Einst segelte sie als Luxusyacht im die Welt, dann strandete sie 2008 und es begann eine der bizarrsten Bergeaktionen überhaupt. Nach der Bergung ging es immer weiter bergab mit der Ketsch. Nun ist die 48 Meter lange Perini Navi Yacht „Legacy“ erneut gesunken. Zum letzten Mal. Die Geschichte eines sich lang hinziehenden Endes.

Die Geschichte der Legacy beginnt als Superyacht der Neunziger. Gebaut wurde die 48 Meter lange Ketsch 1995 bei Perini Navi in Viareggio – in jener Phase, als die italienische Werft zum Sinnbild für luxuriöse Blauwassersegler geworden war. Die großen Perinis galten als beinahe unverwüstlich: schwere Aluminiumrümpfe, elegante Linien, vollautomatisierte Segelsysteme und die Fähigkeit, mit kleiner Crew um die Welt zu segeln. Die Legacy war genau dafür gebaut worden – als stolze, luxuriöse Fahrtenyacht für lange Ozeanpassagen. Leider ist sie nach der Bayesian nun die zweite Perini, die in den Schlagzeilen steht, weil sie gesunken ist. Allerdings sind die Gründe völlig anders.

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