall Bayesian bringt nicht nur die italienische Werftengruppe TISG in Unruhe. Nachdem der Konzern den Eigner, den Kapitän und weitere Besatzungsmitglieder auf hunderte Millionen Schadenersatz verklagt hat, wächst der Widerstand in der Branche. Konkurrenten distanzieren sich öffentlich von diesem Vorgehen, Eigner fragen sich: Kann mich meine eigene Werft nach einem Unglück verklagen?

„Bayesian“ © Perini Navi Press

Worum geht es?

Die Klage über etwa 456 Millionen Euro gilt in der internationalen Yachtbranche als ungewöhnlich. The Italien Sea GroupTISG  begründet die Forderung auch mit Imageschäden, entgangenen Verkäufen und wirtschaftlichen Folgen für die Werft. Dabei sind die Untersuchungen zum Untergang der Bayesian noch längst nicht abgeschlossen. Sowohl die britische Marine Accident Investigation Branch (MAIB) als auch die italienische Justiz ermitteln weiter.

Derzeit hat vor allem aber die Klage erhebliche Folgen. Welche sind das?


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