boot 2022: Mit aktuellem Hygienekonzept in Richtung Messestart – Termin bleibt bestehen

Die boot Düsseldorf findet nicht statt

Die Messe Düsseldorf hat in Absprache mit den Ausstellerbranchen sowie einer konsequenten Umsetzung der aktuellen Coronaschutzverordnung des Landes NRW entschieden, die boot 2022 wie geplant vom 22. bis 30. Januar 2022 durchzuführen.

Der Nord-Eingang zur boot in Düsseldorf © Messe Düsseldorf / ctillmann

UPDATE: Die boot Düsseldorf 2022 findet im Januar nicht statt.

Orientiert an den Bestimmungen, die für den Einzelhandel gelten, dürfen nur Besucher, die der 2G-Regelung – geimpft oder genesen – entsprechen, das Messegelände zur Laufzeit der boot betreten. Zusätzlich ist in allen Hallen das Tragen einer FFP2- oder medizinischen Maske Pflicht. Neueste Luftaustauschregulatoren sorgen darüber hinaus für eine regelmäßige Frischluftzufuhr in den Messehallen.

Messechef Wolfram Diener: „Die Messe Düsseldorf trägt, sowohl den Ausstellern als auch der großen Wassersport-Community gegenüber, eine Verantwortung die boot 2022 stattfinden zu lassen. Da wir schon vor zwei Wochen unsere Zugangsregelungen hinsichtlich der 2G-Bestimmungen aktualisiert haben, liegen wir mit der boot 2022 auch unter den Regularien der aktuellen Coronaschutzverordnung voll auf Kurs. Mit unserem erprobten Hygienekonzept ‚PROTaction‘ werden wir allen Beteiligten eine sichere Messe bieten können. Die Zustimmung aus der Wassersportbranche für die boot 2022 ist gut. Wir werden auch 2022 wieder eine boot aufstellen können, die den Startschuss in die neue Saison gibt.“

Die Nichtteilnahme einiger Luxus-, Segelyacht- und Motorboothersteller sei zwar bedauerlich und für die Messe Düsseldorf objektiv auch nicht nachvollziehbar, ergänzt boot Project Director Petros Michelidakis. Jedoch habe man mit globalen Marktführern wie zum Beispiel Princess und Sunseeker bei den Luxusyachten, Bavaria Yachtbau als größter Sportboothersteller Deutschlands für Segel- und Motorboote und Hallberg Rassy bei den Segelbooten ein „volles Pfund in der Waagschale“ und biete den Besuchern eine großartige Bootsschau mit einem breiten Angebot. Michelidakis: „Wir freuen uns sehr über die gute Unterstützung unserer Freunde aus der Bootsindustrie. Auch unsere Partnerverbände, der Bundesverband Wassersportwirtschaft in Deutschland und auf internationaler Ebene die European Boating Industry, arbeiten mit großem Engagement und Begeisterung an der Planung einer erfolgreichen boot 2022“.

Insgesamt dürfen sich die Düsseldorfer Messemacher über eine Unterstützung der ausstellenden Branchen freuen. Mitmachaktionen wie die Surfwelle „THE WAVE“, Wingsurfen und -Foilen auf dem 65m langen Aktionsbecken oder das Schnuppertauchen im neuen Tauchturm sind dank des mit Chlor desinfizierten Wassers ebenfalls sehr gut umsetzbar. Auf den Zuschauerplätzen gibt es eine Masken-Pflicht und die geforderten Abstandsregelungen werden konsequent eingehalten.

Um Stellungnahme zu ihrem Messeauftritt gebeten antworteten Bavaria Yachts und Allpa:

„Die boot in Düsseldorf ist für Bavaria Yachts die wichtigste internationale Wassersportmesse. Als langjähriger Partner werden wir mit fünf Motorbooten in der Halle 1 und fünf Segelyachten in der Halle 16 vertreten sein. Wir freuen uns auf die boot 2022 und ihre Besucher“, Marc Diening, CEO Bavaria Yachtbau.

Die Bavaria Yachtbau GmbH in Giebelstadt, Bayern, betreibt die größte Sportboot-Werft für Segel- und Motorboote in Deutschland. Auf der Werft können jährlich bis zu 1.200 Motor- und Segelboote gefertigt werden.

Marc Rutgers, Geschäftsführer des großen europäischen Wassersportgroßhändlers ALLPA: „Wir von ALLPA freuen uns auf die boot 2022. Wir werden dort unsere europäischen Kunden treffen. Ich vertraue darauf, dass die Messe Düsseldorf unter Berücksichtigung der aktuellen Schutzverordnung in Deutschland und mit der 2G-Regelung für Besucher, unseren Branchen einen guten und sicheren Ort für Geschäfte bietet.“

Weniger Hallen als sonst

Auch nach der Verschärfung der Corona-Maßnahmen im Dezember 2022 kann die boot Düsseldorf am geplanten Termin im Januar stattfinden. Eröffnet wird die boot 2022 von Verkehrsminister Volker Wissing (FDP). 

Aufgrund einiger Absagen wird der Rundgang diesmal kürzer ausfallen als in pandemiefreien Jahren, denn die Messe präsentiert sich 2022 in nur 13 Hallen.

Besonderer Anziehungspunkt für Segler ist die Halle 15, in der sich 40 Aussteller versammeln, unter ihnen Bavaria, Elan, Saare, Greenboats, Haber Yachts, Swallow Yachts und einige weitere Werften. Mit an Bord sind außerdem Jollenhersteller und sämtliche Klassenvereinigungen. Mittelpunkt ist das Sailing Center mit seinem attraktiven Bühnenprogramm rund um den internationalen Segelsport.

Zubehör finden Segler in den Hallen 9, 10 und 11. In den Hallen 13 und 14 geht es um Tourismus am und auf dem Wasser. Hier stehen die Experten der Charterunternehmen für Beratungsgespräche bereit und geben Tourismus-Verbände nützliche Infos und Tipps zu möglichen Reisezielen.

In Halle 9 geht es außerdem um das wichtige Thema Nachhaltigkeit. Zusammen mit der European Boating Industry (EBI) gibt die boot Düsseldorf den Startschuss für eine neue Bühne, das blue innovation dock (bid). Es bringt Unternehmen, Visionäre, Investoren und Politiker zusammen, um die Branche fit für die Zukunft zu machen.

Termin und Öffnungszeiten

Die boot findet vom 22. bis 30. Januar 2022 statt.
Geöffnet ist die Ausstellung täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr.

Der Online-Ticket-Verkauf läuft bereits. Die Tageskarte kostet 19 Euro, ermäßigt 12 Euro.

Weitere Informationen, auch zum PROTaction-Hygienekonzept, findet man ebenfalls unter: www.boot.de.

 

8 Kommentare zu „boot 2022: Mit aktuellem Hygienekonzept in Richtung Messestart – Termin bleibt bestehen“

  1. avatar waterman2000 sagt:

    Die Frage ist ob jemand hingeht. Immer mehr Aussteller sagen ab. Drosten profezeit gerade das Deutschland ab Januar dank Omikron ein großes Problem bekommt und die Nowea macht wie letztes Jahr in Zweckoptimismus.

    Das wird wieder nix.

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  2. avatar pl_info015 sagt:

    Klingt gut, ist es aber nicht – zumindestens nicht was die Präsenz der Segelyacht-Werften betrifft. So haben bisher wohl abgesagt:
    Gesamte Beneteau-Gruppe (mit den Marken Lagoon, Excess, Beneteau, Jeanneau, Prestige), Fountaine Pajot/Dufour, Solaris/CNB, Grand Soleil/Pardo, Italia Yachts, Swan, Amel, X-Yachts, gesamte Hanse-Gruppe (mit den Marken Hanse, Dehler, Moody, Fjord und Sealine) Oyster, Y-Yachts, Dragonfly. Und weitere werden folgen …

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  3. avatar Bernd Krieger sagt:

    Die warten doch nur auf ein Verbot von oben, damit sie dann staatliche Hilfen beantragen können…

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    • avatar Fairsöhnt sagt:

      Die Messegesellschaft gehört doch der öffentlichen Hand. Das wäre dann linke Tasche / rechte Tasche. Das ist also kein Argument.

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  4. avatar Rahade sagt:

    In der derzeitigen Coronlage eine für mich nicht zu verstehende Entscheidung.
    Andere sagen ihre Veranstaltungen ab und die Messe will etwas durchziehen, was nicht zur Situation in der Pandemie passt.
    Hören die Veranstalterdenn eigentlich Nachrichten.

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  5. avatar Bernd sagt:

    Sämtliche Klassenvereinigungen sollen dabei sein? Das ist mal wieder eine typische Übertreibung der Messe. Viele KVs kommen nicht, erstens, weil sie zu Coronazeiten vernünftig sind und zweitens, weil sie sich die Standgebühren nicht leisten können.

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  6. avatar Christian sagt:

    Komplett verantwortungsloses Verhalten der Messegesellschaft Düsseldorf. Die Verantwortlichen sollten sich einmal auf einer Intensivstation umsehen. G2 ist vor dem Hintergrund von Omikron ziemlich wirkungslos. Die Wahrheit ist 2021 fand die BOOT nicht statt und die Branche hatte trotzdem ein Rekord-Jahr. Wenn sich das 2022 wiederholt? Die BOOT hat schlichtweg Angst um ihre Existenzberechtigung. CEBIT, Hannover, die BOOT als nächstes? Andererseits wer sich so verhält, hat es nicht anders verdient. Und natürlich wird aktuell hinter den Kulissen um die Entschädigung im Fall der Absage gezockt. Viele Austeller werden im letzten Moment noch absagen, sofern vorher niemand mit Verantwortung die Reisleine zieht.

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  7. avatar Hermann sagt:

    Unglaublich wie die Aussteller und Messebauer verschaukelt werden.
    Messen sind überflüssig unter Umweltschutz Bedingungen eine Frechheit.
    Die BOOT hat es mal wieder auf die Spitze getrieben alle überredet die ganzen Vorbereitungen und Storno Zahlungen für Messebauer Hotels Transporteure kosten allein ein Vermögen.
    Aussteller sollten Ihre Internet Auftritte optimieren und nicht mehr auf das längst überholte Messen bauen.
    Schon gar nicht in so einem Nischen Markt.

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