Die Ermittlungen der italienischen Staatanwaltschaft zum Unglück der Megayacht „Bayesian“ stehen im krassen Gegensatz zum Zwischenbericht der britischen Untersuchungsbehörde für Seeunfälle (MAIB). Dafür gibt es gute Gründe. Was dahinter steckt.

Die Ermittlungen zum Untergang der Yacht Bayesian liefern derzeit zwei völlig unterschiedliche Bilder. Ein Zwischenbericht der britischen Marine Accident Investigation Branch (MAIB) sieht mögliche Stabilitätsprobleme als einen, wenn nicht sogar den entscheidenden Faktor. Ein Gutachten im Auftrag der italienischen Staatsanwaltschaft kommt dagegen zu einer anderen Einordnung: Das Wetter sei „nicht außergewöhnlich gewesen“ – und damit rückt das Verhalten der Crew stärker in den Fokus. Wie kann es zu solch eklatanten Unterschieden kommen? Welche Bedeutungen spielen die Bewertungen?

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