TV-Tipp: Frachtsegler erobern die Weltmeere – Die bestmögliche Nutzung der Windenergie

„Die Zukunft gehört dem Wind“

Die Schifffahrt steht vor einer radikalen Wende: Bis 2050 soll sie klimaneutral werden. Die Lösung? Moderne Frachtsegler, die mit Hightech aus dem Hochseerennsport und digitalem Wetterrouting die Kraft des Windes nutzen. Ab Sonntag: arte-Dokumentation mit Boris Herrmann.

Der Trailer: 

In dem TV-Teaser von arte heißt es: „Schiffe wie die Anemos oder Grain de Sail – (über die SR hier und hier regelmäßig berichtet) beweisen: Emissionsfreier Transport ist möglich – und die Zukunft gehört dem Wind.“ 
 
Weiter: „Die Schifffahrtsindustrie steht unter Druck: Sie ist für rund drei Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich und soll bis 2050 klimaneutral werden. Um dieses Ziel zu erreichen, rückt Windkraft in den Fokus. Derzeit läuft auf den Weltmeeren ein bemerkenswertes Experiment: Es geht um die bestmögliche Nutzung der Windenergie.

Weitgehend unbeachtet von der Weltöffentlichkeit startete 2020 in Frankreich der erste moderne Frachtsegler – mit Erfolg. 2024 war das Jahr des modernen Frachtsegelns: Die 81 Meter lange „Anemos“ – das derzeit weltweit größte Frachtschiff mit Segelantrieb – lief in Frankreich vom Stapel. Auch der Inselfrachter „Juren AE“ für die Marshallinseln, entwickelt von der Hochschule Emden/Leer, liefert den Beweis für eine emissionsfreie Schifffahrt.

Boris Herrmann spricht bei arte über die Frachtsegler. © arte

Technisch orientieren sich diese Schiffe an den Hightech-Rennjachten von Segelprofis wie Isabelle Joschke und Boris Herrmann. Carbonmasten, optimierte Rümpfe und digitales Wetterrouting ermöglichen schnelle, sichere und effiziente Reisen. Die daraus gewonnenen Innovationen sind richtungsweisend – ganz wie in der Autoindustrie, wo Rennsporttechnologien in Serienfahrzeuge einfließen. Frachtsegler zeigen auf hoher See inzwischen: Es gibt keine Alternative zum Wind, wenn die Schifffahrt klimaneutral werden soll.“

Die Erstausstrahlung findet der 52-minütigen Sendung findet am Sonntag, den 22. März 2026 statt um 08:05 Uhr. Danach soll sie im Online-Streaming der arte-Mediathek unter diesem Link verfügbar sein.

Tipp: Konrad Kubisch

Quelle: arte

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