Tragödie auf neuer Forschungsyacht: Segler stirbt nach Antarktis-Expedition

Aus dem Mast gesprungen

Was der feierliche Abschluss einer hochambitionierten wissenschaftlichen Mission sein sollte, endete am frühen Dienstagmorgen in einer Katastrophe. Ein 23-jähriger Segler verlor sein Leben. Er war Teil der Besatzung des Zweimasters Persévérance.

Der 42 Meter lange Schoner Persévérance, der als Versorger der futuristischen und 2028 in Dienst zu stellenden Pendel-Plattform Polar POD gebaut wurde und schon fleißig die Antarktis bereist, ist zum Unglücksschiff geworden. Nach einer intensiven zweimonatigen Forschungsreise in die antarktische Ross-See lag die Yacht seit dem 10. März am Franklin Wharf in Hobart. Die Crew bereitete sich auf den geplanten Besatzungswechsel am nächsten Tag und den Flug nach Melbourne vor.

Die Polizei am frühen Morgen an der Unglücksstelle © Tasmania Police

Gegen 3:55 Uhr morgens am Dienstag, den 17. März 2026, alarmierten Besatzungsmitglieder die Polizei. Ersten Ermittlungen zufolge war ein 23-jähriges Crewmitglied von einem der Masten des Schiffes in das Hafenbecken gesprungen. Zeugen berichteten, dass er unmittelbar danach im Wasser in Schwierigkeiten geriet. Nach einer intensiven Suche bargen Polizeitaucher den Leichnam gegen 7:45 Uhr.

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