Hamburg Boat Show by awn: Großer Besucherandrang, attraktiver Branchentreff

Sonnige Bedingungen

Sonnige Bedingungen bei der Hamburg Boat Show by awn. Bei strahlendem Sonnenschein drängten sich bereits am Donnerstagmorgen die Besucher auf dem 5.000 Quadratmeter großen Ausstellungsareal im Geschäft, im Zelt und auf dem Hof am Holstenkamp. Und das Late-Night-Shopping am Samstag erlebte seinen Höhepunkt um 22.45 Uhr, als eine zweite Kasse geöffnet werden musste, da die Schlange der Kunden zu lang war.

Die abschließende Messeparty soll schließlich bis in den frühen Sonntagmorgen gedauert haben. „Es ist noch besser gelaufen als erhofft“, strahlte dann auch Initiator und awn-Geschäftsführer Christoph Steinkuhl mit der Sonne um die Wette. Und da die Besucher sich nicht nur informierten, sondern auch kauften, strahlten auch die über 60 Aussteller.

Mit und ohne Bier (v.l.): Carsten Schulz (Sprenger), Heiko Zimmermann (Yachtfestival 365), Olivier Christen (Secumar), Martin Schwarz (Urgestein der Wassersport-Szene) und Christian Orlow (awn-Vertriebsleiter).

„Wir haben viele gute Gespräch geführt, und die Rettungswesten-Vorführungen auf dem Freigelände mit der DLRG locken wirklich die Menschen an“, freute sich Olivier Christen von Secumar. Auch Bernd Ihnken, geschäftsführender Gesellschafter von Schwer Yachten, war mit der Resonanz zufrieden. Die beiden Quicksilver-Modelle Activ 555 Cabin und Activ 675 Weekend waren ein ständiger Anlaufpunkt. „Wir hatten wirklich gute Gespräche mit interessierten Leuten. Unsere Präsentation hat sich gelohnt“, so Ihnken, der sein Geschäft seit dem Kauf vor zwei Jahren zusammen mit Arlene Schuster (Geschäftsführung) immer weiter ausbaut. In Hamburg unterstützte Enno Pfahl das Schwern-Team.

Evergreens der Branche (v.l.): Axel Böhm (Sales/Marketing Communications/Torqeedo), Ole Pietschke (Pantaenius) und Ralph Moser (Liros).

Elektro-Antrieb ist ein Kern-Geschäftsbereich von Dirk Weißenborn (Ditoma/Bootspunkt). Mit einer restaurierten Besst 505 aus Dänemark und elektrischen Bootsantrieben von WaterWorld lockte Ditoma-Mitarbeiter Michael Held die Besucher auf dem Freigelände an und erklärte, wie man mit elektrischen Bootsantrieben den Wassersport nachhaltig und emissionsfrei genießen kann. „Die Veranstaltung war sehr gut. Wir haben direkt vor Ort zwei Systeme verkauft“, freute sich Weißenborn.

Auch North Sails-Chef Stefan Matschuck, der mit Bertil Balser im Holstenkamp vor Ort war, war äußerst zufrieden: „Wir hatten heute vier Anfragen und schreiben gerade die Angebote“, berichtete er bereits am ersten Messetag.

Angenehmes Arbeiten: Daniel Barkowski (Boot & Fun Berlin) und Gunnar Struckmann (Gill Marine).
Fotos: Hell

Eine Neuheit präsentierte die Firma Flin Solar. Lasse Hochfeld demonstrierte die neue Flinrail. Nachdem die Kieler 2020 auf der Interboot in Friedrichshafen Flinsail, Solarmodule, ausgestellt hatten, die sich statt des Großsegels am Mast hochziehen lassen und zur Sonne ausgerichtet werden (die SZ berichtete), waren sie in Hamburg mit Modulen vor Ort, die sich in die Reling einhaken lassen.

Dabei werden Vorder- und Rückseite genutzt. Die Module lassen sich in beliebigem Winkel anstellen, um auch bei hochstehender Sonne höchst effizient zu arbeiten. Einfaches Handling und keine losen Enden, da die Leine im Rahmen des Solarmoduls verschwindet, sind Kennzeichen von Flinrail, das in Hamburg Dank des großen Besucherinteresses einem Dauerhandling-Stresstest unterzogen wurde. 

Kamen zum Berlin-Empfang in Hamburg (v.l.): Karsten Stahlhut (BVWW-Geschäftsführer), Teresa Vereterra Pérez (EBI-Team und Referentin für EU-Politik und Projekte), Milia Bunke (Projektassistentin) und Philip Easthill (EBI-Generalsekretär).

Auch die Messe Boot & Fun Berlin zeigte sich hochzufrieden mit der Hamburger Veranstaltung. „Es war genau richtig, hier präsent zu sein“, resümierte Projektmanager Daniel Barkowski. Der Empfang der Berliner Messe mit Schultheiss-Bier und Currywurst war ein voller Erfolg.  

Strahlte schon am ersten Tag: awn-CEO und Miteigner Christoph Steinkuhl (2.v.r.) – hier zusammen mit Michael Freudenreich (webasto/links), Nicolaus von Buddenbrock (Suzuki) und Goetz-Ulf Jungmichel (r.).

Unter den Besuchern am Holstenkamp waren auch viele Entscheider aus der Branche, darunter Hanjo Runde, CEO von Hanse Yacht AG, Karsten Stahlhut, Geschäftsführer des Bundesverbandes Wassersportwirtschaft, Philip Easthill, Generalsekretär European Boating Industry, und Nicolaus von Buddenbrock, Key Account Manager bei Suzuki Deutschland.

Der zeigte sich beeindruckt von der awn-Veranstaltung. „Ich finde die Idee einer so großen Hausmesse Messe gut und richtig.“ Um den nächsten Schritt zu gehen, bedürfe es vielleicht eines „neutralen Bodens“. Das Interesse der Branche an dieser Veranstaltung scheint groß zu sein. „Ich habe täglich vier bis sechs Anrufe von Lieferanten und Herstellern, die nächstes Jahr ausstellen möchten“, freute sich Christoph Steinkuhl. Die nächste Hamburg Boat Show by awn findet statt vom 23. bis 25. März 2023.   (hel)

Ortwin Runde, ehemaliger Erster Bürgermeister von Hamburg 1997 bis 2001, sein Sohn Hanjo Runde, CEO Hanse Yachts, Christoph Steinkuhl CEO A.W. Niemeyer und seine bessere Hälfte Nadine Seidel.
Foto: awn

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