Stephan Bodens Kolumne: Über Wal, Wut und Wirklichkeit.

Lasst meine geliebte Ostsee endlich in Ruhe!

Ich ertrage es nicht mehr. Was sich gerade rund um den Buckelwal in der Ostsee abspielt, tut mir als Ostseesegler in der Seele weh. Es geht längst nicht mehr um eine Rettung.

Ein Meeressäuger wird zum Symbol. Bild: Adobe Firefly (generiert)

 

Die Ostsee ist für mich mehr als ein Revier. Sie ist Heimat, Wohnort, Urlaubsort, Arbeitsplatz, Rückzugsort, manchmal auch Lehrmeister. Wer hier unterwegs ist, entwickelt zwangsläufig ein Gefühl für das, was unter der Oberfläche lebt. Für die Ruhe, die dieses Meer ausstrahlen kann, und für die Verletzlichkeit, die man erst erkennt, wenn man genauer hinschaut. Respekt gehört dazu. Und der Versuch, sich so zu verhalten, dass man möglichst wenig Schaden anrichtet. Umso schwerer ist es, mit anzusehen, was sich gerade rund um den Buckelwal abspielt, der seit einer gefühlten Ewigkeit vor Poel liegt. 

Es geht nicht um einen Wal

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2 Kommentare zu „Stephan Bodens Kolumne: Über Wal, Wut und Wirklichkeit.“

  1. jorgo

    sagt:

    Jawoll! Unerträglich dieses ganze Theater.

  2. Anonymer Wal

    sagt:

    Danke für den Artikel. Punktgenau getroffen. Da lohnt sich das Abo.

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