Erneut macht das als Plüschowhafen bekannte Becken in Kiel von sich reden, wo sich ältere Sportboote und kleine Yachten ohne regulären Liegeplatz sammeln. Am Sonntag musste ein Zweimaster in erbärmlichem Zustand von Feuerwehr und THW vorm Sinken gerettet werden. Das Problem ist aber ein anderes. Über die Außenwirkung eines Geländes und die Folgen für die ansässige Schwentineflotte.

Der Regen ist gerade durchgezogen, die warme Sonne lässt den Boden dampfen. Hinter den Absperrgittern an der Kaimauer des Plüschowhafens stehen zwei Fahrzeuge des THW und ein Bürocontainer. Kabel mit Fahrüberschutz queren den Weg und laufen zur Kaimauer, ab der verschiedene Gerätschaften zu sehen sind. Dahinter: das heutige Problem – ein Zweimaster namens Sturmvogel. Ein denkbar marodes Schiff, umgeben von Ölsperren, nicht mehr alleine schwimmfähig. Und im Hintergrund zu sehen: eine Ansammlung von Segelbooten, für die das heutige Problem zum generellen Problem geworden sind – die Schwentineflotte. Die befinden sich zwar in einem anderen Bereich, aber in der Wahrnehmung ist das für Viele alles eins.

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