Herbert Grabufke präsentiert Details zur neuen Favela 45

45 Fußer für 90.000 - Markenpartner ist Lidl

Charismatischer Haudrauf. SegelReporter Herausgeber Herbert Grabufke. © U. Röttgering

Moin, Moin, liebe Zielgruppe, ich melde mich aus Paraguay von der Hacienda Königsberg. Auf Anraten meines Anwalts habe ich meine Rückkehr nach Deutschland auf unbestimmte Zeit verschoben. Sobald einige rechtliche Probleme, die in Zusammenhang mit meiner Vergangenheit stehen, gelöst sind, werde ich wieder nach Hamburg zurückkehren. Mein Amt als Segelreporter-Herausgeber ruht jedoch nicht, denn dank des Internets kann ich meinen Redakteuren auch aus der Ferne unter die Arme greifen.

Aber nun zum Thema: Vor einiger Zeit haben wir bei SR die Varianta 44 getestet, die durch eine Reduktion auf das Wesentliche punkten kann. Dieser Gedanke ist nun von Bavaria Yachtbau aus Giebelstadt aufgegriffen worden. Unter dem Namen Favela 45 wird die Werft eine 14 Meter Yacht zum Preis von 89.999 Euro auf den Markt bringen, die die Idee der Reduktion auf das Minimum noch konsequenter umsetzt, als die Varianta 44 aus dem Hause Dehler. Als erstes Wassersportmedium weltweit haben wir bei SR Details zu der neuen Yacht aus Giebelstadt erfahren.

So sagte Bavaria Geschäftsführer Jens Ludmann gegenüber SR :„Eine Yacht ist nicht erst dann perfekt, wenn man nichts mehr hinzufügen, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann. Diesen Ansatz verkörpert die Favela 45 auf nahezu ideale Weise“.

Die Favela 45 basiert nach Werftangaben auf Rumpf und Deck der Bavaria 44. Der Kiel allerdings ist nicht wie üblich aus Gusseisen, sondern besteht aus Granit. Die Kiele werden aus einem nordkoreanischen Umerziehungslager bezogen, wo sie in mühevoller, aber kostengünstiger Arbeit millimetergenau zurechtgemeißelt werden.

In Sachen Rigg setzt man ganz auf Retrodesign. Beim Mast handelt es sich um eine unverstagt stehende brandenburgische Fichte, an deren Top eine sechs Meter lange Rah aus PVC Rohr angeschlagen ist. Das 70 Quadratmeter große Segel besteht aus einem in einem speziellen Verfahren aus PET Flaschen hergestellten Laminat. „Jedes Segel wird mit dem Logo unseres Markenpartners Lidl versehen, weswegen es in die Gesamtkalkulation der Yacht nur mit einem Bruchteil der Herstellungskosten eingeht.“ heißt es dazu aus dem Hause Bavaria.

Innen präsentiert sich die Favela 45 aufgeräumt. Bis auf die Niedergangstreppe und eine an Steuerbord befindliche Rohrkoje ist die Yacht in der Grundversion leer. Bei der farblichen Gestaltung der Rumpfinnenwände kann der Käufer zischen Kalkutta-Braun, Bronx-Ocker und Township-weiß wählen. Dieses Designkonzept geht auf ein junges Londoner Architekturbüro zurück, das einige Monate am sogenannten „Docklands Empty Home Design“ gefeilt hat, bis die Serienreife erreicht war.

Auf Elektrizität wird auf der Favela 45 fast vollständig verzichtet. Ein batteriebetriebenes GPS-Gerät sowie ebenfalls mit Batterien betriebene Positionslichter sind die einzigen Stromverbraucher an Bord. Für Beleuchtung unter Deck sorgen günstige Grableuchten, deren roter Lichtschein zudem sehr augenfreundlich ist.

Den Verzicht auf Logge, Lot und Kompass begründet die Werft damit, dass die Favela 45 bewusst für Segler konzipiert sei, die die ersten Gehversuche unter Segeln bereits erfolgreich auf anderen Yachten hinter sich gebracht hätten und auf solche Hilfsmittel nicht mehr angewiesen seien.

Der Clou ist die Motorisierung der Yacht. Statt auf einen teuren Dieselmotor setzt man bei Bavaria auf Muskelkraft. In der Steuerbord-Backskiste wohnen drei chinesische Zwerge, die über eine sinnreich konstruierte Mechanik einen dreiflügeligen Festpropeller antreiben. Dieser Antrieb wird von Bavaria unter dem Namen Dwarf Propulsion System (DPS) angeboten. In der Anfangsphase des Projekts habe man auch mit deutschen Langzeitarbeitslosen experimentiert, doch sei der Wirkungsgrad dieser Konfiguration zu schlecht gewesen, heißt es.

„Die wollten gleich einen Bordbetriebsrat gründen und feste Raucherpausen durchsetzen, so was geht natürlich gar nicht.“ bemerkte Bavaria Chef Ludmann gegenüber SR dazu. Nach Aussage der Werft ist das DPS arbeits- und menschenrechtlich völlig unbedenklich, was man sich vor Anlauf der Serienproduktion extra von der UN Menschenrechtskommission habe bescheinigen lassen.

Einer der Zwerge ist nach Werftangaben auch in der (aufpreispflichtigen) Pantry einsetzbar, wo er in den Geschmacksrichtungen „süß-sauer“ und „scharf“ alle Gerichte von 01 bis 99 kochen kann. Ab Mitte des Jahres soll auch die Geschmacksrichtung „gutbürgerlich“ verfügbar sein. In der Wintersaison können die Zwerge gegen eine geringe Gebühr in einem eigens auf dem Werftgelände errichteten Wohnheim untergebracht werden.

Wir bei SR halten die Favela 45 für geradezu revolutionär und sehen gute Chancen, dass diese Yacht den Markt nachhaltig beleben wird, zumal sie bei einem Fuß mehr Länge satte 10.000 Euro günstiger als die Konkurrenz von Dehler ist.

Ihr Herbert Grabufke (Herausgeber)

P.S. Übrigens bin ich jetzt auch auf Facebook und suche Anschluss.

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Uwe Röttgering

... der, der das Blauwasser Segeln liebt, aber zu immer schnelleren Schiffen tendiert - ob das am Einfluss von SR liegt ? ;o) Mehr findest Du hier.
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77 Kommentare zu „Herbert Grabufke präsentiert Details zur neuen Favela 45“

  1. avatar Ole H. sagt:

    klasse!
    An einem trüben, nassen (iggelligen) Wintertag starte ich nach dieser Lektüre äußerst erheitert in den Tag.

    Ich will die Kiste natürlich haben und somit wird mein allererster Gang auf der Segelerotikmesse in D-dorf der Stand der Bayern sein. Ich hoffe, dort Prospektmaterial und weiterführende Informationen zu bekommen. Möglichst aus erster Hand. Herr Grabufke – ich hoffe auf Ihr Kommen und könnte Ihnen auch eine Schutztruppe aus PIR oder DBR zusammenstellen.

    Hochachtungsvoll…

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  2. avatar Nils sagt:

    So soll es sein: Qualifizierte Informationen aus erster Hand! Mein Respekt!

    Bavaria ist mit diesem Konzept der Erfolg garantiert. In meiner Wohnung setze ich das „Docklands Empty Home Design“ seit Jahren um – mit besten Erfahrungen.

    Ahoi..

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  3. avatar Plan B sagt:

    Kann mir jemand sagen, wo hier der nächste Lidl ist ?!?!!

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  4. avatar T.K. sagt:

    Wo bleibt die Segeljolle für einen Euro?

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  5. avatar Kersten sagt:

    …was raucht man den so in Paraguay?

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  6. avatar Sven sagt:

    1.Die Raucherpause der drei Zwerg Chinesen (in fachkreisen auch die 3CS Maschiene genannt )würde auch die Ökobilanz mächtig nach unten reißen.
    2. Wenn die Segel nach 2 Jahren den geist aufgeben kann man das alte Segel in jedem Lidl markt zurückgegeben werden.Dafür werden alle Pfand rückname Automaten bis ende des Jahres umgerüstet.Gegen vorlage des Bonn’s erhalten sie bei Bavaria und der “Kronen Segelmacherei” eine gutschrift auf das neue Segel.
    3. Es wird sie auch in der günstigeren version “Englischer Kiel”geben, die deutlich leichter ist ,da bei der version ganz auf den Kiel verzichtet wird.(das wurde bereits erfolgreich von Jeanneau getestet) (quelle : http://segelreporter.com/2011/01/04/kiel-ab-und-keiner-merkts/)

    Nur schwimmen ist noch günstiger………….darauf wird es früher oder später aber eh hinauslaufen !

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  7. avatar Klaus sagt:

    Artikel über Bavaria: uh, uh, das wird teuer. Herr Kemmling kann da mal seine Erlebnisse aus seinen Zeiten bei der YACHT an Herrn Grabuffke weitergeben.
    Nun ist Wilfried Herrmann ja weg von Bavaria. Nun traut man sich also wieder. Bravo!

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  8. avatar Ralf Hackbarth sagt:

    Reisserische Artikel gespickt mit reichlich Menschenverachtung scheinen ja das herausragende Geschick des Ewig-Gestrigen Herausgebers zu sein der nun aus dem paraguayanischen Exil seine Pamphlete verbreitet.
    Schade um die ansonsten informativen Seiten der “Segelreporter”.

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  9. avatar Murter sagt:

    Ich halte diesen Artikel für zutieft menschenverachtend.

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  10. avatar E. lhoir sagt:

    wie wird die nächste Yacht heissen ? Banlieues? Township? oder vielleicht doch Ghetto ?

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  11. avatar Christian van Rey sagt:

    …was für ein pervertierter Haufen…und sowas nennt sich Segelreporter..

    Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 1 Daumen runter 7

  12. avatar bowman sagt:

    Sind da hier auf einmal nur noch ganz Kerzengerade unterwegs?

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  13. avatar wilfried sagt:

    Wir müssen wohl konstatieren, dass für viele Deutsche englischer Humor völlig undenkbar ist und deshalb alles auf die Goldwaage gelegt werden muss. Liebe SR macht einfach weiter, die Seite ist toll.

    Gruß Wilfried

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  14. avatar Ostnordost sagt:

    Bravo, Grabufke,

    damit Segeln nicht zu trocken wird, legen Sie einfach ein paar Beaufort drauf.
    Danke dafür und weiter Kurs halten!

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  15. avatar Arne Neitzke sagt:

    Der Artikel wäre wirklich gelungen, wenn es geheißen hätte:
    “.. die gesamte Redaktion der Segel-Reporter sitzt in der Backskiste und strampelt für den Eigner! ”

    Über sich selbst lachen zu können, ist doch was feines, nicht wahr?

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  16. avatar T.K. sagt:

    Mönsch Kinners, nehmt euch doch alle nicht so ernst. Der Alte Herbert ist klasse. Segelreporter ist doch nicht das Amtsblatt! OK – Herbert überdreht schon mal ein wenig, aber das darf doch ein nicht real exitierender Avatar!

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  17. avatar Pit sagt:

    Top-Bericht
    Herbert mach weiter so.

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  18. avatar Christian van Rey sagt:

    Auch und gerade ein real nicht existenter Avatar darf so etwas nicht. Spiegelt er doch die Einstellung der Verantwortlichen, ihre Plattform zur Darstellung ihrer rassistischen, menchenverachtenden Anschauungen zu mißbrauchen….oder schürt zumindest den Verdacht, daß genau das ihre Absicht ist…sonst würden sie sowas hier gar nicht erst veröffentlichen.

    Und Wilfried – englischer Humor ist etwas ganz anderes. Wenn Du natürlich darauf anspielst, daß nicht zuletzt die Briten sich in ihrem ehemaligen Kolonialreich einen Spaß aus solchen Angelegenheiten gemacht haben – und bis heute zu nicht verwinden können, daß diese Zeit schon etwas länger vorbei ist, mag man es durchaus als britischen Humor auffassen…Geschichte sechs, setzen…

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  19. avatar Christian van Rey sagt:

    …um Humor geht es hier aber auch gar nicht, sontern um Relevanzen bzgl. § 130 StGB….

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  20. avatar hurghamann sagt:

    @Christian von Rey
    Jura auch 6, setzten
    $130 StGB ist völlig irrelevant da
    zu1)
    Der Text nicht geneigt ist den öffentlichen Frieden zu stören
    und zu 2)
    wohl schwerlich behauptet werden kann das 3 hypotetische Chinesen eine im Sinne des Gestzgebers “vorbezeichntet Gruppe” darstellen die beschimpft, böswillig verächtlich gemacht oder verleumdet werden. Von aufstachelung zum Hass mal ganz zu Schweigen.
    desweiteren die zu 3ff. bezeichneten Tatbestände hier auch nicht vorliegen.

    Wenn deine Einlassungen allerdings eine Satiere auf überzogenes Gutmenschentum und vorrauseilender Political Correctnes sind……… gelungen 1+
    Respekt

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  21. avatar Christian van Rey sagt:

    Wenn ihr ja wenigstens den Mumm hättet, euch nicht hinter irgendwelchen Nicks zu verstecken, könnte man solchen Aussagen ja wenigstens eine Relevanz zuordnen…

    Wer ist hurghamann, daß er meint, hier im Namen der Redaktion sprechen zu dürfen???

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  22. avatar hurghamann sagt:

    Ich spreche nicht im Namen der Redaktion sondern in meinem Namen.
    Ich habe mit der Redaktion von SR nichts zu tun und habe lediglich Ihre etwas abwegige Bezugnahme auf 130StGB kommentiert. Ob Ihr Name real ist oder nicht kann ich nicht beurteilen, das gibt ihrer Aussage aber auch nicht mehr Plausibilität.
    Internet ist Internet und Reallife ist Reallife – deshalb verwende ich grundsätzlich Nicknames.

    Für mich: case colsed

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  23. avatar Christian van Rey sagt:

    Nuja – ob meine Bezugnahme so abwegig ist, wird dann demnächst anderweitig geklärt werden…auch und insbesondere bezüglich der Scheinheiligkeit, unter der hier Nazi-Parolen verbreitet werden…

    Guten Tag noch…

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  24. avatar hurghamann sagt:

    Dem sehe ich glaube ich genauso gelassen entgegen wie die Redaktion.

    Auch ihnen noch einen schönen Tag

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  25. avatar T.K. sagt:

    Ich sehe schon Herbert G in (s)einer Aluyacht FANFAN zusammen mit seinem alten EGO Uwe R. auf jahrelanger erzwungener Nonstopfahrt rund um die Welt, auf der Flucht vor Christian v.R.
    Unter Deck werkeln die Gebrüder Kemmling in sippenhaft als Antriebsmaschine. Andreas J sitzt derweil an Land und versucht das ganze an die Bild zu verkaufen……

    Und Segelreporter gibbet nicht mehr. – Schade –

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  26. avatar Kersten sagt:

    Die BILD kauft so ein Scheiß nicht, dass ist schon mal klar!

    Aus Sicht der journalistischen Verbreitung, ist der Text von Herrn G. oder auch Uwe R. namentlich gekennzeichnet und somit ein Meinungsbeitrag, Kolumne, … Der Inhalt spiegelt also nicht die Meinung der Redaktion (hoffentlich) sondern ausschließlich die des Autoren wieder.
    Der Leser kann also jubeln oder ihn dafür hassen. Es währe schade wenn die Meinung eines Einzelnen, negativ auf die gute Arbeit des segelreporter.com Team abfärbt.

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  27. avatar alex (der Erste) sagt:

    Die § zitierenden “Menschenrechtler” vergessen etwas wesentliches: Die Menschenrechte werden weltweit mit Füßen getreten. Statt hier vollmundig kleine humoristische Einlagen in ihre Bestandteile zu zerlegen, wäre es doch sinnvoll, sich dort zu engagieren wo es wirklich sinnvoll ist. Ich verstehe Grabufkes zynischen Artikel schon auch als einen Wink auf die menschenverachtenden Zustände in anderen Ländern, der uns unseren Wohlstand und Luxus ermöglicht und den wir täglich billigend in Kauf nehmen. Nicht seine Worte sind das Problem, sondern die Realität. Uwe R. hat die Welt gesehen und ist meiner Ansicht nach weit davon entfernt sich über arme Menschen und ausgebeutete Menschen lustig zu machen. Ausserdem ist Übertreibung von je her ein geeignetes Mittel der Darstellung. Wer sich hier so aufregt, fühlt sich vermutlich ertappt.

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  28. avatar Christian sagt:

    Etwas irritiert bin ich schon seit längerem von Grabufke, muss ich gestehen. Selbstverständlich erkenne ich seine Alt-Nazi-Auslassungen als Satire, und ich bin sicher, dass Uwe Röttgering damit nicht seine Sympathie mitAalt- oder Neonazis zum Ausdruck bringen will. Sicher, Humor kann und darf und soll deftig sein. Satire darf alles, schrieb einst Tucholsky.

    Doch größte Problem, dass ich mit Grabufke habe ist: Er ist nicht witzig. Oder genauer gesagt: Er ist nicht witzig, wenn er über seine mörderische Vergangenheit in Minsk flachst oder das Billigboot als “Favela 45” angepriesen wird. Hier schleicht sich – sicher nicht gewollt – eine Verhöhnung derer ein, die in Minsk ermordet wurden von den real existiert habenden Grabufkes oder die in den Favelas einer sozialen Not ausgesetzt sind, die mit dem Luxus des Yachtsegelns sowas von gar nichts zu tun hat.

    Wenn wenigstens irgendwelche prominenten Figuren des Segelsports mit Grabufke karikiert würden, könnte man das ja noch hinnehmen. Aber ist das der Fall? Wer soll das sein?

    Es ist doch gar nicht nötig, Satire zum Segelsport derart politisch aufzuladen. Deshalb meine Bitte an die Betreiber dieser hervorragenden Segel-Webseite und ganz besonders an Uwe Röttgering: Begrabt Grabufke an der Biegung des nächsten Flusses. Und kreiert eine neue Kunstfigur, mit der sich Breitseiten abfeuern oder Seitenhiebe austeilen lassen. Nötig isses ja.

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  29. avatar peje sagt:

    Ich schätze Uwe Röttgerings Enlassungen und Kommentare sehr und gehe in vielen mit ihm konform. Bin sehr oft auf dieser Seite
    Natürlich möchte ich ihn und alle anderen SegelReporter -unbekannterweise natürlich- als Sportkameraden und Menschen weiterhin wertschätzen.
    Allein die Figur des “Herbert Grabufke” passt meiner Meinung nach nicht in eine Publikation wie diese Seite, welche den völkerverbindenen (Segel)sport zum Inhalt hat.
    Wir, die wir vor allem diesen zwar satirisch gemeinten, aber in Wirklichkeit aber menschenverachtenden und herabwürdigenden unseeligen “Favela45” Artikel kritisieren sind beileibe keine Spaßbremsen und gehen zum Lachen auch nicht in den Keller. Die Bezugnahme auf “chinesische Zwerge” grenzt für mich an den Tatbestand des Rassismus,
    Der Verweis auf “Minsk 1942” und jeder der sich halbwegs mit der Nazi-Zeit auseinandergesetzt hat weiß, welch schreckliches hier in deutschen Namen begangen wurde, geht eindeutig zu weit.
    Für mich ist das eine schallende Ohrfeige ins Gesicht der Opfer bzw. deren Nachkommen, aber auch in das meins….ich will das aber hier nicht weiter ausführen.

    Wenn ihr echte Satire machen wollt, dann geht erst mal zu Urban Priol in die Lehre; aber bitte bitte begrabt diesen Altnazi “Herbert Grabufke”!!!!

    Peter

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  30. avatar peje sagt:

    @ alex(der Erste)

    Du hast nichts begriffen, aber auch rein gar nichts.
    Solltest auch nicht mit Unterstellungen und billigen Erklärungen, bezüglich der Motive der Kritiker des Artikels operieren

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  31. avatar peje sagt:

    …würde ich einen Artikel solchen Inhalts in unsere Konzern-Zeitung setzen – was real natürlich nicht möglich wäre- würde die Konsequenz meine fristlose Entlassung sein….und kein Arbeitsgericht der Welt würde diese aufheben

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  32. avatar Plan B sagt:

    So Jungs, gut jetzt. Jeder der möchte kann einen fruchtig frischen Eiswürfel bei mir bestellen. Er wird für die nötige Abkühlung sorgen!

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  33. avatar Olli sagt:

    Mir scheint, die Figur Herbert Grabufke wird hier nicht im Zusammenhang gesehen. Tatsächlich sehe ich die chinesischen Zwerge auch als grenzwertig an, aber nur einzeln betrachtet. Nach der nochmaligen Lektüre aller Grabufke-beiträge passen sie ganz gut in die Feder eines Wehrmachtveteranen, der er nun mal ist und von denen es auch heute noch genug gibt.
    Arne hat recht, wenn er schreibt, in die Backskiste hätte man auch gut SR Journalisten sperren können. Solch herrliche Selbstironie aber würde besser auf Herrn Röttgering passen, der diese Fähigkeit sozusage als Markenzeichen hat. Grabufke ist dafür natürlich viel zu verkalkt. Man unterhalte sich mal mit echten WaffenSS Kerlen von damals – da schlackern einem die Ohren. Kenne leider keinen mehr persönlich, hatte aber mal das Vergnügen. Solche Leute will man schütteln und rütteln, es nützt nur leide nichts mehr. Der traurige Fakt ist, daß damals haufenweise Leute trotz vorhandener Vernunftbegabung auf reichlich blöde, gefährliche und ekelhaft kranke Gedanken kamen. Grabufke ist einer aus dieser Liga. Wer über den nicht lachen kann, der nimmt ihn ernst – das halte ich für gefährlich.

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  34. avatar E. lhoir sagt:

    Die kommentare einiger hier beweisen wieder mal, der teutone tut sich mit sarkasmus und humor schwer.
    Der germane wird seine vergangenheit bewältigt haben, wenn er über judenwitze lachen kann.

    weiter so, herbert und grüsse mir die colonia germania in paraguay !

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  35. avatar alex (der Erste) sagt:

    @ peje
    wie gut, dass Leute wie Sie (bleiben wir bitte beim Sie, ich möchte von Ihnen nicht geduzt werden), wie gut dass es Menschen wie Sie gibt. Menschen, die “begreifen”, die wirklich wissen, was wichtig ist, die wirklich wissen was lustig ist. Sie haben den Durchblick. Sie haben mich sofort durchschaut. Respekt. Und natürlich wissen Sie was bei SR wichtig und richtig ist. Danke dass es Sie gibt. Und nun regen Sie sich bitte nicht über diese Antwort auf. Ich wollte Ihr Klischee bedienen. Gelungen, oder?

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  36. avatar larazide sagt:

    HERBERT BLEIB BEI UNS!

    Den Segelsport Ernst nehmen kann jeder. Aber mal richtig über die Stränge schlagen, das kann nur unser Herbert Grabufke. Und wer bei jeder Satire mit Paragraphen wedelt ist entweder sehr deutsch oder katholischer Bischof oder beides. Die TITANIC kann sicher reichlich einschlägige Erfahrungen beisteuern. Wer zartbesaitet ist, abonniere die Bäckerblume oder die Apotheken-Umschau.

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  37. avatar Christian van Rey sagt:

    Offensichtlich gibt es hier ja noch eine Reihe Leute, die die Ansichten des Herrn Grabufke teilen. Die Ewiggestrigen sterben wohl nicht aus. Da scheint der Grabufke und sein Alter Ego hier ja die richtige Plattform gefunden zu haben.

    Was kommt als nächstes? Eine flammende Satire darüber, das die Juden und Partisanen ja eine fairre Chance hatten und eigentlich doch eh nur selber schuld sind? Oder eine darüber, das es schon bedauernswert für die fränkische Bootsbauwirtschaft ist, daß die unfähigen Favela-Bewohner zu dumm sind, sich Jobs zu beschaffen, die ihnen den Erwerb einer Favela 45 zu ermöglichen?? Faules Pack, sollen sie doch arbeiten gehen? Das kann doch jeder schaffen!!! Jedem seine Favela, genau…

    Wie primitiv und menschenverachtend wird das noch…

    Aber laßt ihr mal schön zu, daß Grabufkes Popularität schon dafür sorgen wird, daß wir alle in die Ecke gestellt werden, wo der uns hinhaben will…

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  38. avatar Olli sagt:

    Herr an Rey, sie vergreifen sich im Ton gegenüber dem alter ego von Herrn Grabufke. Es sei darauf hingewiesen, daß es sich bei Herrn Grabufke um eine Kunstfigur handelt, deren Bestimmung allein Unterhaltungswert haben soll. Sein alter ego ist Deutschlands selbstironischster Weltumsegler. Spätestens letzterem gegenüber darf man Respekt haben, wenn man nicht gerade glühender Fan von Bobby Schenk ist.
    Grabufke hingegen ist die völlig überzogene Version des ewig Gestrigen. Er ist noch nicht mal Segler! Warum ein Nichtsegler Herausgeber von Segelreporter ist, wird klar, wenn man sich die Schlagzeilen aus den Tagen vor dem Erscheinen von Grabufke ansieht.
    Daß die Segelreporterleser, die gern Grabufke lesen, als ewig gestrig bezeichnet werden, ist gelinde gesagt nicht nett.

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  39. avatar peje sagt:

    @alex(der Erste)
    welch ein Nick :-)))
    …und schon wieder arbeitet du……..ähmm Sie natürlich mit Unterstellungen und hellseherischen Fähigekeiten was meine Person betrifft.

    Sich über sie aufregen?? Mitnichten!! Sie erzeugen in mir viel Heiterkeit, aber eine Spur Mitleid !

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  40. avatar Christian van Rey sagt:

    Herr Olli, herzlichen Dank, daß sie mit Ihrem Statement die Tendenziösität, die diesen Artikeln zugunde liegt, nur bestätigen. Gerade diese Respekterheischung, die hier unterschwellig nicht nur von Ihnen gefordert wird – schließlich darf der normale Wochendend – und Urlaubssegler in bester Tradition es sich nicht wagen, gegen den Weltumsegler aufzubegehren, soll er es doch erstmal besser machen – wird hier genutzt, um diese Tendenzen zu verbreiten.

    Dabei geht es doch gar nicht um irgendwelche seglerischen Leistungen, sondern darum wie die Popularität geschickt eingesetzt wird, um rassistische Tendenzen und Nazi-Parolen zu verbreiten. Das hätte der von Ihnen angeführte Herr Schenk sich wagen sollen. Zu “seiner” Zeit wäre er geächtet worden. Aber die Jungen Wilden dürfen heutzutage ja ungestraft auf einer Woge des Zeitgeistes schwimmen…

    Kuscht ihr mal alle schön vor eurem Segelidol…

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  41. avatar alex (der Erste) sagt:

    @Christian van Rey
    Ihr Kommentar weiter oben ist an Geschmacklosigkeit nicht zu übertreffen. Was Sie da schreiben hat nichts mit Satire oder Humor zu tun und auch nichts mehr mit dem Artikel von Grabufke. Einfach nur geschmacklos.

    @pejo
    Merken Sie eigentlich wirklich nicht, wie widersprüchlich Sie argumentieren?
    Mir werfen Sie vor „ mit Unterstellungen und billigen Erklärungen, bezüglich der Motive der Kritiker des Artikels operieren“, nehmen sich aber die Freiheit über SR zu schreiben, dass SR:
    “den völkerverbindenen (Segel)sport zum Inhalt hat.“
    Und haben sogar kluge Tipps parat:
    „Wenn ihr echte Satire machen wollt, dann geht erst mal zu Urban Priol in die Lehre; aber bitte bitte begrabt diesen Altnazi “Herbert Grabufke”!!!!
    In meinem Kommentar habe ich keinen persönlich angegriffen und bin nicht beleidigend geworden. Sie aber schreiben:
    „Du hast nichts begriffen, aber auch rein gar nichts.“

    Dann fällt Ihnen noch ein, dass Sie hier noch deutlich machen müssen, dass Sie ja irgendwie „höhergestellt“ sind und für „unseren Konzern“ arbeiten. Das beeindruckt und interessiert evtl. die kleine Praktikantin in „unserem Konzern“ aber zumindest mich nicht die Bohne und hat inhaltlich keine Aussage.

    Wenn Sie den satirischen Artikel von Grabufke mit „unserer Konzern-Zeitung“ vergleichen, macht doch deutlich, dass Ihnen der Unterschied nicht klar ist. Und bevor Sie nur “Mitleid” für mich empfinden, lassen Sie sich doch bitte von einem Azubi oder Praktikanten in „unserem Konzern“ mal den Unterschied zwischen Satire und „unserer Konzern-Zeitung“ erklären.

    Zum Schluss verlieren Sie den Boden unter den Füßen und fangen an meinen Nick zu kommentieren. Wie billig ist das denn?

    Alex ist mein Name. Das mögen Sie lustig finden, oder dämlich, ist aber schon wieder beleidigend und herablassend und macht Ihre mangelnde Argumentationsfähigkeit deutlich.
    Der Zusatz „der Erste“ hängt damit zusammen, dass es hier bei SR einen zweiten „Alex“ gibt, ich aber nun mal „der Erste“ hier war. Das ist u.a. für Leute wie Sie gedacht, dass Sie Ihre Wut nicht am falschen Alex auslassen.

    Was kommt als nächstes? Hinweis auf einen oder mehrere Rechtschreibfehler?

    Dass ich in Ihnen „viel Heiterkeit“ erzeuge freut mich allerdings sehr. Was gibt es schöneres?

    alex (der Erste)

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  42. avatar Christian van Rey sagt:

    @Aley der Erste: schön, daß Sie erkennen, daß ich mich damit genau auf das vorgegebene Niveau hinab begebe – geschmacklos, und frei von Satire und Humor. Und genauso ernst gemeint, wie die geschmacklosen, humor – und satirefreien Artikel des Grabufke…

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  43. avatar peje sagt:

    ….

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  44. avatar wilfried sagt:

    es ist schon fantastisch welche verbohrte Diskussion hier geführt wird. Für weltanschauliche Blogs muss es doch noch andere Foren geben. So viel Engagement hätte ich mir für eins der vielen seglerischen Themen gewünscht. Z.B. das der Americas Cup hingerichtet wird und uns jemand erzählen will, dass man mit filigranen Katamaranen Match-Race seglen kann. Nach der ersten Wegerechtsverletzung versinkt ein oder beine Katamarane irreparabel in der Schrottkiste und die Medien und MAcher gucken dumm aus der Wäsche.
    Aber für solche Diskussionen wäre natürlich etwas Fachverstand nötig.
    Bitte schliesst endlich diesen Blog damit die gegenseitigen Beleidigungen und Unterstellungen endlich aufhören.

    Gruß Wilfried

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  45. avatar Olli sagt:

    Wilfried, das ist ein Wort.
    Hier das letzte Wort zu behalten ist sicher nicht möglich, aber wie wäre es mit folgendem Modell: Herbert Grabufke ist eine völlig überspitzte Figur, von einem Weltumsegler geschaffen, der auch wegen seiner Reisen, vor allem aber seiner Fähigkeit zu schreiben von vielen geschätzt wird. Eines hat besagter Weltumsegler garantiert nicht als Ziel, und das ist Deutschlands Nazivergangenheit zu bagatellisieren oder gar Naziparolen zu verbreiten. Wenn das durch die Beiträge von H. Grabufke durchklingt, dann könnte man allenfalls noch die Satire als nicht gelungen bezeichnen, aber Volksverhetzung halte ich schon für eine Sache, die man Uwe Röttgering nicht vorwerfen kann. Es ist mithin auch nicht ansatzweise sein Ziel.

    Und ich kusche nicht vor meinem Segelidol. Nicht vorm alten Erdmann, nicht vor Boris und auch nicht vor Uwe. Wer das nicht glaubt, der spreche Herrn Röttgering auf mich an.

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  46. avatar Harry sagt:

    Haben die spassbefreiten Moralkalfaktoren mal darüber nachgedacht, ob nicht vielleicht im “Fall der drei Chinesen” (ohne Kontrabass!) und an anderen Stellen (warum regt sich eigentlich keiner über die “Nordkoreaner” auf?) Grabufke nur die “billig um jeden Preis” Mentalität anprangert und insofern nur die Haltung der Hersteller etwas deutlicher macht, die ihr Zeug ja anscheinend verkauft bekommen?

    Fazit: Grabufke war’s gar nicht! ALLE die Billigkram kaufen haben die Chinesen in die Backskiste gesteckt! Und einen hier hab ich ganz konkret im Verdacht, dass er Schlüpfer aus China trägt…da sieht man das Braune nicht auf den ersten Blick. Da ist es aber trotzdem.

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  47. avatar Jan sagt:

    Lieber Herr Grabufke!

    Weiter so! Ich bin ein Fan ihrer Artikel. So, dass musste jetzt auch mal gesagt werden 🙂
    Sorry, wenn sich manch einer auf den Schlips getreten fühlt und man mag auch ernsthafte Gründe haben, die Wortwahl bedenklich zu finden.
    Aber dann sollte man die Kolumne einfach nicht lesen. Sie ist sicher nicht ernst gemeint. Und die meisten hier wissen das auch.
    Satire ist auch zum spalten da! Bitte weiter so…. die Segelwelt braucht dich! 🙂

    grüße

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  48. avatar alex (der Erste) sagt:

    @ Christian van Rey. Ich teile nicht Ihre Ansicht, aber Sie haben zumindest mir vor Augen geführt, was Sie beim lesen von Grabufkes Artikel empfunden haben müssen. Besonders freut mich dabei, dass Sie es schaffen ohne billige Polemik auszukommen.

    @ wilfried und Olli. Gut gesprochen. Sehr gut sogar. So schön hätte ich es nicht formulieren können, aber ich kann mich dem voll anschliessen.

    alex (der Erste))

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  49. avatar Carsten sagt:

    So Leute, vielen Dank für die interessante Diskussion. Alle Standpunkte wurden jetzt ausgetauscht und nun sollte es auch gut sein.
    Der gute Herbert ist überrascht, wie abenteuerlich seine Worte interpretiert werden. Aber das Gros hat ihn verstanden. Er beißt nicht, will doch nur spielen…

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  50. avatar Sven sagt:

    Wow ….hätte ich nicht gedacht das dieser beitrag so verstanden wird.
    Aber jeder versteht das was er darin sehen will.
    Wenn man ihn Politisch sehen will :
    Wer heute ein T-shirt,eine Spielekonsole oder eine Yacht kauft,dem muss klar sein das für diese Produkte und dafür benötigten materialien, Menschen arbeiten die entweder ein gesundheitlichen Risiko eingehen und nicht das Geld bekommen was angemessen wäre. Billige produkte sind billig weil entweder am Rohstoff gesparrt wird oder an dem der es verabeitet ! Das ist :1. gefährlich und 2.Menschenverachtend !
    Fertig ! Ich habe diesen artikel so verstanden ! Nicht als aufruf vergangenes unrecht wieder aufleben zu lassen, sonder aktuellen und zukünftiges unrecht anzuprangern !

    Sven

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  51. avatar Christian van Rey sagt:

    Sven – um das zu verstehen, schauen Sie sich doch mal die Kolummne bzgl. der Motorbratzen und der darin vorgenommenen Verhöhnung der Opfer von Minsk vor. Insbesondere die Erwiederung des Herrn Grabufke ist lesenswert und zeugt davon, wessen Geist hier weht….

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  52. avatar peje sagt:

    Satire ist ein probates Mittel um Mißstände, kritikwürdiges Verhalten usw. in einer überspitzten Form darzustellen.
    Ein guter Satiriker unterscheidet sich von einem weniger guten darin , dass er die Sichtweisen der !!verschiedensten!! politischen oder gesellschaftlichen Gruppen satirisch zm besten gibt.
    Er vermeidet somit, gerade in einem völlig unpolitischen Feld wie dem Segelsport, sich bezüglich seiner wahren politischen Einstellung einem Verdacht auszusetzen.

    Leider gibt es bei der von mir fachlich sehr geschätzten Seite nur diese reaktionäre und rechtsextreme Figur des “Herbert Grabufke”.

    Konnte ich über seine letzten Einlassungen noch müde lächeln -der Artikel Mobohackfressen und der Hinweis auf Minsk 1942 in den Kommentaren gingen aber schon zu weit – hat er jetzt in “Favela45” eine Grenze überschritten und ich meine nicht die des guten Geschmacks, denn letztere wird dabei immer überschritten.

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  53. avatar Christian sagt:

    “Der germane wird seine vergangenheit bewältigt haben, wenn er über judenwitze lachen kann.”

    Weil er solch unsägliche Zustimmung erfährt, gibt es nur eins: Weg mit dem überhaupt nicht lustigen Altnazi Grabufke! Auch wenn der “nur” spielen will: Er ist ein hässlicher Rottweiler und stinkt aus dem Maul.

    Stattdessen her mit der neuen Figur Udo Rothering! Oder meinetwegen auch Atze Stichling. Und dann voll drauf auf die Larrys der Segelwelt! Gerne böse und bitter. Aber nicht gegen Unschuldige.

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  54. avatar Pit sagt:

    o.k.
    Schade, daß nun diese Seite auch zum Steitpool geworden ist.
    Mit Sicherheit gibt es echte Themen in Deutschland und
    der Welt, zu denen man sich derart auslassen könnte !

    Tschüss und viel Hass noch !

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  55. avatar WB sagt:

    Ich hoffe Ihr legt dem pöbelnden, nicht um political correctness bemühten Gabufke keinen Maulkorb an. Genial wie dieser Alfred Tetzlaff des Segelsports u.a. die spießige ‚Aldi Mentalität’ großer Teile der Segelgemeinde persifliert. Macht weiter mit Eurem frechen provozierenden Stil. Ich lese lieber Titanic als Bravo und die meisten Segler, die dem demoskopischen Verfall des Segelns entgegenwirken, mit Sicherheit auch.

    Also, bitte weiter so.

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  56. avatar Arne Neitzke sagt:

    Favela, das Armenviertel in Brasilien ?

    ….. vor wenigen Tagen 500 Tote und 10.000 Obdachlose ……

    Ist das Humor ?

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  57. avatar Christian sagt:

    WB: Da liegt ein Missverständnis vor: Es geht nicht darum, Satire abzuschaffen und political correctness durchzusetzen. Auch ich lese die Titanic herzlich gerne, gerade weil sie derb ist und die Grenzen des guten Geschmacks zuverlässig auslotet.

    Aber der Punkt ist: die Titanic würde niemals flapsig über Naziverbrechen in Minsk herziehen (lassen). Auch die Monty Pythons haben nie die Opfer von Gewaltverbrechen verhöhnt. Das unterscheidet urkomischen britischen Humor vom schlechten germanischen à la Grabufke.

    Ich möchte mal sehen, wie Grabufkes Fans hier am Heulen wären, wenn der sich an etwas vergreift, was ihnen heilig ist, z.B. indem er Sexualverbrechen an Kindern satirisch bagatellisieren würde. Aber die Ermordeten von Minsk oder die Armen aus den Favelas, mit denen kann man ja seine Witze treiben. Wie erbärmlich.

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  58. avatar Olli sagt:

    Es wird nicht bagatellisiert!!!
    Wer das nicht versteht, sollte vom Segelreporter besser zur Lektüre von SportBild schwenken. Beispiel Peter Ensikat, Kabarettautor zur Melodie vom Sandmännchenlied:
    Landsmann lieber Landsmann, die dritte Welt ist weit.
    Wir leben hier im Abendland.
    Und steht der Rest der Welt in Brand,
    dann tut uns das sehr leid.

    Oder Heinz Rudolf Kunze in “Wunderkinder”:
    ja die Russen earn die bösen und die Amis waren gut
    insgeheim war man noch Nazi, doch da fehlte bischen Mut

    In diesem Zusammenhang noch mal zum Mitschreiben: Röttgering bagatellisiert keine Naziverbrechen!
    Das Gegenteil ist der Fall. Leute mit meiner mangelhaften Bildung, die sich fast allein über seglerische Zusammenhänge erstreckt werden durch Grabufke überhaupt drauf aufmerksam gemacht. Immerhin könnte zu viel Schweigen zum Thema Minsk auch bewirken, daß diese Greultaten dem Vergessen anheim fallen. Oder wie stark ist noch im Bewusstsein, daß 3 Mio sowjetische Kriegsgefangene in deutschen Lagern einfach verreckt sind? Das weiß ich auch nicht aus dem Geschichtsunterricht, sondern vom ach so bösen naziparolenverbreitenden Autor Röttgering.

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  59. avatar Arne Neitzke sagt:

    Humor ist, wenn man darüber lachen kann.

    Sollte man über Minsk und Farvela scherzen und lachen ?

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  60. avatar Christian van Rey sagt:

    Der wertte Mitschreiber Olli ist doch hier das beste Beispiel – historisch ungebildet, wie er selber zugibt, aber sich berufen fühlen, mitdiskutieren zu dürfen. Grabufke sei dank, hat er ja jetzt eine fundierte Meinung zum Thema.
    e.ihoir scheint ja der Meinung zu sein, daß Judenwitze wieder gesellschaftsfähig werden sollten – alleine die Tatsache, daß es zugelassen wird, daß hier solche Schmierparolen zum Besten gegeben werden dürfen, zeigt einmal mehr, wessen Geist hier wirklich weht.

    Mein Namensvetter bringt es schön auf den Punkt – als nächstes erwartet uns dann eine Satire darüber, wie reiche Yachties nach Pattaya segeln, um den dortigen Damen das nötige Kleingeld zu bringen, damit diese sich dann – wenn auch keine Favela, sondern doch zumindest was zu essen kaufen zu können. Und natürlich nur, um dort Entwicklungshilfe zu leisten, nicht etwa aus niederen Trieben heraus.

    Ich meine, ich läse es schon…

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  61. avatar Monty sagt:

    Satire, Ironie, Zynismus,
    wenn in diesem Sinne Artikel geschrieben werden, ist genau das Gegenteil des vordergründig ausgedrückten gemeint.
    Herausgeber Grabufke ist großartig,
    hält er doch uns Deutschen den Spiegel vor.
    Auch Till Eulenspiegel wurde von der herrschenden Klasse geächtet, versucht, mundtot zu machen.

    Grabufkes Verdienst ist es, daß solche Geschehnisse wie in Minsk nicht ins Vergessen geraten,
    sein Verdienst ist auch, sich aktuell den Spiegel vorzuhalten, was billig-billig bedeutet,
    was bestimmte Trends im Bootsbau bedeuten.

    Der Satiriker darf überspitzen.

    In der Tat, die flache Kritik entzündete sich allein an dem Begriff Minsk, aus dem satirischen Zusammenhang gerissen.
    Grabufkes Frauenbild wird als “nachrangig” hingestellt.
    Dabei gehört alles zusammen zum Wesen des “Grabufke”.
    Einer genialen Kunstfigur.
    Die den Spiegel hält.

    Die armen trampelnden Chinesen,
    vergessen aber der Granitkiel fein bearbeitet in nordkoreanischen Zwangslagern.
    Es ist genau der Spiegel unserer Zeit,
    wie abhängig ist denn jetzt schon die “westliche” Welt von Produktionen in China, vom Export nach China ?!
    Gerade unsere deutsche Wirtschaft, welche rein exportabhängig ist.
    Und den Einkauf aus dem Ausland selbst bezieht.
    China als Exportland ist wesentlich für unsere Autoindustrie, für den Maschinenbau.
    Diese Konzerne werden diesen Grabufke Artikel vermutlich gar nicht gern sehen, aber das ist ja das Ziel !

    Leute, Gutmenschen,
    wie sieht denn die Arbeitswirklichkeit in China, unserem gern gesehenen Partner, aus ?

    Na, klingelt es ?

    Da ist nichts rassistisch,
    die Wirklichkeit (im Ausland) übersteigt nur unser Vorstellungsvermögen.
    Grabufke weist drastisch drauf hin.

    Im Inland aber auch, der Hinweis auf deutsche Langzeitarbeitslose im Vergleich mit den Chinesen ist verallgemeinernd, das weiß aber jeder, ist witzig gemeint, und trifft auf einige traurigerweise auch zu.

    Ich höre hier jetzt auf.

    Es ist schade, daß man heutzutage die besten Satiren oder Witze erklären muß.

    Grabufke, weiter so, zeig, daß Du eine knorrige stämmige deutsche Eiche bist, die sich in ihrer Gesinnung nicht verbiegen läßt 😉

    Hol weiter den Spiegel und den Hammer raus.

    Röttgering, wer Sie nicht versteht, oder verstehen will, der verdient es auch nicht. Sie sind ein guter Segler, auf dem Boden geblieben, Ihre Meinungen treffen den Kern, im seglerischen, wie auch im gesellschaftlichen.
    Ich kenne im Laufe der Zeit, genau eine Meinung, in der ich von Ihnen aus gesehen evtl. das Gegenteil vertrete !
    Der Barograph !
    Meiner Meinung nach ein gutes Hilfsmittel, um sich in den Wetterablauf einzuordnen und kurzfristig/mittelfristig kommendes Unbil zu erkennen, auch wenn er nicht immer ankündigt.
    Auf großer Fahrt kann man nicht ausweichen, selbst bei der kleinen oder großen Küstenfahrt jedoch schon. Wenn es deutlich fällt, sollte man eben Schutz suchen oder Segel vorher verkleinern, selbst wenn die Wettervorhersage schöneres verzählt hat.
    Das ist aber für Segler schon wieder trivial.

    Vermutlich stimmen wir da bez. Barograph doch überein, oder haben sie sämtliche Barometer und -graphen von Bord entsorgt ?

    Ihre Barographenanalyse war glaube ich auch absichtlich einseitig überspitzt, um Reaktionen und Beispiele, Erfahrungen anderer Segler herauszukitzeln.
    Und um zum Nachdenken anzuregen.

    Das schöne an Röttgerings Journalismus ist eben, daß er keine platten Einzeiler produziert, sondern eine historische Kenntnis hat, Segelhistorie beachtet, kennt, gar aufarbeitet, sich sogar mit der Yacht vor Jahren schon bez. Segelhistorie angelegt hat (die 100 namhaftesten Segler), aber auch gesellschaftliche Historie kennt (Politik kommt vom grieschischen polis), deshalb mal eben Minsk so nebenbei einbauen kann.
    Wachrütteln, nicht verharmlosen.
    Leider gibt es noch zuviele Einfachdenkende, welche reflexartig bei bestimmten Begriffen reagieren, ohne den Begriff im Zusammenhang zu lesen.

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    • avatar WB sagt:

      Volle Zustimmung Monty, es wäre schade um dieses Kleinod des deutschen Segeljournalismus wenn es die freche Schreibe und den geistreichen Humor reduzieren würde. Geistlose, oberflächliche, angestaubte Medien über Segeln gibt es genug. Wer U.R. in die rechte Ecke platziert hat wirklich keine Ahnung von schwarzer Satire.

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  62. avatar Alex der alleraller erste sagt:

    Nicht vergessen: Auf der Optionenliste sollte der vierte Chinese stehen. Die meisten größeren Yachten werden mit stärkeren Maschinen ausgerüstet als eigentlich nötig.

    Ein Tipp für Gutmenschen die sich zu Seemännisch-humorigen Themen auslassen wollen: http://www.titanic-magazin.de

    Grüssle

    A

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  63. avatar Alex der alleraller erste sagt:

    Ach übrigens: Viele Yachten werden mit Harz aus chinesischen Fabriken laminiert. Wahrscheinlich ist im Vergleich zur Arbeit dort das zweiwöchentliche Drehen von Antriebswellen in europäischen Backskisten der reine Spaß. Also liebe Menschenrechtler: Schaut euch mal eure Plastikschleuder an und genießt die menschenrechtlich korrekte Fahrt darauf…
    Grüssle

    A

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  64. avatar Christian van Rey sagt:

    Ofensichtlich wird hier von Monty die These belegt, daß 90 von 100 Menschen, die den Pawlowschen Hund züchten wollen, selber das sabbern anfangen, wenn ihr Meister mit dem Glöckchen klingelt. Glückwunsch, Grabufke.

    Und darüber, wer sich hier spiegeln lässt, ist bereits alles gesagt, nur noch nicht von jedem – NLP lässt grüssen! Scheint ja hier erfolgreich angewandt zu werden.

    Bleibt die Frage, inwieweit die Nachfahren der Opfer von Minsk oder die Einwohner der Favelas sich in diesem Spiegel wieder erkennen. Ach nein, die haben ja kein Internet und dürfen hier nicht mitdiskutieren. Wieso auch – die segeln ja nichtmal….

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  65. avatar Monty sagt:

    Weitere Reizpunkte waren die Begriffe Favela und von Christian (van Rey) eingebracht: “Segeln nach Thailand, dort den armen jungen Frauen helfen” (Zitat ähnlich).
    Es geht wohl kaum um die Ausnutzung der dritten Welt, sondern um den Hinweis, auf Zustände (in Favelas), welche eben leider existent sind.

    Bezüglich Südostasien und Segeln gab es mal bereits einen aufschlußreichen Artikel vom Meister aller Meister, Bobby Schenk.
    Der Artikel war typisch naiv, wie so manches vom Meister.

    Wer sich als Außenstehender von Thailand oder Kambodscha als Bsp. ein Bild machen möchte, auch was das Verhältnis der Denkweisen Asien-Europa angeht, sowie das Verhältnis von deutschem Mann zu armer südostasiatischer Frau, möge das schonungslos offen geschriebene Buch “same same but different” von Benjamin Prüfer lesen.
    Wohlgemerkt das Buch, welches dicht geschrieben ist, der gleichnamige Film ist dagegen vermutlich inhaltslos, klischeehaft und damit wertlos.
    Das Einzelbeispiel B. Prüfer und seine Frau Sreykeo bilden jedoch nicht das ganze Spektrum ab, in Thailand z.B. sieht das ganze im gesamten wieder ganz anders aus, hängt auch von jeder Frau und jedem Mann individuell ab. Es gibt längst nicht nur Sreykeos und Benjamins.
    Auch das “typische” Klischee-Thailandbild von der dem Glanz des Geldes erlegenen Frau und dem samtenen Blick der Frau erlegenen Mann gibt es, genau wie es alle Schattierungen dazwischen bis zu echter bedingungsloser Liebe gibt.
    Es gehören immer 2 Personen dazu…

    Das Fazit ist allerdings,
    daß wir deutschen über unseren verwöhnten Tellerrand schauen müssen.
    Im Ausland ist es wesentlich existenzieller als hier, wo (noch) alles bis vieles geregelt ist.

    Es wäre schöner, wenn durch Globalisierung das, was Deutschland erreicht hat und großgemacht hat, sich hin zu anderen Ländern übertragen lassen könnte, nicht, daß sich Deutschland dem niedrigeren Niveau anderer annähert aus “Globaliserungs-/Wettbewerbsgründen”.
    Ist aber leider vermutlich Wunschdenken.
    Wie man sieht, läuft die Realität in größerem Maße umgekehrt.

    Zurück zu Grabufke:

    Er kann diese eher tristen Realitäten in wenigen Sätzen gar mit seglerischem Bezug ausdrücken, so daß man es lesen mag und wach wird, nachdenkt.

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  66. avatar Monty sagt:

    Ich bin erstaunt (oder doch nicht),
    wie schnell und simpel Christian van Rey meinen 1. Artikel kommentiert hat.

    Mußte er das ?

    (Achtung, das ist ein Stilmittel, genannt rethorische Frage, nicht an ihn gerichtet und muß nicht beantwortet werden.)

    Offensichtlich kann er von seinem Standpunkt nicht abrücken und relativieren ?

    Jemand schrieb oben: “Muß man über Favelas usw. lachen ?”

    Nein, darüber nicht.
    Bei Ironie und Zynismus , Satire, als Stilmitteln, darf einem das Lachen im Halse stecken bleiben.
    Das ist so gewollt.

    Der weiter oben angesprochene englische Humor unterscheidet sich vom einfachen Humor davon, daß man eben nicht immer nur lustiges, nettes, zum Lachen, hat.

    Lachen, eher Schmunzeln, darf man über die Kunstperson Grabufke, die genau den altdeutschen Ewig-gestrigen deutschen Mann als Führungspersönlichkeit karikiert.
    In dne verschiedenen Grabufke Artikeln geht übrigens bisher weder um Minsk, noch um Favelas, das sind jedoch globalisierte Randaspekte, welche uns als Segler dann doch peripher tangieren.
    Paßt antürlich nicht zur schönen Märchenwelt eines deutschen Durchschnittseglers, welcher unter blütenweißen Segeln in der Karibik im türkisfarbenen Wasser dahersegeln will, aber nur in sicheren Gebieten. Mit einem bezahlbaren Schiffchen mit RollGenua, von Hansaria.

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  67. avatar Monty sagt:

    Ich vergaß:
    Natürlich per Billigfluglinie bequem ins Charterrevier geflogen, oder zu seiner Eigneryacht.
    Politisch und ökologisch korrekter als Minsk und Favelas in einem satirischen Segelthema über das neueste Yachtmodell unterzubringen ?

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  68. avatar Monty sagt:

    Mein Name ist Python,

    Monty Python.

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  69. avatar Langen sagt:

    @van Rey

    Fällt Ihnen nicht auf, dass Sie Verhaltensmustern folgen, die u.a. aber nicht nur auch das Nazi-Regime prägten?

    Ausführungen (zumal als Satire leicht erkennbar) , die Ihnen nicht gefallen, werden als “böse” und gleichsam “entartet” bewertet, es werden “Keulen” geschwungen, in Ihrem Fall dies des StGB (auch wenn das nichts hergibt) und die allseits beliebte “Nazikeule”. Garniert wird das Ganze mit weiteren Begrifflichkeiten von sog. “Gutmenschen” wie zB “Ewiggestrig” etc etc, als I-Tüpfelchen obendrauf noch ein paar haltlose Unterstellungen. Selbst der Versuch, sich inhaltlich mit dem auseinanderzusetzen, was geschrieben wurde, unterbleibt, vom Verstehen sind sie seemeilenweit entfernt. Der, der sich entgegen Ihren Vorstellungen geäußert hat, wird in eine Ecke gedrängt, um sich so seiner zu entledigen. Genau das machen totalitäre Regime, mundtod machen, diffamieren, wegsperren was nicht der eigene Vorstellung entspricht.

    Es könnte nicht schaden, optimierten Sie Ihren “Stil”

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  70. avatar Christian van Rey sagt:

    Schön, daß hier wenigstens mal einer Farbe bekennt – wenn auch unter Pseudonym. Als primitiver Chartersegler, der per Billigflieger ins Revier reist, kann ich natürlich nicht mit den Heldentaten des Grabufke, der wahrscheinlich einhand ins Exil gesegelt ist mithalten. Mit dieser Seglerelite hier kann ich mich wahrlich nicht anmaßen, vergleichen zu wollen. Ich bin ja nichtmal Eigner…pfui, was wage ich mich hier, dem Klingeln des Glöckchens nicht nur zu entziehen, sondern sogar dagegen aufzubegehren…

    Das jemandem, dr sich in solchen Sphären bewegt, die Simplizität der Angelegenheit und meiner Antwort verborgen bleibt, wundert mich allerdings garnicht. Die Opportunisten sterben eben auch nach Minsk nicht aus…

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  71. avatar Christian van Rey sagt:

    @Langen: heute schon das Glöckchen gehört??

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  72. avatar mash4077 sagt:

    Eine kurze Frage sei erlaubt: bringt das vermeintlich ehrvolle Erinnern an die Opfer von Minsk oder die Toten der Favellas auch nur einen Toten zurück oder dreht das Rad der Geschichte zurück? Ich befürchte nicht. Der laute (und sicherlich makabare) Stilbruch und die damut verbundene Provokation funktioniert aber prima um ein AKTUELLES Thema in den Fokus und das Bewußtsein zu rücken: Die Ausbeutung und rücksichtslosen Produktionsbedingungen derer, die unsere Billigprodukte zusammenkleben müssen. Alleine die Anzahl an Kommentaren und die Leidenschaft, Länge und Vehemenz mit der hier diskutiert wird, belegt dies eindrucksvoll…

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  73. avatar Christian van Rey sagt:

    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob eine solche Frage hier erwünscht oder erlaubt ist – falls ja, ist die Antwort nein.

    Aber darum geht es hier auch nicht. Hier wird sich nämlich nicht über die von Ihnen zitierten Bedingungen beklagt, sondern sich bewußt über diese Bedingungen in menschenverachtender Weise und unter dem Deckmäntelchen der Satire amüsiert – bedauerlicherweise nicht nur von Grabufke.

    Und diese ist keine Provokation zum Ziele des Nachdenkens.

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  74. avatar Gnade der späten Geburt sagt:

    Herr van Rey, wir haben es verstanden. Wie wäre es, wenn Sie darauf verzichten würden, um jeden Preis das letzte Wort haben zu müssen. Hätten Leute wie Sie in diesem Land das Sagen, würde ich morgen auswandern. Die Gründe dafür hat Ihnen der User Monty versucht zu erklären. Offenbar vergebens. Schönen Abend noch.

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  75. avatar Alex Nord sagt:

    @ Alex der alleraller erste
    Schon gut. Vielleicht biste der allerallerste. Wollte nur ne Differenzierung. Ich ändere meinen Nick in “Alex Nord”
    Und an alle anderen Kollegen: Hört doch endlich auf. Wir alle haben uns doch über SR gefreut, alle gucken hier regelmäßig und gern hin. SR ist das Beste was uns seit langer Zeit geboten wird, finde ich. Es sind schon gute und schöne Worte gefunden worden, um das hier wieder in geordnete Bahnen zu lenken. Auch ich hab mich mitreissen lassen von Anfeindungen und Provokationen. Wir werden es nicht schaffen, hier die Grenzen von Humor und Zynismus zu definieren, die uns allen gefällt. Aber es ist auch kein Polit-Forum. Ich unterstelle mal, dass wir hier alle keine Nazis sind, denn sonst (auch das eine Unterstellung) wäre eine solche größtenteils sachliche Diskussion nicht möglich.
    Meine Bitte an Uwe R.: Wer so provokant schreibt, möge sich hier doch bitte auch mal äussern. Herr Röttgering, Sie haben mit Ihren Kollegen eine wirklich tolle Seite auf die Beine gestellt. Lassen Sie doch nicht zu, dass Ihre Fans und Freunde sich hier zerfleischen. Sie verfügen über so viel Potential, dass es Ihnen auch gelingt eine lebhafte Diskussion zu provozieren, ohne dass es wirklich in die Substanz geht.

    Gruß
    Alex Nord

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  76. avatar Pit sagt:

    Wenn man nichts zu tun hatn kann man hier gut
    onanieren.
    Schade um die sinnlos verbrauchte Energie, bewirkt diese
    inbrünstig betriebene Maulerrei doch am Ende gar nichts.
    Der Eine hat eben mehr und der Andere eben weniger
    Intellegt.
    Wer glaubt Scjeisse zu lesen, ist doch nicht gezwungen
    dran zu bleiben, oder ?
    Wieviele Deutsche lesen BILD ? Also lasst es endlich gut sein.

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