Stephan Bodens Kolumne: Wir müssen dringend über Boote und Nachhaltigkeit sprechen

Wohin mit den Plastikeimern?

Nachhaltigkeit im Wassersport wird meist über einzelne Produkte, Materialien oder Antriebe diskutiert. Was bislang fehlt, sind durchdachte Konzepte für den gesamten Lebenszyklus eines Bootes – von der Werft bis zur Entsorgung. Kommt da irgendwann mal ein flächendeckendes Konzept? 

 

© Stephan Boden

 

Wir Segler halten uns gerne für die Guten. Wir nutzen den Wind als Antrieb, bewegen uns lautlos über das Wasser und verbringen unsere Freizeit in der Natur. Wer segelt, fühlt sich automatisch ein bisschen nachhaltiger als jemand, der mit einem Motorboot über den See ballert. Das Problem ist nur: Schaut man sich die Boote selbst an, hat sich das mit der Nachhaltigkeit schnell erledigt. 

Ablage: „Greenwashing“

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9 Kommentare zu „Stephan Bodens Kolumne: Wir müssen dringend über Boote und Nachhaltigkeit sprechen“

  1. Thilo S.

    sagt:

    diese Kolumne über „Plastikeimer“ trifft ungefähr das Niveau vom Grevenbroicher Tageblatt (wer´s nicht kennt bitte kurz googeln). Dorfzeitungs-Journalismus, ist das euer Anspruch bei Segelreporter?! Man schafft sich ab.

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  2. PL_thorsten.wessel

    sagt:

    Aus eigener Erfahrung einer anderen Branche möchte ich sagen, es ist relativ einfach, ein nachhaltiges Leuchtturmprojekt zu starten und sehr schwer, Standards zu verändern. Dies geschieht m.E.im Wesentlichen durch potentiell drei Dinge: 1. Massiven Druck von Verbraucher*innen. Den sehe ich im Moment ehrlich gesagt nicht. 2. Zwang durch gesetzliche Regelungen. Das war, wenn ich es richtig verstanden habe in Frankreich der Trigger. Denn schwierig ist es auch mit 3. Es lässt sich damit (Nachhaltigkeit) Geld verdienen. Leichter jedenfalls verdient es sich offenbar Geld mit verhältnismäßig günstigen und weniger nachhaltigen Verfahren zum Bau, Refit oder einfach Wartung. Was jedenfalls nicht passieren wird ist eine Veränderung durch die fortschrittliche Einstellung der Industrie. Das ist schlicht systemisch nicht vorgesehen. Es geht darum Geld zu verdienen. Das ist gar nicht ätzend gemeint. Werften haben keinen anderen Auftrag und werden Kunststoffe, Plastikfolien etc pp so lange nutzen, bis es verboten ist (und einiges ist ja verboten) oder zu teuer. Oder vielleicht doch image-schädigend. Bitte berichtet daher über Ansätze, Dinge anders zu machen, wenn ihr sie seht. Wie hieß doch die Werft, die gebrauchte Yachten ‚wie neu‘ refittet? Finde ich einen spannenden Ansatz

  3. Harry

    sagt:

    Ich habe nur deine Überschrift gelesen.
    An den Haaren herbei gezogen um eine Kolumne zu bringen.
    Einfach dort wo auch schon Windradflügel entsorgt werden.
    sail fast

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    1. Dass es Quatsch ist den Artikel zu kritisieren den du nicht gelesen hast merkst du selbst, oder?

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  4. Kieler Sprotte

    sagt:

    ist schon Sommerloch? Eine möchtegern-elitere Selbstreflexion ideologisch geprägt. Weiß nicht warum der Autor behauptet, die Segler halten sich meistens für „die Guten“, die Meinung hat er exklusiv, es grüsst das Lastenfahrrad…

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    1. Zitat: „Weiß nicht warum der Autor behauptet,“
      Das ist sicher nicht das Einzige, das Sie nicht wissen.

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      1. Kieler Sprotte

        sagt:

        oha, gleich wieder eingeschnappt…legen Sie sich als „Autor“ mal besser ein dickeres Fell zu, bei jeder Kritik gleich immer muksch zu sein u darauf mit mimimi ein zu gehen ist kindisch

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        1. Hä? Wie Mimimi? Wo soll ich bei den Wissenslücken anfangen: Bei dem nicht vorhandenen Lastenrad oder bei der Ideologie? Entspannte Grüße

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  5. michael altherr

    sagt:

    Boote aus Aluminium, statt GFK und Antifouling-Anstriche!

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