Unwetter auf Mallorca: Yachten an den Strand gespült – Warum die Bucht dafür berüchtigt ist

Problematische Bucht

In der Bucht von Palmanova sind am Strand von Son Maties drei Boote nahezu zeitgleich aufgelaufen. Sie hatten vor der Küste geankert und waren bei anhaltendem Wind und zunehmendem Seegang abgetrieben. Die Bucht ist wegen solcher Strandungen schon häufiger in die Schlagzeilen geraten. 

Im Starkwind angespült © Youtube/ „Can Gourmet“

Palmanova gilt bei ruhigen Bedingungen als beliebter Ankerplatz, bietet jedoch bei auflandigen Windrichtungen keinerlei Schutz. Ohne Abdeckung wirken Wind und See direkt auf die dort liegenden Boote. Kommt es über mehrere Stunden zu kräftigen Böen und Schwell, geraten Anker und Ketten schnell an ihre Belastungsgrenzen. In der Folge treiben Yachten unkontrolliert in Richtung Strand, wo sie im flachen Wasser auflaufen. So auch am vergangenen Wochenende, als der Wind aufgefrischt hat – was zu dieser Jahreszeit nicht ungewöhnlich ist. 

Die Bucht von Palmanova. © Google Earth

Dass diesmal aber gleich drei Yachten am selben Abschnitt strandeten, ist allerdings eher ungewöhnlich. Strandungen passieren dort zwar häufiger, jedoch blieb es bislang bei Einzelereignissen. Der Strand von Son Maties hat sich deshalb über die Jahre einen schwierigen Ruf erworben, weil dort immer wieder Yachten und Motorboote anlandeten.

Der deutsche Besitzer eines Feinkostgeschäfts in Palma hat die drei Yachten gefilmt und seine Eindrücke bei YouTube veröffentlicht:

 

Drei Monate am Strand gelegen

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2 Antworten zu „Unwetter auf Mallorca: Yachten an den Strand gespült – Warum die Bucht dafür berüchtigt ist“

  1. Martin Müller

    sagt:

    sie waren wohl nicht auf dem schiff und hatten zu wenig ankerkette und einen schlechten boden. auch das wetter haben sie zu wenig studiert.

  2. Das Wachstum im Profi-Cyclisme mit Rekordbudgets und steigenden Gehältern ist bemerkenswert – ein Zeichen für die wachsende Attraktivität des Sports! Doch die sich verschärfenden wirtschaftlichen Ungleichheiten zwischen den Teams sorgen für Bedenken: Eine kleine Elite verfügt über extreme Mittel, während die Mehrheit des Pelotons mit weit geringeren Budgets auskommen muss. Dieser „zweigeschossene“ World Tour riskiert, die Wettbewerbsfairness einzubüßen und junge Talente außerhalb der Top-Teams benachteiligt. Hoffentlich findet die UCI Wege, diesen Spalt zu verengen – denn der Cyclismus lebt von der Spannung auf der Strecke, nicht nur von finanziellen Überlegenheiten!

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